Nanofair 2010 in Dresden

Sachsen bei Nano-Experten hoch im Kurs

Kleinste Teilchen ganz groß. Vom 6. bis 7. Juli kommen internationale Forscher und Unternehmer aus dem Bereich der Nanotechnologie nach zur „Nanofair 2010“. Die Konferenz beschäftigt sich mit der Frage, wie Zukunftstechnologien im Bereich der Energie und Energieeffizienz marktfähig gemacht werden können („Commercialising Future Technologies for Energy and Energy Efficiency“). Sachsen steht als ein Zentrum der deutschen Nano-Kompetenz seit Jahren hoch im Kurs bei den Experten.

„Mit der sehr hohen Dichte an Forschungseinrichtungen und der engen Verflechtung von Forschung und Industrie in zahlreichen themenspezifischen Netzwerken gehört Sachsen zu den weltweit führenden Technologiestandorten“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Sachsen hat hervorragende Voraussetzungen, um bei den Themenfeldern Energieeffizienz, Entwicklung der Elektromobilität und Energiespeicherung eine wesentliche Rolle zu spielen.“

Unmittelbar anschließend an die Konferenz veranstaltet das Wirtschaftsministerium am 8. Juli einen Workshop, auf dem die internationalen Teilnehmer der Nanofair 2010 Gelegenheit haben, sächsische Firmen und Institute kennen zu lernen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Thema in diesem Jahr sind „Photovoltaik“ und „Brennstoffzellen, Batterien und Energieeffizienz“. Bei der Entwicklung hocheffizienter und kostengünstiger Solarmodule spielen Nano-Materialien eine herausragende Rolle.

Seit 2005 haben bereits sechs internationale „Nano-Workshops“ stattgefunden.

Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 05.07.2010

Ein Kommentar zum Thema “Nanofair 2010 in Dresden”

  1. Redaktion (48 comments) sagt:

    VDI-Nachwuchspreis Nanoelektronik im Rahmen der Nanofair verliehen

    Auf dem Abendempfang des Nanotechnik-Kongresses „Nanofair“ wurde am 6.7. im Schloss Albrechtsberg in Dresden der VDI-Nachwuchspreis Nanotechnik an Noël Wilck von der Rheinisch-Westfaelischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen verliehen.

    Noël Wilck erhielt die Auszeichnung für seinen wissenschaftlichen Beitrag zur Steigerung des Wirkungsgrades von Solarzellen. In seiner Masterarbeit zeigte er, wie hierfür die Nanotechnologie durch die gezielte Aus-nutzung quantenmechanischer Effekte genutzt werden kann. Am 7. Juli stellt der Preisträger seine Ergebnisse der internationalen Wissenschafts-Gemeinde auf der Nanofair vor.

    Noël Wilck erhielt aus den Händen von Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert auch den Sonderpreis der Landeshauptstadt Dresden und des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden. Der Preis war eine Skulptur, welche die Sächsische Porzellanmanufaktur Dresden bereitstellte. Die Skulptur mit dem Titel „Kleine Aufsteigende“ wurde von der im Jahr 2006 verstorbenen Dresdner Bildhauerin Charlotte Sommer-Landgraf bearbeitet und signiert. Mit der Porzellan-Skulptur besitzt der Gewinner nun eine Werkstoff-Innovation „made in Dresden“, die vor 300 Jahren Europa revolutionierte.

    Den Nachwuchspreis Nanotechnik vergibt der Fachbereich Nanotechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) jährlich im Rahmen des Nanotechnik-Kongresses Nanofair, um hervorragende wissenschaftliche Leistungen des Nachwuchses im Bereich der Nanotechnik zu würdigen und um den besonderen Stellenwert der Nanotechnik für Wirtschaft und Gesellschaft in der Öffentlichkeit darzustellen.

    Newsletter der Landeshauptstadt Dresden, 8.7.2010

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