Finanzplatz Schweiz News 27.07.2010: Portfolio, Schuldenkrise, Depot-Check…
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Aus dem Inhalt:
- Zur Erinnerung: Überdurchschnittliche Aussichten
- „Portfolio 110 Garant“ mit deshalb überdurchschnittlichen Chancen
- Schuldenkrise: Einzige Lösung – gesteuerte Inflation
- Logische Anlage-Antworten auf Inflationstendenzen
- Depot-Check: Ist Ihr Hausbank-Depot zukunftspräpariert?
Die Medien blasen Trübsal, die Wirtschaftsdaten aber sehen gar nicht schlecht aus:
Die Konsensschätzungen der Analysten sagen für das Jahr 2010 ein durchschnittliches Gewinnwachstum für Europa von rund 41% voraus, für Asien 48% und für Nordamerika 35%. Die Ertragszuwächse im nächsten Jahr sollen für 2011 bei immerhin 20% und für 2012 (relativ weit weg) bei 13% liegen. Für uns entscheidend sind die Aussichten für 2011. Die Aktien-Indizes haben jedoch dem gegenüber verloren (Dow Jones Industrial – 7%, EuroStox50 – 15%, Nikkei – 12% und Hang Sen – 9%). Die pessimistischen Medienberichte und das nach wie vor bestehende Gerede vom „Double Dip“ in USA (doppelter wirtschaftlicher Boden) haben diese Rückgänge bewirkt. Wie auch aus den beiden nachfolgenden Charts erkenntlich, beträgt demgegenüber die Unterbewertung der Börsenkurse in Europa 18% und in Deutschland 28%. …
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„Portfolio 110 Garant“ mit deshalb überdurchschnittlichen Chancen
Aufgrund der Rückgänge im letzten Quartal ist die Anlage unter ihren Emissionskurs von EUR 100,- gerutscht. Sie sollte jedoch kurzfristig dieses Niveau wieder überschreiten und dann relativ zeitnah auch das Niveau zum Einloggen der 100%-Garantie per Laufzeitende erreicht haben. Dann lockt, bezogen auf die Kurse für die Anleger bei Diktat, ein Bonus von nahezu 70% per Laufzeitende in ca. viereinhalb Jahren. Und dies, ohne zusätzliche Risiken – im Gegenteil: durch die Garantie mit niedrigerem Risiko.
Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen das zugunsten der Chance verschobene Chancen-/Risko-Raster dieser Anlage relativ zur bekannten Gaußschen Normalverteilungskurve. …
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Schuldenkrise: Einzige Lösung – gesteuerte Inflation
Wie würden Sie folgendes Kleinunternehmen einschätzen: EUR 2.400,- Jahresumsatz, kein Eigenkapital und EUR 1.800,- Schulden. Gewinn wird keiner erwirtschaftet, denn die Einnahmen betragen nur EUR 1.021,- und die Ausgaben ca. 10% mehr, nämlich EUR 1.126,-. Zum Überleben müssen sogar weitere Schulden aufgenommen werden.
Sie würden dem Unternehmen sicherlich keine Zukunft geben. Vielleicht haben Sie es schon geraten: Dieses Unternehmen (ergänzt um den Begriff „Milliarden“ – Sie müssen also einfach neun Nullen ergänzen) heißt Bundesrepublik Deutschland. Und dieses Unternehmen Bundesrepublik Deutschland steht sogar, relativ zu vielen europäischen Nachbarn, noch ganz gut da.
Vom Grundsatz her gibt es aber nur drei Optionen, um den defizitären Haushalt langfristig weiterzuführen: a) weiterer Anstieg der Verschuldung oder b) alternativ schmerzhafte Einsparungen oder c) Geld drucken. Die ersten beiden Optionen sind weitestgehend ausgereizt. Die Politiker verschulden sich zwar weiterhin mit sinkender Höhe – das führt aber nicht zur Gesundung, sondern per Saldo zur weiteren Schuldenerhöhung und damit Verschlimmerung der Lage. Schmerzhafte Einsparungen sind nur bedingt möglich, denn sie würden neben gravierenden Steuererhöhungen die Wähler verstimmen und sind politisch kaum durchsetzbar. …
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Logische Anlage-Antworten auf Inflationstendenzen
Hier ist das „ISF Realwert-Portfolio“ als perfekte Vermögensverwaltung in zugleich vier Anlageklassen (Gold, Rohstoffe allgemein, Währungen und Immobilien) eine breit gestreute Realwert geschützte Lösung – dazu streuerfrei während der Anlagezeit. …
Eine Attraktion stellt sicherlich die jetzt anlaufende Erstzeichnung für „Schweizer Franken Gold“ dar. Sie kaufen Gold, dieses wird dann in Schweizer Franken notiert und zusätzlich währungsgeschützt im Schweizer Franken. Bekanntlich ist Gold die älteste Wertsicherungsanlage der Welt und zugleich ist der Schweizer Franken zugleich die weltweit härteste Währung. Das Ergebnis: Sie sind hiermit gegen Kursrückgänge im US-Dollar geschützt, da Gold generell in US-Dollar notiert wird. Dadurch werden Sie gegenüber „physischem Goldkauf“ mit USD-Notiz einen entsprechenden Mehrwert erzielen können, da ab sofort Kursverluste im US-Dollar im Gegensatz zum „normalen“ Goldkauf Dank der Währungssicherung vermieden werden. Der parallele Goldpreisanstieg kommt Ihnen aber zugute, ohne den Kursverlust im US-Dollar gegen rechnen zu müssen. …
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Depot-Check: Ist Ihr Hausbank-Depot zukunftspräpariert?
Nutzen Sie den Depot-Check, um Ihr Hausbank-Depot z.B. hinsichtlich seines Chancen-/Risiko-verhältnisses im Hinblick auf Schuldenkrise und schwächelnden Euro zu prüfen. Der Check ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Sicher ist: Anschließend wissen Sie, ob nicht nur hier genannte Kriterien ausreichend berücksichtigt sind, sondern ob das Depot auch Ihren eigenen Vorstellungen hinsichtlich Rendite/Risiko entspricht.
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Am 30. Juli 2010 - Veröffentlicht in: Finanzen - Depotcheck




