Dass international anerkannte Abschlüsse hoch im Kurs stehen und dies nicht nur im Bereich der Gymnasien zeigen 27 sächsische Mittelschulen. Seit dem Sommer 2009 bieten sie ihren Schülern ein international anerkanntes Sprachzertifikat an. Der “Preliminary English Test” (PET) ist ein Zertifikat der Cambridge Universität, die solche Sprachtests auch auf Abiturniveau anbietet. Zielgruppe des PET sind die Realschüler der 9. oder 10. Klasse. „Dieser weltweit anerkannte Englischabschluss genießt eine hohe Wertschätzung und ermöglicht den Zugang zu attraktiven Berufsangeboten. Das ist eine große Chance für die Schüler”, so Kultusminister Roland Wöller. Im Englisch-Lehrplan der sächsischen Mittelschule sind wesentliche Anforderungen des PET bereits verankert.
Hopfenernte 2009 in Sachsen gestartet
Wichtiger Rohstoff für Bier wächst auf 412 Hektar
Landwirtschaftsminister Frank Kupfer hat heute (14. September 2009) offiziell die Hopfenernte in Sachsen gestartet. Noch bis Ende September wird der Rohstoff für das liebste Getränk der Deutschen von der insgesamt 412 Hektar großen Anbaufläche geerntet. Dabei wird mit einem Ertrag von etwa 14 000 Zentnern Hopfenzapfen mit guten Inhaltsstoffen gerechnet. „Im Vergleich zu dem sehr guten Vorjahr mit seiner Rekordernte von 15 896 Zentnern sind das etwa zehn Prozent weniger. Dennoch können wir von einem guten Hopfenjahr sprechen“, so der Minister. Die sächsischen Hopfenanbauflächen liegen vor allem in der Lommatzscher und Großenhainer Pflege sowie in der Lausitz. Zum größten Teil wird der sächsische Hopfen über die HVG Hopfenverwertungsgenossenschaft e. G. Wolnzach (Bayern) vermarktet und kommt weltweit zum Einsatz.
Fast die gesamte Hopfenernte (99,5 Prozent) wird für die Herstellung von Bier verwendet. Der Rest findet in der Pharmazie (Tee, Dragees, Tinkturen) oder der Kosmetikindustrie (Haarwäsche) Verwendung oder wird zur geschmacklichen Abrundung von Likören, Schnäpsen oder auch für Pralinenfüllungen genutzt.
Die sächsischen Hopfenflächen bilden mit den Hopfenanbauflächen in Thüringen und Sachsen-Anhalt das Anbaugebiet Elbe-Saale. Mit einer Gesamtfläche von 1 387 ha ist diese Region nach der Hallertau (Bayern, 15 485 ha) das zweitgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Traditionell wird – im Gegensatz zur Hallertau – hier vor allem Bitterhopfen (1 187 ha) angebaut. Bitterhopfen unterscheidet sich vom Aromahopfen durch einen höheren Alphasäuregehalt.
Gesten statt Worte – Sächsische Lehrer erlernen Gebärdensprache
Erstmals haben 17 sächsische Lehrer in einer berufsbegleitenden Fortbildung die Gebärdensprache erlernt. Morgen (Freitag, 18. September) erhalten sie nach zweijährigem intensiven Lernen ihre Zertifikate. Nach Aussage von Kultusminister Roland Wöller ist es notwendig, eine größere Zahl von Lehrern mit der Gebärdensprache vertraut zu machen. Die Gebärdensprache sei trotz moderner technischer Hilfsmittel für eine angemessene Schulbildung vieler hörgeschädigter Schüler unabdingbar. Das Kultusministerium hatte das deutschlandweit einmalige Projekt im Sommer 2007 gemeinsam mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Landesdolmetscherzentrale ins Leben gerufen. Ein zweiter Kurs für weitere 20 Lehrer von Schulen für Hörgeschädigte beginnt im September.
Die Fortbildung setzt sich zusammen aus einem sprachtheoretischen Teil an der Zwickauer Hochschule und wöchentlichen Praxisstunden in den jeweiligen Schulen der Lehrer. Am Ende des Kurses steht eine Prüfung, in der grundlegende Kenntnisse sowie der situationsbezogene Einsatz der Gebärdensprache nachgewiesen werden müssen.
Das Erlernen der Gebärdensprache ist kein fester Bestandteil in der Ausbildung zum Lehrer für Hörgeschädigte. Vor allem für gehörlos geborene Kinder und für gehörlose Eltern ist die Gebärdensprache wichtigstes Kommunikationsmittel.
Die Innung Dresden des Maler- und Lackiererhandwerks
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Januar-Februar 2009
16. und 17. Jahrhundert
Alles begann im Jahre 1574, als sich zehn Maler und fünf Bildhauer zur Bildung einer Innung entschlossen. Als wichtiger Anlass für diese Gründung muss die verstärkte Tätigkeit von auswärtigen Handwerkern und Künstlern in Dresden angesehen werden, die im Auftrag des Hofes standen und somit eine Konkurrenz zu den Innungs-Handwerkern darstellten.
Von Kurfürst August (1553-1586) ist überliefert: „Bei der Ausführung großer Gebäude hätte er unter den hiesigen Malern wenig tüchtige vor gefunden und deshalb fremde verschreiben müssen.“ Die erste Ordnung bestand aus 11 Artikeln. Darin sagten die Innungsmitglieder, daß ihre Kunst in „Abnehmen und Ungedeihn“ gekommen sei, weil jeder beliebige „seines Gefallens Werkstatt gehalten und Meisterschaft getrieben“ habe.
Innung des KfZ-Handwerks
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Mai-Juni 2007
Die Innung ist ein freiwilliger, selbstverwaltender Zusammenschluss selbstständiger Handwerksmeister bzw. Handelsunternehmen des gleichen oder nahestehender Berufe, in der sich sowohl Freie Werkstätten, Vertragswerkstätten und Autohäuser vereinen. Sie tritt als Körperschaft des öffentlichen Rechts auf und ist Mitglied im zuständigen Landesverband.
Als berufsständige Interessenvertretung für die Kfz-Meisterbetriebe im Dresdner Raum engagiert sich die Innung des Kfz-Handwerks Region Dresden und ist den Mitgliedern wichtiger Ansprech-partner vor Ort. Hier werden professionelle Dienstleistungen in stabiler Kontinuität und stetiger Flexibilität angeboten.
Eine kurze Auswahl der Highlights des Leistungsspektrums dieser Organisation:
Innung Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik Dresden
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Juli-August 2008
Historie
Am 14. August 1679 schlossen sich drei Klempnermeister aus Dresden zu einer eigenständigen Innung zusammen. Erst zehn Jahre später unterzeichnete auch Kurfürst Johann Georg III. die Gründungsurkunde – die sogenannte „Confirmation“.
Bereits aus der ersten Innungssatzung geht hervor, dass der Meisterstatus erst nach vielen Prüfungen und Lehrjahren erreicht werden konnte. So musste der Anwärter zuvor zwei Jahre auf Wanderschaft gehen und zwei weitere Jahre bei einem Meister gearbeitet haben. Genau beschriebene Meisterstücke waren zu fertigen und zusammen mit dem Gesellen- und Lehrzeugnis dem Innungsvorstand zur Begutachtung vorzulegen. Diejenigen, die die Tochter eines Meisters heirateten, hatten es da einfacher: für diese Gesellen sah die Satzung Erleichterungen vor.
Die Bau-Innung Dresden
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September – Oktober 2007
In älterer Literatur wird erwähnt, dass sich in der heute nicht mehr existierenden Innungslade der Baumeister eine Zeichnung eines Siegels mit der Umschrift
S. lapicidarum dresden
- Siegel der Steinmetze Dresdens -
und der Jahreszahl 1513 befunden haben soll. Auch wenn es heute nicht mehr zweifelsfrei nachzuweisen ist – das Jahr 1513 könnte das Jahr der Gründung der Bau(meister)-Innung von Dresden gewesen sein.
Die erste überlieferte Ordnung der Baumeister-Innung wurde am 10. Juli 1555 konfirmiert – das heißt bestätigt. Wie in den späteren Ordnungen, waren für die Steinmetzen und die Maurer gesonderte Bestimmungen festgelegt. Trotzdem gab es zwischen beiden Gruppen immer wieder Streit, da die Maurer Arbeiten ausführten, die eigentlich nur den Steinmetzen erlaubt waren. In der Ordnung vom 25.11.1602 wird ausgeführt:
„Soll den Maurern Meistern und gesellen Klupfl (Klöpfel) und Eisen, Steinwergk damit zu machen Verboten sein.“, wohingegen sie aber „mit Spitze und Steinaxt vornehmlich Ortsteine, Kellerstufen, Kragsteine“ ausführen dürfen.
Allerdings lösen diese und ergänzende Ordnungen den alten Streit nicht. Erst gegen Ende des 19. Jh. bildete sich Einigkeit darüber heraus, was zu den, den Maurern erlaubten, „Spitzarbeiten“ gehört.
raumwerk sachsen … neue Wege für kreative Ideen
Fachverband der Raumausstatter und Inneneinrichter Sachsen e.V.
Anzeige aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe März-April 2008
Was steckt hinter raumwerk ?
… ein Neubeginn als eigenständiges und unabhängiges Netzwerk der sächsischen Raumausstatter, Inneneinrichter, Boden- und Parkettleger und Dekorateure im Raum Sachsen, um dem traditionsreichen Raumausstatter-Handwerk eine moderne Plattform und Interessenvertretung in Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik zu geben.
Der Verein „Fachverband der Raumausstatter und Inneneinrichter Sachen e.V“ wurde, nach Auflösung des Landesinnungsverbandes Sachsen, zum 1. Juni 2007 gegründet.
Was bietet raumwerk?
Wir bieten unseren Mitgliedern u.a. Beratung zu Controlling, Finanzierungen, Recht/ Steuerrecht, Fördermitteln, Unternehmensführung, Existenzgründung, Vertrieb, Design, Coaching, Informationsservice und Messepräsentationen.
Der Fachverband organisiert regelmäßige Treffen zu aktuellen fachlichen und betriebswirtschaftlichen Themen, um unsere Mitglieder „auf dem Laufenden zu halten“.
raumwerk, inzwischen Mitglied im Zentralverband Raum und Ausstattung (ZVR) Bonn, bietet allen Mitgliedern in Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie ein umfangreiches Fachprogramm zur Aus- und Weiterbildung – speziell auch für Mitarbeiter.
Unser besonderes Augenmerk gilt dem beruflichen Nachwuchs, damit die Zukunft des Handwerks durch gut ausgebildete junge Menschen gesichert ist. Hier arbeiten wir eng mit dem Beruflichen Schulzentrum Freital und dem Förderverein Freital zusammen.
Das patentgeschützte Logo des Zentralverbandes Raum und Ausstattung Bonn – das „R-Zeichen“ – sowie das ebenfalls geschützte Logo „raumwerk“ zeichnet die Mitgliedschaft im Fachverband aus.
Für Kunden ist die Beauftragung einer Mitgliedsfirma von raumwerk ein perfektes Allroundprogramm, da er sich um nichts mehr kümmern muss. Unsere Betriebe verfügen über die Kompetenz und Stärke einer großen Gemeinschaft und ihre Kunden wissen: Verbandsmitgliedschaft ist ein Siegel für Qualität.


