Archiv für April, 2009

Einkaufen in Dresden – neue Verkaufsflächen und kein Ende

Platz für Neues - Abriss von Gebäuden an der Wilsdruffer Straße für die Erweiterung der Altmarkt Galerie - April 2009“Einkaufen: Dresden viel besser als München. Ein Drittel mehr Verkaufsfläche, aber leider nur halber Umsatz” titelte die Dresdner Morgenpost am 28.04.2009. Panikmache oder Wahrheit? Auch wir haben uns bei unserem letzten Spaziergang durch die Innenstadt bereits gefragt, ob diese Vielzahl an neuen Verkaufsflächen in Dresden wirklich auf Bedarf treffen.

Gut, dass in Dresden gebaut und etwas bewegt wird und gut, dass lange vernachlässigte Brachen endlich aus dem Stadtbild verschwinden. Aber wird in der Innenstadt zu viel getan? Wird für Leerstand gebaut?

Und nicht minder wichtig: Gehen noch mehr kleine Einzelhändler daran kaputt? Den Tante Emma Laden um die Ecke gibt es ja kaum noch. Was meinen Sie?

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28. April 2009 - Veröffentlicht in: In Dresden | 3 Kommentare »

Wieviel “Neu Historisches” braucht Dresden?

der Neumarkt in DresdenNeumarkt und Frauenkirche:

In unserer Redaktion ist in den letzten Wochen ein Streit ausgebrochen: Wieviel “Neu Historisches” braucht Dresden?

Gemeint ist damit unter anderem der Neumarkt, rund um die Frauenkirche. Zum einen ist dieser Platz in den letzten Jahren liebevoll  und detailgetreu und mit großem Engagement nach historischem Vorbild wieder entstanden. Viele Dresdner und Touristen erhalten nur so einen Eindruck, wie wunderschön Dresden vor seiner Zerstörung einmal gewesen sein muss und nicht wenige werden beim Anblick der Häuser noch mehr Bedauern, was im Februar 1945 alles zerstört wurde.

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Aus dem Leben des Fußweges

Letzte Woche erreichte uns dieser wirklich witzige Text einer Leserin. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht gibt es auch aus dem Leben Ihres Fußweges einiges zu berichten:       diese Geschichte als PDF herunterlagen ->

Der Fußweg

ist etwas, ohne das nichts funktionieren würde. Er ist einfach da. Auch wenn man ihn nicht will, kann man nicht ohne ihn und er fristet sein Dasein im Unbemerkten.

Seit seiner „Entdeckung“ hat auch er sich verändert. Hat neue Welten erschlossen, Länder verbunden, Krisen überstanden, Kriege erlebt und neue Formen angenommen, sich erhoben und einer gewissen „darwinschen Selektion“ unterzogen.

Er wird geboren, lebt und stirbt. Seine durchschnittliche Lebensdauer kann jedoch nicht statistisch benannt werden.

Die Geburt eines Fußweges erfolgt kontrolliert oder auch nicht.

Die kontrolliert Geborenen wachsen in geklärten Verhältnissen auf. Sie werden exakt von Stadtplanern entworfen. Aussehen, Figur, Größe und Art werden zu hundert Prozent definiert. Alle vorbeugenden Maßnahmen zur Verhinderung der Alterung werden mit berücksichtigt. »