Dresdner Dampfloktreffen 2011 mit internationaler Beteiligung

Weltmeisterschaft im Dampflokziehen, Sonderzüge und Ausbildungsbörse als Highlights

Das Dresdner Dampfloktreffen begrüßt vom 1. bis 3. 2011

… nun bereits zum dritten Mal Fans und interessierte Besucher von historischen Lokomotiven.

Das Treffen findet im Rahmen der „Dresdner Tage der Industriekultur“ statt und bereits heute wird mit einer Besucherzahl von rund 15.000 gerechnet. 31 Lokomotiven konnten für die Teilnahme gewonnen werden, wobei weitere Anmeldungen noch erwartet werden. Unter anderem bekommen Besucher die schnellste betriebsfähige Dampflokomotive 18201 sowie die schwerste Güterlok 442546 präsentiert. Das Dresdner Dampfloktreffen findet internationale Beachtung und weist in diesem Jahr, neben einer Vielzahl von

Bildungshaltestellen in Dresden

Fünf kostenfreie Bildungsberatungsstellen der Landeshauptstadt

Öffnungszeiten, Telefonnummern, Anschriften und Service der Bildungshaltestellen

In den Bildungshaltestellen der Ortsämter Altstadt, Cotta, Neustadt, Pieschen und Prohlis arbeiten hauptberufliche Bildungsberater, die allen Dresdner Bürgern kostenlos in Belangen rund um die zur Verfügung stehen, ohne an irgendeine Institution gebunden zu sein.

„Schau-Rein! – Die Woche der offenen Unternehmen Sachsen“

Vom 15. bis 20. März geht „Probieren über Studieren“

In Mathe bin ich die Klassenbeste – soll ich das studieren? Backen ist mein Hobby – könnte das mein Traumberuf werden? Das Thema Erneuerbare Energien interessiert mich – welche Berufsbilder gibt es?

Die richtige Berufswahl ist eine entscheidende Frage für junge Menschen, meist prägt sie das weitere maßgeblich. Bundesweit stehen rund 400 Ausbildungsberufe zur Wahl, hinzu kommen Studiengänge an Berufsakademien und Hochschulen.

Um Schülerinnen und bei ihrer Entscheidung zu helfen, öffnen in ganz vom 15. bis 20. März hunderte Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen ihre Türen. Diese Art der Berufsorientierung ist bundesweit einmalig.

Dresden sucht Unternehmen für Girls’Day und Boys’Day

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Kristina Winkler, bereitet den Girls’Day und den Boys’Day für den 22. vor. Sie sucht Dresdner Unternehmen und Einrichtungen, die bereit sind, Jugendlichen attraktive Berufe praxisnah vorzustellen.

Die meisten Mädchen wählen noch immer typische Frauen- und Jungen oft typische Männerberufe. Ihr Berufswahlspektrum zu erweitern, ist Anliegen beider Veranstaltungen. Der Girls’Day möchte Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 Gelegenheit geben, praxisnah Berufe im Handwerk, in der Technik und den Naturwissenschaften kennenzulernen. Zum Boys’Day sollen sich Jungen von 10 bis 16 Jahren über soziale und pädagogische Berufe in Kindertagesstätten, Grundschulen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen ein Bild machen können.

Detaillierte Informationen sind im Internet unter www..de/girls-boys-day veröffentlicht. Dort können Unternehmen bis zum 3. März ihr Interesse bekunden, am Girls’Day oder Boys’Day teilzunehmen. Sie werden gebeten, sich über einen Link in eine Datenbank einzutragen.

Historische Ansichten: Das König Albert Denkmal in Dresden vor 1945

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe November/Dezember 2009

König Albert (* 1828 in , † 1902 in Sybillenort) machte sich vor allem einen Namen als Feldherr. 1866 führte er die sächsische Armee im Deutschen Krieg gegen Preußen, dessen Ergebnis Sachsens Beitritt zum Norddeutschen Bund war. 1870/71 war er Kommandeur im deutsch-französischen Krieg. 1873 wurde er König.

König Albert führte trotz oder gerade wegen seiner militärischen über die 29 Jahre seiner Regentschaft ausschließlich in Frieden.

„Übergänge mit System“ – neue Wege in der Ausbildung

und Bertelsmann kooperieren bei

Sachsen nimmt als eines von fünf Bundesländern an der Initiative „Übergänge mit System“ der Bertelsmann Stiftung teil. Die Initiative setzt sich dafür ein, alle Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Berufsausbildung systematisch und ohne Zeitverlust zu einem Berufsabschluss zu führen.

Gesten statt Worte – Sächsische Lehrer erlernen Gebärdensprache

Erstmals haben 17 sächsische Lehrer in einer berufsbegleitenden Fortbildung die Gebärdensprache erlernt. Morgen (Freitag, 18. September) erhalten sie nach zweijährigem intensiven Lernen ihre Zertifikate. Nach Aussage von Kultusminister Roland Wöller ist es notwendig, eine größere Zahl von Lehrern mit der Gebärdensprache vertraut zu machen. Die Gebärdensprache sei trotz moderner technischer Hilfsmittel für eine angemessene Schulbildung vieler hörgeschädigter unabdingbar. Das Kultusministerium hatte das deutschlandweit einmalige Projekt im Sommer 2007 gemeinsam mit der Westsächsischen Zwickau und der Landesdolmetscherzentrale ins gerufen. Ein zweiter Kurs für weitere 20 Lehrer von Schulen für Hörgeschädigte beginnt im September.

Die Fortbildung setzt sich zusammen aus einem sprachtheoretischen Teil an der Zwickauer Hochschule und wöchentlichen Praxisstunden in den jeweiligen Schulen der Lehrer. Am Ende des Kurses steht eine Prüfung, in der grundlegende Kenntnisse sowie der situationsbezogene Einsatz der Gebärdensprache nachgewiesen werden müssen.

Das Erlernen der Gebärdensprache ist kein fester Bestandteil in der zum Lehrer für Hörgeschädigte. Vor allem für gehörlos geborene und für gehörlose Eltern ist die Gebärdensprache wichtigstes Kommunikationsmittel.

Die Innung Dresden des Maler- und Lackiererhandwerks

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Januar-Februar 2009

16. und 17. Jahrhundert

Alles begann im Jahre 1574, als sich zehn Maler und fünf Bildhauer zur einer entschlossen. Als wichtiger Anlass für diese Gründung muss die verstärkte Tätigkeit von auswärtigen Handwerkern und Künstlern in angesehen werden, die im Auftrag des Hofes standen und somit eine Konkurrenz zu den Innungs-Handwerkern darstellten.

Von Kurfürst August (1553-1586) ist überliefert: „Bei der Ausführung großer Gebäude hätte er unter den hiesigen Malern wenig tüchtige vor gefunden und deshalb fremde verschreiben müssen.“ Die erste Ordnung bestand aus 11 Artikeln. Darin sagten die Innungsmitglieder, daß ihre in „Abnehmen und Ungedeihn“ gekommen sei, weil jeder beliebige „seines Gefallens Werkstatt gehalten und Meisterschaft getrieben“ habe.

Die Bau-Innung Dresden

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September – Oktober 2007

In älterer Literatur wird erwähnt, dass sich in der heute nicht mehr existierenden Innungslade der Baumeister eine Zeichnung eines Siegels mit der Umschrift

S. lapicidarum
- Siegel der Steinmetze Dresdens -

und der Jahreszahl 1513 befunden haben soll. Auch wenn es heute nicht mehr zweifelsfrei nachzuweisen ist – das Jahr 1513 könnte das Jahr der Gründung der Bau(meister)- von Dresden gewesen sein.
Die erste überlieferte Ordnung der Baumeister-Innung wurde am 10. Juli 1555 konfirmiert – das heißt bestätigt. Wie in den späteren Ordnungen, waren für die Steinmetzen und die Maurer gesonderte Bestimmungen festgelegt. Trotzdem gab es zwischen beiden Gruppen immer wieder Streit, da die Maurer Arbeiten ausführten, die eigentlich nur den Steinmetzen erlaubt waren. In der Ordnung vom 25.11.1602 wird ausgeführt:
„Soll den Maurern Meistern und gesellen Klupfl (Klöpfel) und Eisen, Steinwergk damit zu machen Verboten sein.“, wohingegen sie aber „mit Spitze und Steinaxt vornehmlich Ortsteine, Kellerstufen, Kragsteine“ ausführen dürfen.
Allerdings lösen diese und ergänzende Ordnungen den alten Streit nicht. Erst gegen Ende des 19. Jh. bildete sich Einigkeit darüber heraus, was zu den, den Maurern erlaubten, „Spitzarbeiten“ gehört.