Drei-Sprachen-Turnier in Leipzig

Talente aus und Hamburg treten an

Rund 120 Schüler aus Sachsen und 15 Schüler aus Hamburg zeigen am Freitag (27. August 2010) in Leipzig ihr Können beim Drei-Sprachen-Turnier. Mit schriftlichen und mündlichen Tests in Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Latein, Polnisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch wollen die sprachbegabten Jugendlichen die Lehrerjury überzeugen. Kultusminister Roland Wöller wünschte den Zehntklässlern viel Erfolg: “Der Wettbewerb ist für die Schüler eine gute Möglichkeit, ihre Leistungen überregional zu vergleichen. Es ist wichtig, dass wir bei den Schülern das Interesse an Fremdsprachen wecken und sprachliche Talente fördern.” Gleichzeitig warb der Minister um mehr Engagement beim Sprachen lernen: “Ich hoffe, die Begeisterung mit der die Jugendlichen an diesen Wettbewerb herangehen, überträgt sich auch auf andere Schüler. Ohne gute Fremdsprachenkenntnisse geht es in einer globalisierten Welt nicht. Sie sind ausschlaggebend für einen erfolgreichen Berufsweg.” Das Erlernen der Sprache und Kultur eines anderen Landes stärke zudem das weltoffene Sachsen und fördere die Toleranz. “Ich kann nur jedem Schüler ans Herz legen, sich auch außerhalb der Schule in seiner Freizeit zum Beispiel einem englischen Buch oder Film zu widmen. Das ist nicht nur spannend, sondern auch ein positives Erlebnis, wenn man sich da durcharbeitet und den größten Teil verstanden hat”, so Wöller.

Das Turnier findet jährlich wechselnd in Sachsen oder Hamburg statt. Sachsen stellt 2010 zum fünften Mal den Austragungsort. Teilnehmen dürfen sprachlich begabte Schüler der 10. Klassen, die über sehr gute Kenntnisse in zwei Fremdsprachen und über Grundkenntnisse in einer weiteren Fremdsprache verfügen. Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt des Sächsischen Landeskomitees zur Förderung sprachlich begabter und interessierter Schüler des Sächsischen Bildungsinstituts, des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport sowie der Schulbehörde Hamburg.

Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport, 25.08.2010