Historische Ansichten: Das König Albert Denkmal in Dresden vor 1945
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe November/Dezember 2009
König Albert (* 1828 in Dresden, † 1902 in Sybillenort) machte sich vor allem einen Namen als Feldherr. 1866 führte er die sächsische Armee im Deutschen Krieg gegen Preußen, dessen Ergebnis Sachsens Beitritt zum Norddeutschen Bund war. 1870/71 war er Kommandeur im deutsch-französischen Krieg. 1873 wurde er König.
König Albert führte Sachsen trotz oder gerade wegen seiner militärischen Ausbildung über die 29 Jahre seiner Regentschaft ausschließlich in Frieden.
Am 23. April 1 906, vier Jahre nach seinem Tod, wurde das König Albert-Denkmal auf dem Schlossplatz feierlich enthüllt. Nach dem zweiten Weltkrieg schmolz man das bronzene Reiterstandbild von Bildhauer Max Baumbach ein. An gleicher Stelle, auf dem restaurierten Sockel des Albert-Denkmals, kann seit 2008 das sitzende Abbild von König Friedrich August I besichtigt werden. Die Skulptur von Ernst Rietschel befand sich zunächst im Dresdner Zwinger, später im Japanischen Palais und nun also auf dem Schlossplatz.
Doch König Albert begleitet uns auch heute noch durch Dresden. Er ist u.a. Namensgeber für den Albertplatz, den Alberthafen, das Albertinum und die Albertstadt.


