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	<title>Dresden Sachsen Meißen ... &#187; Autos</title>
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	<description>Sachsen . Dresden . Osterzgebirge . Sächsische Schweiz . Meißen … und die Welt</description>
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		<title>Neujahrsansprache 2010 von Ministerpräsident Stanislaw Tillich</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 08:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sachsen ist ein starkes Land. Wir Sachsen sind selbstbewusst, und das zu recht. Wir stehen am Anfang des Jahres 2010. Wir blicken nach vorn. Was macht die Sachsen aus? Wenn früher die sächsischen Bergleute in den Stollen eingefahren sind, war eines wichtig: Sie mussten sich aufeinander verlassen können. Da war nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,</h3>
<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> ist ein starkes Land. Wir <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> sind selbstbewusst, und das zu recht. Wir stehen am Anfang des Jahres 2010. Wir blicken nach vorn. Was macht die <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> aus? Wenn früher die sächsischen Bergleute in den <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/stollen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stollen">Stollen</a> eingefahren sind, war eines wichtig: Sie mussten sich aufeinander verlassen können. Da war nicht das „ich“, sondern das „wir“ entscheidend.<span id="more-2548"></span></p>
<p>Diese Solidarität, der Wille, gemeinsam ein Ziel zu erreichen, ist <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/typisch-saechsisch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with typisch sächsisch">typisch sächsisch</a> – das zeichnet uns heute noch aus. 20 Jahre nach der Deutschen Einheit kann man sehen, was wir gemeinsam geschafft haben.</p>
<p>Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Ziele weiter verfolgen: Es liegt viel Arbeit vor uns, damit wir nach der schwersten Rezession seit mehr als 60 Jahren wieder auf Wachstumskurs gehen können. Wir wollen die Arbeitslosigkeit bekämpfen und weiter dafür sorgen, dass unser Land allen eine gute Heimat ist.</p>
<p>Wir haben viele Gründe, optimistisch in die <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> zu schauen:</p>
<p>Die Sachsen sind helle, fleißig und sparsam. Unser Sachsen ist innovativ, finanziell solide und wirtschaftlich stark. Wir sind gut gerüstet, um einen neuen Aufbruch zu schaffen. Wir bauen auf Zukunft, auf Zukunftsbranchen: die Chipindustrie, die Umwelttechnik oder den Bau von energieeffizienten Autos. Wir haben die Nase vorn, weil wir auf sächsischen Traditionen aufbauen.</p>
<p>Jeder von uns ist Teil des sächsischen Erfolgs: Wir Sachsen haben Fachwissen und Ideen. Mit Kreativität entwickeln wir Innovationen, die als sächsische Produkte weltweit gefragt sind. Die Unternehmen, der sächsische Mittelstand und unsere Handwerker haben auch im Jahr 2009 Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen.</p>
<p>Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen sind in guter Verfassung. Unsere Jugend erhält vielfältige Förderung, um die Chancen der Zukunft ergreifen zu können.</p>
<p>Politisch war 2009 ein Jahr der Entscheidungen: Wir haben einen neuen Landtag gewählt. Wir haben eine stabile Regierung aus CDU und FDP gebildet. Die Wahlen trafen auf Erinnerungen: vor 20 Jahren haben die Sachsen ihr politisches Geschick in die Hand genommen. Genau in diesem Geist werden wir gemeinsam die Aufgaben angehen, die vor uns liegen.</p>
<p>Dabei haben wir – typisch sächsisch – verinnerlicht: Der Freistaat wirtschaftet nach den gleichen Regeln wie Sie bei sich zu Hause: Wir können nur das ausgeben, was wir auch haben. Sparen ist kein Selbstzweck: Wenn wir Geld effektiver einsetzen, haben alle Seiten mehr davon. Auch deshalb haben wir beschlossen, den Bürger zu entlasten und den Staat von unnötigen Aufgaben zu befreien.</p>
<p>Eins ist auch klar: Bildung und Sicherheit – Schulen, Hochschulen, Polizei und Feuerwehr – bleiben Kernaufgaben des Staates. Überall in Sachsen treffe ich tatkräftige Menschen, die gerne hier leben und sich im Beruf, in der Nachbarschaft, in Vereinen und Verbänden einbringen. Gerade das ist es, was Sachsen so stark macht, weshalb uns der Freistaat eine gute Heimat ist.</p>
<p>Es gibt – neben den anstehenden Aufgaben &#8211; im kommenden Jahr sächsische Jubiläen und Feste, auf die wir uns gemeinsam freuen können. Zum Beispiel den 300. Geburtstag des Meißner Porzellans oder das 450. Jubiläum der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden.</p>
<p>Und auch wir, der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/freistaat-sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freistaat Sachsen">Freistaat Sachsen</a>, begehen unser 20-jähriges Bestehen.</p>
<p>Wir werden also auch Anlass haben, unser schönes Sachsen zu <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/feiern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with feiern">feiern</a>. 2010 – das wird für uns alle ein besonderes Jahr .</p>
<p>Ihnen allen wünsche ich ein gutes, gesundes, erfolgreiches und gesegnetes neues Jahr!“</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hielt die Neujahrsansprache am 1. Januar 2010 im MDR-Fernsehen.</span></p>
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		<title>Zwei Jahre Wegfall der Grenzkontrollen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 09:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Innenminister Ulbig: „Sachsen ist auch nach Wegfall der Grenzkontrollen ein sicheres Land geblieben“ Sachsens Innenminister Markus Ulbig und Rafał Jurkowlaniec, Woiwode der Woiwodschaft Niederschlesien zogen heute in Görlitz zu zwei Jahren Wegfall der Grenzkontrollen Bilanz. Der von vielen befürchtete dramatische Anstieg der Kriminalität nach dem Wegfall der Grenzkontrollen ist nicht eingetreten. Im gesamten Freistaat Sachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innenminister Ulbig: „<a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> ist auch nach Wegfall der Grenzkontrollen ein sicheres Land geblieben“</p>
<p>Sachsens Innenminister Markus Ulbig und Rafał Jurkowlaniec, Woiwode der Woiwodschaft Niederschlesien zogen heute in Görlitz zu zwei Jahren Wegfall der Grenzkontrollen Bilanz.</p>
<p>Der von vielen befürchtete dramatische Anstieg der Kriminalität nach dem Wegfall der Grenzkontrollen ist nicht eingetreten. <span id="more-2469"></span>Im gesamten <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/freistaat-sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freistaat Sachsen">Freistaat Sachsen</a> ist auch in diesem Jahr ein Rückgang der Kriminalität zu verzeichnen. Auch in den Gemeinden entlang der Grenze ist die Kriminalität weiter rückläufig. Die Situation ist aber differenziert. Während an der tschechischen Grenze ein Rückgang zu verzeichnen ist, gibt es entlang der polnischen Grenze einen leichten Anstieg der Kriminalität. Hier dominieren regionale begrenzte Zuwächse beim Diebstahl von Kraftwagen.</p>
<p>Die Polizei hat auf diese Entwicklung frühzeitig reagiert. Bereits seit längerer Zeit werden zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei, zivile Einsatzbeamte sowie Spezialkräfte der Reiter-, Polizeihubschrauber- und Diensthundestaffel im Grenzgebiet eingesetzt. Zusätzlich gibt es zwei Sonderkommissionen. Auch die sächsische Sicherheitswacht wurde in diesem Jahr nochmals deutlich verstärkt. Ziel dieser Maßnahmen ist ein hoher Verfolgungsdruck.</p>
<p>Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen ist auch nach Wegfall der Grenzkontrollen ein sicheres Land geblieben. Die sächsische Polizei hat gemeinsam mit ihren polnischen bzw. tschechischen Kollegen und den Partnern bei der Bundespolizei auf die Kriminalitätsentwicklung reagiert. Im Bereich des KfZ-Diebstahls haben wir es z. T. mit international operierenden Autoschieberbanden zu tun. daher haben wir zusätzlich Ermittlungsgruppen mit dem Landeskriminalamt geschaffen, um diese überregionalen Bezüge zur Banden- und Organisierten Kriminalität aufklären zu können.“</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium des Innern, 21.12.2009</span></p>
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		<title>Rallye Dresden-Dakar-Banjul November 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 22:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daphne &#38; Doris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seite dem 06.11.2009 rollt sie wieder &#8211; DIE RALLY Wie wir im Tagebuch lesen konnte gab es keine größeren Zwischenfällw und alle sind wohl auf . Hier die der Bericht von der 9. Etappe RALLYE NOVEMBER 2009 &#8211; 16.11.2009: Laayoune – Dakhla Unser nächster Pflichttreffpunkt ist erreicht! Die heutige Etappe verlief ungewöhnlich ruhig, alle Boliden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a title="Rallye Dresden-Dakar-Banjul" href="http://www.dresden-dakar-banjul.com/viewpage.php?page_id=333" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2044" style="border: 0pt none;" title="Slogan  Rallye Dresden-Dakar-Banjul" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2009/11/slogan.gif" alt="Slogan  Rallye Dresden-Dakar-Banjul" width="181" height="117" /></a>Seite dem 06.11.2009 rollt sie wieder &#8211; DIE RALLY</h5>
<p>Wie wir im Tagebuch lesen konnte gab es keine größeren Zwischenfällw und alle sind wohl auf .</p>
<p>Hier die der Bericht von der 9. Etappe</p>
<h3><span><a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/rallye/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rallye">RALLYE</a> NOVEMBER 2009 &#8211; 16.11.2009: Laayoune – Dakhla</span></h3>
<p>Unser nächster Pflichttreffpunkt ist erreicht! Die heutige Etappe verlief ungewöhnlich ruhig, alle Boliden sind scheinbar nach rund 5500 km eingefahren und bereit für die nächste Herausforderung.</p>
<p>Im äußersten Süden Marokkos finden nun endlich alle Teams zusammen, denn von hier aus startet die Rallyegemeinschaft Richtung mauretanischer Grenze und ins Wüstenabenteuer – fünf Tage pures Wüstenerlebnis und Offroadfahren liegen vor uns. Doch bevor es soweit ist, werden morgen noch einmal alle Autos auf Herz und Nieren geprüft.<span id="more-2032"></span></p>
<p><a href="http://www.dresden-dakar-banjul.com/viewpage.php?page_id=346" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2047" title="Anfahrt Düne - Rallye Dresden-Dakar-Banjul November 2009" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2009/11/anfahrt-düne-200x200.jpg" alt="Anfahrt Düne - Rallye Dresden-Dakar-Banjul November 2009" width="150" height="150" /></a>Unser Mechanikerteam wird alle Wagen untersuchen und eventuelle Mängel werden in der Werkstattstraße von Dakhla hoffentlich behoben. Zu tief liegende Autos bekommen ein Unterbodenblech, damit die Ölwanne vor spitzen Steinen geschützt ist.</p>
<p>Zudem ist morgen die letzte Möglichkeit, Wasser und Lebensmittel einzukaufen.</p>
<p>Wir werden morgen umfassend von allen Tätigkeiten berichten!</p>
<p>Die Vorfreude auf das Wüstenabenteuer steigt merklich, doch heute Abend genießen wir die Stimmung, denn alle Teams haben den ersten Teil mit seinen langen Etappen erfolgreich hinter sich gebracht. Viele schöne, aber auch (schraubertechnisch) nervenzehrende Erlebnisse prägten die letzten Tage.</p>
<p>Doch der spannendste Teil liegt noch vor uns!</p>
<h4 style="text-align: center;"><a title="RALLYE NOVEMBER 2009 – 16.11.2009 – Etappe 9: Laayoune – Dakhla" href="http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/viewpage.php?page_id=333" target="_blank"><span>weiter zum Rallyetagebuch November 2009 &#8211;&gt;&gt;</span></a> <a title="Rallye Dresden-Dakar-Banjul" href="http://www.dresden-dakar-banjul.com/viewpage.php?page_id=333" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-2041 aligncenter" title="Rallye Dresden-Dakar-Banjul" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2009/11/Rallye-TBG-400x126.gif" alt="Rallye Dresden-Dakar-Banjul" width="400" height="126" /></a></h4>
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		<title>Seiffener Miniaturen und die Geschichte der Familie Flath</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 10:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daphne &#38; Doris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Anfang des 20. Jh. die Holzpreise stark anstiegen und man schlussendlich auch noch vom Warenwert- auf einen Gewichtszoll umstellte, wurde der Export der Spielzeuge nicht mehr finanzierbar. Getreu dem Motto: „Was man groß fertigen kann, kann man auch klein herstellen“ wurden die großen „Holzfresser“ verbannt und man wandte sich der Fertigung von Miniaturen zu.
<br />
So begann 1905 Marie Flath (1862 – 1923) – Schwiegertochter von Karl August – mit der Herstellung von Miniaturgespannen. Sie gehört damit zu den ersten Seiffenern, die sich diesem Geschäftszweig zuwandte. Marie stellte 16 verschiedene Gespanne mit unterschiedlichster Fracht her. Hierbei halfen ihr Mann, der als Böttcher über handwerkliches Geschick verfügte, sowie ihre zwei Söhne, die Drechsler gelernt hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Jeder, der Seiffen einen Besuch abstattet, wähnt sich in der Werkstatt vom Weihnachtsmann. Das ganze Jahr über funkeln Lichterketten und Pyramiden. Holzspielzeug wird nach alter Tradition angefertigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei „kommt alles vom Bergmann her“ &#8211; was auch für die Seiffener Familie Flath zutrifft. War doch Karl August Flath (1821 – 1888) der letzte Bergmann des Dorfes. Von ihm existieren heute noch die Geburtsurkunde und ein alter Gewährschein für den Fortuna-Erbstollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als das Erz langsam versiegte, mussten sich die Anwohner auf andere natürliche Ressourcen zum bestreiten ihres Lebensunterhaltes besinnen – das Holz. So wurde über die Jahrhunderte hinweg die handwerkliche Fertigung von Holzfiguren das Markenzeichen dieser Region und machte sie über Landesgrenzen hinaus bekannt.</p>
<p><span id="more-1535"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als Anfang des 20. Jh. die Holzpreise stark anstiegen und man schlussendlich auch noch vom Warenwert- auf einen Gewichtszoll umstellte, wurde der Export der Spielzeuge nicht mehr finanzierbar. Getreu dem Motto: „Was man groß fertigen kann, kann man auch klein herstellen“ wurden die großen „Holzfresser“ verbannt und man wandte sich der Fertigung von Miniaturen zu.</p>
<p style="text-align: justify;">So begann 1905 Marie Flath (1862 – 1923) – Schwiegertochter von Karl August – mit der Herstellung von Miniaturgespannen. Sie gehört damit zu den ersten Seiffenern, die sich diesem Geschäftszweig zuwandte. Marie stellte 16 verschiedene Gespanne mit unterschiedlichster Fracht her. Hierbei halfen ihr Mann, der als Böttcher über handwerkliches Geschick verfügte, sowie ihre zwei Söhne, die Drechsler gelernt hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Sohn Arthur Flath (1887 – 1961) übernahm 1919 den Handwerksbetrieb und perfektionierte diesen. Ihm gebührt der Verdienst, die Fuhrwerke mit großer Sorgfalt zu höchster Vollkommenheit entwickelt zu haben. Allein im Jahr 1924 nahmen fast 24.000 liebevoll gefertigter „Wägelchen“ ihren Weg in alle Welt. Als die Autos fahren lernten, stellte auch Arthur Flath kleine Miniatur-Autos her. Man sagt, dass das englische Wort „Matchbox“ von den Seiffener Miniaturen abgeleitet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Günter Flath, Sohn Arthurs, übernahm wiederum den väterlichen Betrieb im Jahre 1957 und führte die Herstellung von Miniaturgespannen fort.</p>
<p style="text-align: justify;">Niemanden wird es wirklich verwundern, dass die Familie auch heute noch zu den bekanntesten Spielzeugmachern in Seiffen und Umgebung gehört und ihr Handwerk fleißig ausübt. Wurde doch den nachfolgenden Generationen die Liebe zu Miniaturen quasi in die Wiege gelegt.</p>
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