Hochwasserschutz dank Mauer?

Vielen ehemaligen DDR Bürgern mag es wie ein schlechter Scherz vorkommen: Eine über zwei Meter hohe und  2,70 km lange Flutschutzmauer am zauberhaft schönen, idyllisch träumerischen Laubegaster Ufer!  Das geht doch überhaupt nicht! … sagten sich auch viele Laubegaster Bewohner und diskutieren dieses Thema heiß.

Die derzeitige Machbarkeitsstudie der Landeshauptstadt Dresden lässt viel Raum für Spekulationen.

Fest steht aber wohl für jeden, das eine Mauer dieses zauberhafte Gebiet mit seinen landschaftlichen wie kulturellen Reizen und Angeboten zerstören würde. Gastronomie, Feste, Feierlichkeiten würde es wohl in dieser Form nicht mehr geben – oder würden Sie sich in einen Biergarten zum gemütlichen Feierabend Bierchen setzen … vor eine Mauer?

Fest steht aber auch, dass das Thema Hochwasserschutz bereits seit 2002 in Laubegast jeden beschäftigt. Wieviel Schutz ist notwendig und was macht Sinn?  Diskutieren Sie mit.

Dresden übt für den Hochwasserschutz

Probeaufbau der mobilen Schutztore an der Brühlschen Gasse und der Münzgasse

Am Montag (21. September) ist die Verbindung zwischen Terrassenufer und Brühlscher Gasse und am Dienstag (22. September) zwischen Terrassenufer und Münzgasse jeweils zwischen 6.30 Uhr und 16 Uhr gesperrt. Für den Verkehr am Terrassenufer gibt es keine Einschränkungen.

Die Sperrungen sind notwendig für eine jährliche Übung zum Hochwasserschutz. Dazu werden Brühlsche Gasse und Münzgasse mit mobilen Schutztoren verschlossen. Die Abdichtung mit Damm-balken an diesen Stellen verhindert, dass die Elbe bei Hochwasser über das Terrassenufer die Alt-stadt flutet. Die Anlagen gehören zu zahlreichen weiteren Schutzvorkehrungen, die seit den extremen Hochwassern von 2002 und 2006 in Dresden getroffen worden sind.

An der Übung nehmen zehn Mitarbeiter des städtischen Regiebetriebes „Zentrale Technische Dienstleistungen“ teil. Sie werden unterstützt von der Feuerwehr Dresden, die für den Transport der Ausrüstung sorgt. Diese lagert im Bauhof Lohrmannstraße. Es handelt sich um einen Container je Tor mit Material und Werkzeug. Ein Tor hat eine Abmessung von drei mal zehn Metern. Die Übung fand schon einmal 2008 statt.

Newsletter Landeshauptstadt Dresden, 17.09.2009

2 Kommentare       » Kommentar schreiben »

  • thomas wollenhaupt (1 comments) 06. August 2009 12:05 :

    in der der ua-studie (hwsk zw zschieren und tolkewitz, anlage 1) wird ein zu definierendes schutzziel als diskussions- und planungsgundlage nicht begründet, somit ergeben sich derzeit nur spekulationen ohne substanz. fakt ist aber, daß das nkv bis hq50 (vielleicht auch noch höher) derzeit kleiner gleich 1 ist und keinen wirtschaftlichen erfolg verspricht. wie aus dem inhalt der studie deutlich hervorgeht, sollte dem objektschutz infolge erhöhter gw-koten bei kleineren hw stärkere aufmerksamkeit gewidmet werden. hierzu fehlen aber generell die angaben der zu erwartenden investitionskosten.im ergebnis der studie sehe ich derzeit keine begründung für die maßnahme z1-hws-mauer laubegast.

  • Achim Bunde (1 comments) 13. August 2009 08:24 :

    Was wollte uns Thomas Wollenhaupt sagen?
    Schreiben um des Schreibens willen und nicht, dass andere ihn verstehen?
    Was ist ua, hwsk, zw, nkv, hq50, gw-koten ????

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