Zurück in die Zukunft: Jahrzehnte prägten Trabant und Melkus den ostdeutschen Alltag und die Rennpiste und standen für sächsischen Automobilbau. Nun machen sich die Pappe und der Rennschlitten fit für die Zukunft und zeigen ihre neuen Modelle auf der diesjährigen IAA – Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt/Main. Rund 781 Aussteller aus 30 Ländern werden bei der Messe vertreten sein, davon präsentieren sieben den Automobilstandort Sachsen.
“Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass Unternehmen auf Messen Gesicht zeigen. Nur wer jetzt Ideen produziert, Kontakte pflegt und knüpft, kann neue Absatzmärkte erobern, wenn die Weltwirtschaft wieder anspringt”, sagte Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) anlässlich der Eröffnung der 63. IAA, die in diesem Jahr unter dem Motto “Erleben, was bewegt” stattfindet. Der Minister wird sich auf seinem morgigen Rundgang von den Neuheiten selbst überzeugen. “Dass die zwei sächsischen Traditionen Trabant und Melkus mit neuen innovativen Modellen aufwarten, beweist den Forscherdrang und Erfindergeist unserer Automobilbauer.”
Für Überraschung wird nicht nur der Prototyp des emissionslosen Trabanten nT, sondern auch der “e-Wolf” sorgen. “Hier präsentiert Sachsen eine Weltpremiere”, so Jurk weiter. Der Elektro-Extremsportwagen “e-Wolf” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Leichtbauzentrum Sachsen GmbH, des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden (ILK), der Li-Tec Battery GmbH und der e-Wolf GmbH und wird am Stand des Automotive Clusters Ostdeutschland (ACOD) vorgestellt. Die sächsische Zulieferindustrie ist durch die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) vertreten.