Sächsischer Benno-Sekt auf Grüner Woche in Berlin gefragt
Winzergenossenschaft Meißen präsentiert neben 12 Weinen und Sekten erstmals auch Pralinen
Am Mittwoch war Halbzeit bei der 75. internationalen Verbrauchermesse für Ernährung und Landwirtschaft „Grüne Woche“ in Berlin. Die Messe Berlin ist zuversichtlich, die avisierten 400 000 Gäste bis zum Messeende am Sonntag zu erreichen. Unter den Ausstellern befindet sich im Rahmen des Sachsenstandes auch die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen eG, die sich mit einem fast sechs Meter langen und wie eine Flussschleife geschwungenen Weintresen präsentiert.
„Wir merken auch in diesem Jahr wieder, dass dieser hell ausgeleuchtete Tresen einen absoluten Anziehungspunkt darstellt und viele Besucher aus reiner Neugierde schon mal näher herantreten“, freut sich Manja Licht, Marketingleiterin der Winzergenossenschaft. Gemeinsam der amtierenden Sächsischen Weinkönigin Annegret nutzen die Meißner Winzer jede Chance, nicht nur die „normalen“ Besucher in den Bannkreis der edlen Tropfen zu locken, sondern natürlich auch Wein- und Spirituosenhändler als Multiplikatoren zu gewinnen. „Natürlich machen sich gerade unsere teilweise langjährigen Vertragspartner schon Gedanken, ob denn trotz der geringen Ernte 2009 auch in diesem Jahr wieder vollumfänglich geliefert werden kann“, so Frau Licht weiter, aber noch lagert ausreichend Wein in den weitläufigen Kellern und Gewölben auf dem Meißner Bennoweg.
Sowohl die Marketingleiterin als auch die Mitarbeiter am Stand ziehen für die Messe-Halbzeit eine positive Bilanz. „Es gab viele Gespräche mit unseren Händlern und erfreulicherweise auch mit zahlreichen Berliner Gastronomen und Endverbrauchern, die wissen wollten, wo man unsere Produkte denn erwerben könne“, ergänzt Frau Licht. Natürlich soll der Anteil an Händlern – aktuell sind es im Großraum Berlin 25 – erweitert werden, aber gerade vor dem Hintergrund der um drei Viertel geringeren Weinernte und dem absehbaren Engpass ist es aus Sicht der Winzergenossenschaft „nicht sinnvoll, auf Gedeih und Verderb den Vertrieb zu intensivieren“.
Um den erwarteten Umsatzausfall wenigstens teilweise kompensieren zu können, bieten die Meißner noch eine ganze Reihe an „korrespondierenden“ Produkten an. „Wir haben neben den bekannten Weinen und Sekten in diesem Jahr auch verstärkt unsere verschiedenen Weingelees mit nach Berlin genommen, präsentieren unterschiedliche Brände und haben auch unsere erst vor wenigen Tagen eingeführten Weinpralinen vorgestellt“, so Manja Licht weiter. Gefragt war allerdings in diesem Jahr zur großen Freude der Meißner vor allem der „St. Bennosekt“, der sich in den ersten vier Tagen als Schlager entpuppte. „Wir hatten bereits nach drei Tagen kaum noch Vorräte und haben sicherheitshalber noch einmal Nachschub aus Meißen kommen lassen“, so Frau Licht abschließend.
Als größter Weinproduzent mit rund 1.500 eigenständigen Winzern in Sachsen und Brandenburg nimmt die Winzergenossenschaft bereits zum fünften Mal an der Grünen Woche teil.
Pressemitteilung Sächsische Winzergenossenschaft Meißen e.G.
Am 22. Januar 2010 - Veröffentlicht in: News, Sachsen in der Welt