Archiv für Juli, 2009

Die Konditoren-Innung Dresden stellt sich vor

Anzeige aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe November-Dezember 2008

125 Jahre Dresdner Konditoren-

Hintergründig lächelnd werden wir als „Gaffeesaggsen“ bezeichnet, wegen unserer Leidenschaft, häufiger als andere Kaffee und die dazugehörigen süßen Leckereien zu genießen. Und wenn wir an den berühmten Dresdner Christstollen und die genauso bekannte Dresdner Eierschecke denken, könnte man meinen, das Zentrum der süßen Verführung läge in .

Tatsächlich haben sich die ersten Zuckerbäcker im Dunstkreis der adligen Hofhaltungen angesiedelt, waren deren Produkte auf Grund des doch sehr seltenen Zuckers teuer und bei den feinen Damen hoch begehrt. In alten Dresdner Aufzeichnungen findet Zucker erstmals 1556 Erwähnung.

Mit der Entwicklung Sachsens ist das Fürstenhaus der Wettiner eng verbunden. Besonders verschwenderisch war die Hofhaltung August des Starken. Man weiß von ihm, dass er alle Verführungen der höfischen Konditorkunst seiner Zeit mit Wonne genoss. Konfekt, Marzipan aus Mandel, Pistazien und Rosenwasser, auch Torten aller Art. Es dauerte noch eine Weile, bis der Zucker, der aus Übersee kam, wegen seiner Seltenheit nicht mehr in Apotheken gehandelt wurde.

Der deutsche Chemiker Markgraf entdeckte 1747 den Zuckergehalt in der Runkelrübe und 1800 wurde die erste Rübenzuckerfabrik in Betrieb genommen. Als schon 1817 der Dresdner Kaufmann Calberla die erste sächsische Zuckersiederei eröffnete und 1823 die erste Schokoladenfabrik Deutschlands, die Schokolade in fester Form herstellte, ebenfalls in Dresden zu produzieren anfi ng, konnten die Dresdner Konditoren aus dem Vollen schöpfen. Hinzu kam, dass das Bürgertum und die entstehende Arbeiterklasse an den Genüssen des Lebens teilhaben wollten. So entstanden auch in Dresden erste Konditoreien und Kaffeehäuser. Legendär war die Café-Konditorei Kreutzkamm am Altmarkt, welches auch heute noch gut besucht wird.

Die Innung Dresden des Maler- und Lackiererhandwerks

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Januar-Februar 2009

16. und 17. Jahrhundert

Alles begann im Jahre 1574, als sich zehn Maler und fünf Bildhauer zur einer entschlossen. Als wichtiger Anlass für diese Gründung muss die verstärkte Tätigkeit von auswärtigen Handwerkern und Künstlern in angesehen werden, die im Auftrag des Hofes standen und somit eine Konkurrenz zu den Innungs-Handwerkern darstellten.

Von Kurfürst August (1553-1586) ist überliefert: „Bei der Ausführung großer Gebäude hätte er unter den hiesigen Malern wenig tüchtige vor gefunden und deshalb fremde verschreiben müssen.“ Die erste Ordnung bestand aus 11 Artikeln. Darin sagten die Innungsmitglieder, daß ihre in „Abnehmen und Ungedeihn“ gekommen sei, weil jeder beliebige „seines Gefallens Werkstatt gehalten und Meisterschaft getrieben“ habe.

Landesinnungsverband Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe März-April 2009

Seit Menschengedenken gehören Brot, Fladen und andere Backwaren zu unseren Grundnahrungsmitteln. Schon im alten Ägypten gab es erste Bäckereien, die die Bevölkerung mit mancherlei, wohl recht hartem, Dauergebäck versorgten.Doch es ist anzunehmen, dass das erste Brot schon weit vor dieser Zeit „gebacken“ wurde. Wann genau, wird wohl für immer im Dunkel der verborgen bleiben.

Wurde einst überwiegend von Frauen gebacken, entwickelte sich das Handwerk mit der Zeit zur Männerdomäne. Die Herstellung von Mehl sowie dessen Weiterverarbeitung war zeitweise in ein und derselben Hand.

Die Klöster entwickelten das zu einer . Ähnlich wie beim Brauen von Bier und bei der Weinherstellung, waren die Mönche auch hier Vorreiter und entwickelten manch leckeres .

Innung des KfZ-Handwerks

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Mai-Juni 2007

Die ist ein freiwilliger, selbstverwaltender Zusammenschluss selbstständiger Handwerksmeister bzw. Handelsunternehmen des gleichen oder nahestehender Berufe, in der sich sowohl Freie Werkstätten, Vertragswerkstätten und Autohäuser vereinen. Sie tritt als Körperschaft des öffentlichen Rechts auf und ist Mitglied im zuständigen Landesverband.

Als berufsständige Interessenvertretung für die Kfz-Meisterbetriebe im Dresdner Raum engagiert sich die Innung des Kfz-Handwerks Region und ist den Mitgliedern wichtiger Ansprech-partner vor Ort. Hier werden professionelle Dienstleistungen in stabiler Kontinuität und stetiger Flexibilität angeboten.

Eine kurze Auswahl der Highlights des Leistungsspektrums dieser Organisation:

Innung Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik Dresden

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Juli-August 2008

Historie

HeizungstechnikAm 14. August 1679 schlossen sich drei Klempnermeister aus zu einer eigenständigen zusammen. Erst zehn Jahre später unterzeichnete auch Kurfürst Johann Georg III. die Gründungsurkunde – die sogenannte „Confirmation“.

Bereits aus der ersten Innungssatzung geht hervor, dass der Meisterstatus erst nach vielen Prüfungen und Lehrjahren erreicht werden konnte. So musste der Anwärter zuvor zwei Jahre auf Wanderschaft gehen und zwei weitere Jahre bei einem Meister gearbeitet haben. Genau beschriebene Meisterstücke waren zu fertigen und zusammen mit dem Gesellen- und Lehrzeugnis dem Innungsvorstand zur Begutachtung vorzulegen. Diejenigen, die die Tochter eines Meisters heirateten, hatten es da einfacher: für diese Gesellen sah die Satzung Erleichterungen vor.

Dachdecker Innung Dresden

Bericht “Tradition und einer Zunft” Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe 2-2005

Dachdecker Innung DresdenDie Schutzbedürftigkeit vor den Naturgewalten ließ den im Verlauf der Jahrtausende eine Vielzahl von dachähnlichen Schutzbauten ersinnen. Daher gehört das Dachdeckerhandwerk zu den wichtigsten und ältesten Handwerksberufen. Als im Jahre 1835 die – wie sie damals noch hießen – Ziegeldecker sich zur Gründung einer entschlossen hatten, war das Gewerbe noch ein reines Lohnwerk. Zum eigenständigen Handwerk entwickelte es sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anhand alter Rechnungen schon aus der Zeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert werden Arbeiten an Dächern belegt. Das Rathaus, die Dreikönigskirche, Häuser in der Frongasse, das Frauentor und das Bartholomäus-Hospital waren mit Schindeln gedeckt worden. Allein, die vielen Brände in jener Zeit ließen den Rat bald zu dem Entschluss kommen, die gefährliche Holzbauweise durch Steinbauten und die Schindeldächer durch Ziegeldächer zu ersetzen. Ein Drittel der Ziegel dafür wurde laut Ratsbeschluss kostenlos geliefert. Da der Anreiz offensichtlich noch immer zu gering war, entschloss sich der Rat, gar die Hälfte der Ziegel und des Kalks kostenlos beizusteuern.

Endgültig wurde die Einführung der Ziegeldächer nach dem großen Stadtbrand vom Juni 1491 beschlossen. Kurfürst August erließ dann 1559 eine besondere Anordnung. Aber wie das mit Anordnungen so geht, sie wurden leger gehandhabt und vielfach wurde erneut mit Schindeln eingedeckt. Hatte sich doch über Jahrhunderte das Schindeldach als wetterfeste und regendichte Bedachung bewährt, zumal das Material dafür in Gestalt der nahen Wälder zu haben war. Als Feind erwies sich allein die leichte Entzündbarkeit.
Deshalb nutzte man hierzulande die zahlreichen in und um vorkommenden Tonlager, um nach und nach eine Ziegelfabrikation aufzubauen. Der Ziegel in vielerlei Form eroberte sich dann 1m Laufe der Jahrzehnte Sachsens Dächer, wurde mit seinem weithin leuchtenden Rot zur dominierenden Bedachungsvariante.
Erste Anfänge für den Ziegel gehen in Dresden gar schon auf das Jahr 1370 zurück, denn für diesen Zeitpunkt wird eine Ratsziegelscheune erwähnt. Im 15. Jahrhundert erlebte das Ziegeldach seinen großen Aufschwung. Im Aufbringen machten jedoch den Ziegeldeckern die Maurer beträchtliche Konkurrenz.
Dennoch kam es zu keiner Innungsgründung der Ziegeldecker; entsprechende Eingaben wurden stets abschlägig beschieden. Zu Zeiten des segensreichen Kurfürsten “Vater” August im 16. Jahrhundert wurde sehr viel gebaut; weniger in die Breite als durch Aufstocken in die Höhe; ein Mehr an Dachdeckern wurde deshalb nicht benötigt. Das blieb über Jahrhunderte so. Schließlich gab es im 18.Jahrhundert in Dresden keine einheimischen Ziegeldecker mehr.
Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges wirkten lange nach. Entsprechende Arbeiten erledigten eingewanderte böhmische Ziegeldecker, weshalb es immer wieder zu Beschwerden und Klagen kam.
1835 war es endlich soweit. Die Dresdner Dachdecker schlossen sich zu einer Innung zusammen.

Die Bau-Innung Dresden

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September – Oktober 2007

In älterer Literatur wird erwähnt, dass sich in der heute nicht mehr existierenden Innungslade der Baumeister eine Zeichnung eines Siegels mit der Umschrift

S. lapicidarum
- Siegel der Steinmetze Dresdens -

und der Jahreszahl 1513 befunden haben soll. Auch wenn es heute nicht mehr zweifelsfrei nachzuweisen ist – das Jahr 1513 könnte das Jahr der Gründung der Bau(meister)- von Dresden gewesen sein.
Die erste überlieferte Ordnung der Baumeister-Innung wurde am 10. Juli 1555 konfirmiert – das heißt bestätigt. Wie in den späteren Ordnungen, waren für die Steinmetzen und die Maurer gesonderte Bestimmungen festgelegt. Trotzdem gab es zwischen beiden Gruppen immer wieder Streit, da die Maurer Arbeiten ausführten, die eigentlich nur den Steinmetzen erlaubt waren. In der Ordnung vom 25.11.1602 wird ausgeführt:
„Soll den Maurern Meistern und gesellen Klupfl (Klöpfel) und Eisen, Steinwergk damit zu machen Verboten sein.“, wohingegen sie aber „mit Spitze und Steinaxt vornehmlich Ortsteine, Kellerstufen, Kragsteine“ ausführen dürfen.
Allerdings lösen diese und ergänzende Ordnungen den alten Streit nicht. Erst gegen Ende des 19. Jh. bildete sich Einigkeit darüber heraus, was zu den, den Maurern erlaubten, „Spitzarbeiten“ gehört.

raumwerk sachsen … neue Wege für kreative Ideen

Fachverband der Raumausstatter und Inneneinrichter e.V.
Anzeige aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe März-April 2008

raumwerk

raumwerk

Was steckt hinter raumwerk ?

… ein Neubeginn als eigenständiges und unabhängiges Netzwerk der sächsischen Raumausstatter, Inneneinrichter,  Boden- und Parkettleger und Dekorateure im Raum Sachsen, um dem traditionsreichen Raumausstatter-Handwerk eine moderne Plattform und Interessenvertretung in Öffentlichkeit, und Politik zu geben.

Der Verein „Fachverband der Raumausstatter und Inneneinrichter Sachen e.V“ wurde, nach Auflösung des Landesinnungsverbandes Sachsen, zum 1. Juni 2007 gegründet.

Was bietet raumwerk?

Wir bieten unseren Mitgliedern u.a. Beratung zu Controlling, Finanzierungen, Recht/ Steuerrecht, Fördermitteln, Unternehmensführung,  Existenzgründung, Vertrieb, Design, Coaching, Informationsservice und Messepräsentationen.
Der Fachverband organisiert regelmäßige Treffen zu aktuellen fachlichen und betriebswirtschaftlichen Themen, um unsere Mitglieder „auf dem Laufenden zu halten“.

raumwerk,  inzwischen Mitglied im Zentralverband Raum und Ausstattung (ZVR) Bonn, bietet allen Mitgliedern in Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie ein umfangreiches Fachprogramm zur Aus- und Weiterbildung – speziell auch für Mitarbeiter.

Unser besonderes Augenmerk gilt dem beruflichen Nachwuchs, damit die Zukunft des Handwerks durch gut ausgebildete junge gesichert ist. Hier arbeiten wir eng mit dem Beruflichen Schulzentrum Freital und dem Förderverein Freital zusammen.

Das patentgeschützte Logo des Zentralverbandes Raum und Ausstattung Bonn – das „R-Zeichen“ – sowie das ebenfalls geschützte Logo „raumwerk“ zeichnet die Mitgliedschaft im Fachverband aus.

Für Kunden ist die Beauftragung einer Mitgliedsfirma von raumwerk ein perfektes Allroundprogramm, da er sich um nichts mehr kümmern muss. Unsere Betriebe verfügen über die Kompetenz und Stärke einer großen und ihre Kunden wissen: Verbandsmitgliedschaft ist ein Siegel für .

Handelsverband Sachsen e.V.

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Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Juli-August 2008

Der Zusammenschluss von Händlern zur Wahrung der Interessen ihres Berufsstandes hat eine lange Tradition. Bereits 1916 wurde der „Leipziger Verband des Einzelhandels e.V.“ in der Messestadt gegründet. Zu den Gründern im Jahre 1916 gehörte Max Klötzer, Mitinhaber der Firma August Klötzer Spezialhaus für Schuhwaren nach orthopädisch-wissenschaftlichen Grundsätzen. Im Verband wurden die Interessen des Leipziger Einzelhandels wahrgenommen und gefördert.

Handelsverband Sachsen e.V.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Hebung und Festigung des Standesbewusstseins und der Zusammengehörigkeit sowie das Erlangen einer ausreichenden Vertretung des Einzelhandels bei gesetzgebenden Körperschaften gelegt. Durch Einigungsämter und Schiedsgerichte schlichtete er Streitigkeiten aus unlauterem . Er stellte Sachverständige oder Mitglieder für Schiedsgerichte, Ausschüsse und sonstige Einrichtungen. Als Selbsthilfeverein wehrte er Angriffe gegen den Einzelhandel ab und klärte die Bevölkerung über die Notwendigkeit und volkswirtschaftliche Bedeutung des selbständigen Einzelhandels auf. Der Verband nahm die Interessen der Arbeitgeber wahr.