Sachsens Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft
Morlok: „Sachsens Wirtschaft fasst wieder Tritt“
Sachsens Unternehmen blicken zum Frühlingsbeginn optimistisch in die Zukunft. Zum einen ist die Einschätzung der aktuellen Lage günstig, zum anderen herrscht mehr Zuversicht für die Geschäftsaussichten im kommenden halben Jahr. Im sächsischen verarbeitenden Gewerbe wurde die Geschäftslage zum ersten Mal seit Oktober 2008 wieder mehrheitlich mit „gut“ beurteilt.
Der ifo Geschäftsklimaindex Gewerbliche Wirtschaft ist in Sachsen im März mit 3,9 Punkten noch stärker gestiegen als in Deutschland insgesamt (+2,9). Auch das ifo Beschäftigungsbarometer ist für die gewerbliche Wirtschaft im Freistaat im März kräftig gestiegen und konnte damit den Rückgang vom Vormonat mehr als ausgleichen.
Sven Morlok (FDP), Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Das sind gute Aussichten für Unternehmen und Arbeitnehmer, Sachsens Wirtschaft fasst wieder Tritt. Die sächsischen Unternehmer haben erneut bewiesen, dass sie nicht zaudern sondern zupacken. Sie sind besonders flexibel und leistungsfähig.“
Die heute vom Statistischen Landesamt bekannt gegebenen vorläufigen Ergebnisse zum Wirtschaftswachstum im Jahr 2009 zeigen, dass die Entwicklung in Sachsen trotz des Rückgangs besser verlief als im Bundesdurchschnitt. Danach wurde im vergangenen Jahr im Freistaat Sachsen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 92,9 Milliarden € erwirtschaftet. Die wirtschaftliche Leistung gegenüber dem Vorjahr sank um 3,8 Prozent.
„Die Weltwirtschaftskrise spiegelt sich in den Daten des vergangenen Jahres wider und auch 2010 wird kein leichtes Jahr“, sagte Minister Morlok. „Die sächsischen Unternehmen haben ihre Hausausgaben gemacht und kämpfen sich aus der Krise. So wird Sachsens Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen.“
Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, 30.03.2010

