Archiv für Februar, 2010

Stadt bittet 12 000 Dresdner um Auskunft – Mietspiegelerhebung 2010 in vollem Gange

Noch bis zum 12. März werden Mieterinnen und Mieter in zu ihrer Wohnsituation von beauftragten Interviewern befragt. Die Antworten sind Grundlage für den neuen Mietspiegel, der Ende dieses Jahres erscheinen soll. Insgesamt 12 000 Haushalte wurden per Zufallsprinzip für die Befragung ausgewählt und mit einem Schreiben der Oberbürgermeisterin Helma Orosz darüber informiert.

EU genehmigt Entschädigung von Landwirten bei Schäden durch den Wolf

Die Europäische Kommission hat heute (24. Februar 2010) die Entschädigung von gewerblichen Nutztierhaltern bei Schäden durch den Wolf in genehmigt. „Ich freue mich, dass unser Bemühen in Brüssel über eine rechtliche Regelung der Entschädigung erfolgreich war. Erstmals hat die Kommission damit in der EU eine Beihilfe zum Ausgleich für Schäden durch dieses Raubtier zugelassen. Ein wichtiger Erfolg für und seine Tierhalter in der Wolfsregion, die auch den anderen Bundesländern helfen wird“, sagte Umweltminister Frank Kupfer nach Bekanntwerden der Entscheidung.

Mehr als dreiviertel aller Schulen mit Ganztagesangeboten

Wöller: Schule am Nachmittag ist beliebt

“Ganztagsangebote erfreuen sich an sächsischen Schulen wachsender Beliebtheit. Die Zahl der Angebote ist in diesem Schuljahr noch einmal deutlich gestiegen”, so Kultusminister Roland Wöller. Von den insgesamt 1.483 allgemeinbildenden Schulen im Freistaat halten in diesem Schuljahr 1.167 Einrichtungen entsprechende Angebote für ihre bereit. Das sind mehr als dreiviertel aller Schulen.

Arzneipflanze des Jahres 2010 – der Efeu

… ein Kraftpaket aus der Natur

Jeder kennt sie, die rankende Pflanze mit den pfeilartigen Blättern. Genügsam rankt sie in der Stadt, auf dem Dorf und im an Mauern und Bäumen empor.

Schon in der Antike wurde die Pflanze bei Verbrennungen und als Schmerzmittel genutzt. Heute setzt man die Blätterextrakte bei schweren und chronischen Bronchialerkrankungen, entzündlichen Atemwegserkrankungen und auch bei Keuchhusten ein.

Aber Vorsicht: Blätter und Saft können auch Allergien hervorrufen und die Beeren sind giftig.

Selbstanzeigen mit Bezug zu Kapitalanlagen in der Schweiz – II.

Aus aktuellem Anlass werden bei den sächsischen Finanzämtern eingehende Selbstanzeigen, die in Zusammenhang mit Kapitalanlagen in der Schweiz stehen, gesondert erfasst. Danach sind seit dem 1. Februar 2010 insgesamt 25 Selbstanzeigen eingegangen, die einen Bezug zu Schweizer Bankkonten aufweisen. Die Summe der nacherklärten Einkünfte beträgt rund 1,92 Mio. EUR, die Summe der hinterzogenen Steuern beläuft sich derzeit auf 166.000 EUR. Allerdings sind noch nicht in allen bisher eingegangenen Selbstanzeigen die entsprechenden Beträge benannt worden, so dass sich die Höhe der nacherklärten Einkünfte und die Summe der hinterzogenen Steuern noch erhöhen dürfte.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden und U`mista Cultural Centre in Alert Bay besiegeln Kooperation

Vancouver. In einer weltweit bisher einzigartigen Kooperation bereiten die Staatlichen Kunstsammlungen und eines ihrer Museen, die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen , und das U’mista Cultural Centre in Alert Bay eine Doppelausstellung zum Thema Geschenkkulturen („The Great Potlach – Gift-Giving Customs and Economies of Plenty“) vor. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde am 19. Februar 2010 in Vancouver im Rahmen der Olympischen Spiele unterzeichnet. Im Sächsischen Haus in Vancouver waren dazu

A17 Tunnelkette eine Nacht gesperrt

Sonnabend und Sonntag – 20. und 21. Februar 2010 – Arbeiten an der Stromversorgung

Die Tunnelkette entlang der A17 südlich von muss in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, 20./21. Februar, von 20 bis 5 Uhr, voll gesperrt werden. Der komplette Verkehr zwischen den Anschlussstellen Südvorstadt und Gorbitz wird durch die Stadt geleitet. Das Vorhaben ist mit dem Dresdner Straßen- und Tiefbauamt abgestimmt. Um Staus zu verhindern, werden die innerstädtischen Ampelanlagen möglichst “auf Durchzug” geschaltet.

Begründung:

Im Rahmen des laufenden Unterhalts wurde eine Fehlfunktion der Unterbrechungsfreien Stromversorgung festgestellt. Um ungestört nach dem Fehler suchen zu können, muss eine Spezialfirma mit aufwendiger Messtechnik in die Tunnel gehen und diverse Schaltungen vornehmen. Dazu ist Verkehrsfreiheit in beiden Fahrtrichtungen notwendig.

Das 8. Inselfest Laubegast steht vor der Tür

Das 8. Inselfest findet vom 13. – 15. August 2010 statt.

Aufruf für Fotoausstellung zum 8. Inselfest Laubegast – „Das ist Laubegast…“ – Wie sehen Sie Laubegast?

Unterstützen Sie das beliebte Projekt und zeigen Sie den Besuchern des Inselfestes Ihre Sicht auf Laubegast. Was macht diesen Stadtteil so schön und wohnenswert? Was kann man hier anschauen und erleben, welche Menschen lernt man kennen, was für eine Geschichte steckt in den alten Mauern der Häuser, wie wird hier gearbeitet, gewohnt, gefeiert, musiziert, diskutiert, protestiert?

Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen: Neues Wettbewerbsmotto 2010 bekannt gegeben

Unter dem Motto „Treffpunkt Stadt – Leben und Verweilen“ hat Schirmherr Sven Morlok (FDP), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in Meißen den 7. „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb ausgelobt.

„Die sächsischen Innenstädte stehen vor der spannenden Herausforderung, ihre Vitalität und damit ihre Anziehungskraft für Gäste zu erhöhen und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner im Blick zu behalten. Ich bin sehr gespannt auf die Ideen und Anregungen, die der Wettbewerb zu Tage fördern wird“, so Staatsminister Morlok vor rund 150 Teilnehmern der Veranstaltung, die aus 60 sächsischen Städten und Gemeinden kamen.

Flashmobs: Verfassungsbeschwerde angenommen

Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage des Einzelhandels zum Thema Flashmob zur Entscheidung angenommen. Die Verfassungsbeschwerde war notwendig geworden, weil das Bundesarbeitsgericht Flashmob-Aktionen der Gewerkschaften als zulässiges Mittel im Arbeitskampf eingestuft hatte. Bei den Flashmobs schickte ver.di beispielsweise gezielt Leute in Supermärkte, um dort mittels Störaktionen den normalen Betrieb unmöglich zu machen. Dabei wurden wahllos Waren in Einkaufswagen gepackt, die dann einfach stehen gelassen wurden.

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