Finanzplatz Schweiz News 26.11.2009: Immobilientausch könnte gut sein …

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Stefan Gutsch - Institut Deutsch Schweizer Finanzdienstleistungen

-Aus dem Inhalt:

- Immobilientausch könnte gut sein
- Freundschaft mit der Schweiz
- Und sie steigen doch!
- Private Equity-Swiss: Erholung im 3. Quartal 2009
- Marktneutrale Strategien: Vor der Wende nach oben?

Offene Immobilienfonds in BedrängnisNachdem wiederum zwei Offene Immobilienfonds („Degi International“ und „Axa Immoselect“) kürzlich geschlossen werden mussten, wenden sich Anleger und auch immer mehr Analysten von dieser Anlageform ab.

Der Grund liegt nicht in der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Immobilienmarktes (dieser hat sogar recht positive Zukunftsaussichten nach dem starken Rückgang im letzen Jahr), sondern in der Tatsache, dass Offene Immobilienfonds strukturelle Probleme haben. Bereits im Oktober 2008 mussten zwölf Offene Immobilienfonds geschlossen werden. Das Strukturproblem sieht folgendermaßen aus: Laufende Rücknahme-Pflicht und Illiquidität der betreffenden Immobilien (Immobilie heißt übersetzt „nicht beweglich“) passen nicht zusammen. Da die Immobilien nicht oder normalerweise nur langsam verkäuflich sind, ergibt sich bei größeren Rücknahmen automatisch ein Geldmangel im Fonds. Deshalb muss er für weitere Verkäufe geschlossen werden. Das bedeutet zwar nicht automatisch Geldverlust für die Anleger, aber evtl. längere Geduldsphasen. Deshalb schauen Sie einmal in Ihr Depot und sondern die Offenen Immobilienfonds aus. Eine sehr gute Alternative für Sie ist die „Schweizer Grundbesitz-Strategie“.

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Und sie steigen doch!

Betrachten Sie doch einmal die Kursverläufe der letzen Monate. Wir haben es von Anfang an (April 2009) voraus gesagt: Die Aktienkurse werden steigen – aber kaum jemand hat es geglaubt! Wie Recht wir haben, zeigt der plötzliche „Konsens“ mit vielen Analysten deutscher Banken. Hier einige Zitate neueren Datums:

• Credite Suisse:

„Die Aktien-Ralley setzt sich fort: Trotz des fulminanten Anstiegs des DAX seit dem März-Tief sehen wir noch immer Potential für weitere 5 -10% (Anmerkung: bis Jahresende 2009)“.

• Goldman Sachs:

„Aktienkurse laufen weiter nach oben. Als Jahresendziel prognostizieren wir für den europäischen Index einen Zuwachs von 5%“.

• Commerzbank:

„Wir erwarten nach einer Jahresend-Ralley ein DAX-Ziel von 6.100 Zählern und auch einen positiven Start 2010“.

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Private Equity: Erholung im 3. Quartal 2009

Diese Anlage-Kategorie mit einem diesjährigen Investitionsvolumen von EUR 837 Millionen, was zwar nur einem Fünftel der Rekordsumme des Vorjahres entspricht, scheint die Talsohle durchschritten zu haben.

Ein robuster Konjunkturaufschwung könnte zu weiterer Dynamik führen und sowohl die Geschäftsaussichten der Unternehmen, als auch ihre Nachfrage nach Beteiligungskapital befeuern. Die Beteiligungsgesellschaften verfügen über genügend finanzielle Mittel.

Diese Entwicklung wird insbesondere die Performance von „Private Equity-Swiss“ positiv beeinflussen. Immerhin hat sie in diesem Jahr seit dem Tiefpunkt bereits ein Plus von knapp über 100% zu verzeichnen – dieser Zuwachs ist jedoch innerhalb der nächsten 12 – 24 Monate nochmals zu erwarten. Bei einem aktuellen Kurs von EUR 3,40 pro Anteil liegt der Innere Wert (NAV = EUR 7,-), wie er von den Wirtschaftsprüfern für die Gesellschaft ermittelt wurde, immer noch mehr als das Doppelte über der Tagesnotiz. Auch diese Anlage verfügt also weiterhin über großen Nachholbedarf – nutzen Sie diese Gelegenheit.

Marktneutrale Strategien: Vor der Wende nach oben?

Wenn die Wirtschaft läuft (siehe vorgenannte Prognosen), so schlägt die werthaltige Aktie („Value“) die Wachstums-Aktie (Growth“).

Die jüngste Entwicklung von werthaltigen Aktien spricht für einen beginnenden Aufschwung. Wer jetzt dieser Einschätzung folgt, der findet in diesen Wertpapieren ein vielversprechendes Investment. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Dänischen Investmentgesellschaft „Spar-Invest“.

Business Cycle Phases DeutschlandWerthaltige Titel erzielen gegenüber Wachstums-Titeln in einer beginnenden Aufschwungsphase einen relativen Mehrwert von 17,5%. In einer fortschreitende Aufwärtsentwicklung beträgt die Werthaltigkeitsprämie sogar 24,1%. Erst nachdem der Konjunkturzyklus seinen Zenit überschritten hat und in einen Abschwung mündet, geht dieser Effekt weitestgehend bis ganz verloren (siehe rechte Grafik).

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Institut Deutsch Schweizer Finanzdienstleistungen
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Am 07. Dezember 2009 - Veröffentlicht in: Finanzen - Depotcheck