Kultusministerium unterstützt Sportvereine bei der Erforschung ihrer Geschichte
Sportvereine, die die Historie ihres Vereins untersuchen und dokumentieren möchten, werden dabei ab sofort vom sächsischen Kultusministerium unterstützt. Neben Workshops, die zweimal im Jahr das theoretische Rüstzeug für die Vereinsforschung vermitteln, wird es auch finanzielle Zuschüsse geben. “Vereinsgeschichte ist auch immer ein Stück Heimatgeschichte. Sich mit der unmittelbaren Lebenswelt auseinander zu setzen, fördert den Zusammenhalt im Verein, stärkt die Identität mit der Region und bringt Alt und Jung zusammen”, begründete Kultusminister Roland Wöller das Engagement des Freistaates.
Über die Förderrichtlinie Heimatpflege können sich die Sportvereine Erstellung und Druck von Vereinschroniken, Festschriften oder Broschüren mit bis zu 50 Prozent fördern lassen. Die Förderung muss jeweils bis zum 1. Februar eines Jahres bei der Landesdirektion in Chemnitz (Altchemnitzer Str. 41, 09120 Chemnitz) beantragt werden. Chroniken, Ausstellungen und Vereinsgeschichten, die mit Fördergeld unterstützt werden, sollen historisch genau, ansprechend gestaltet und gut lesbar sein. Zweimal im Jahr – beginnend im Frühjahr 2010 finden Workshops statt, die gemeinsam mit dem Landessportbund Sachsen veranstaltet werden. Hier wird Jubiläumsvereinen und Betreuern von Vereinsarchiven vermittelt, wie unter anderem mit Archivmaterial umgegangen werden muss und wie es zu bewerten ist. Eberhard Werner, Präsident des Landessportbundes Sachsen: “Die Geschichte von Sportvereinen ist vielschichtig und spannend. Wir wollen die Vereine dabei unterstützen, diese aufzubereiten. Da auch hier vor allem Ehrenamtliche aktiv sind, ist fachkundige Beratung wichtig.”
Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Kultus, 23.12.2009
Am 23. Dezember 2009 - Veröffentlicht in: Bildung, Qualität und Tradition