Innung Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik Dresden

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Juli-August 2008

Historie

HeizungstechnikAm 14. August 1679 schlossen sich drei Klempnermeister aus zu einer eigenständigen zusammen. Erst zehn Jahre später unterzeichnete auch Kurfürst Johann Georg III. die Gründungsurkunde – die sogenannte „Confirmation“.

Bereits aus der ersten Innungssatzung geht hervor, dass der Meisterstatus erst nach vielen Prüfungen und Lehrjahren erreicht werden konnte. So musste der Anwärter zuvor zwei Jahre auf Wanderschaft gehen und zwei weitere Jahre bei einem Meister gearbeitet haben. Genau beschriebene Meisterstücke waren zu fertigen und zusammen mit dem Gesellen- und Lehrzeugnis dem Innungsvorstand zur Begutachtung vorzulegen. Diejenigen, die die Tochter eines Meisters heirateten, hatten es da einfacher: für diese Gesellen sah die Satzung Erleichterungen vor.

Dachdecker Innung Dresden

Bericht “Tradition und einer Zunft” Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe 2-2005

Dachdecker Innung DresdenDie Schutzbedürftigkeit vor den Naturgewalten ließ den im Verlauf der Jahrtausende eine Vielzahl von dachähnlichen Schutzbauten ersinnen. Daher gehört das Dachdeckerhandwerk zu den wichtigsten und ältesten Handwerksberufen. Als im Jahre 1835 die – wie sie damals noch hießen – Ziegeldecker sich zur Gründung einer entschlossen hatten, war das Gewerbe noch ein reines Lohnwerk. Zum eigenständigen Handwerk entwickelte es sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anhand alter Rechnungen schon aus der Zeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert werden Arbeiten an Dächern belegt. Das Rathaus, die Dreikönigskirche, Häuser in der Frongasse, das Frauentor und das Bartholomäus-Hospital waren mit Schindeln gedeckt worden. Allein, die vielen Brände in jener Zeit ließen den Rat bald zu dem Entschluss kommen, die gefährliche Holzbauweise durch Steinbauten und die Schindeldächer durch Ziegeldächer zu ersetzen. Ein Drittel der Ziegel dafür wurde laut Ratsbeschluss kostenlos geliefert. Da der Anreiz offensichtlich noch immer zu gering war, entschloss sich der Rat, gar die Hälfte der Ziegel und des Kalks kostenlos beizusteuern.

Endgültig wurde die Einführung der Ziegeldächer nach dem großen Stadtbrand vom Juni 1491 beschlossen. Kurfürst August erließ dann 1559 eine besondere Anordnung. Aber wie das mit Anordnungen so geht, sie wurden leger gehandhabt und vielfach wurde erneut mit Schindeln eingedeckt. Hatte sich doch über Jahrhunderte das Schindeldach als wetterfeste und regendichte Bedachung bewährt, zumal das Material dafür in Gestalt der nahen Wälder zu haben war. Als Feind erwies sich allein die leichte Entzündbarkeit.
Deshalb nutzte man hierzulande die zahlreichen in und um vorkommenden Tonlager, um nach und nach eine Ziegelfabrikation aufzubauen. Der Ziegel in vielerlei Form eroberte sich dann 1m Laufe der Jahrzehnte Sachsens Dächer, wurde mit seinem weithin leuchtenden Rot zur dominierenden Bedachungsvariante.
Erste Anfänge für den Ziegel gehen in Dresden gar schon auf das Jahr 1370 zurück, denn für diesen Zeitpunkt wird eine Ratsziegelscheune erwähnt. Im 15. Jahrhundert erlebte das Ziegeldach seinen großen Aufschwung. Im Aufbringen machten jedoch den Ziegeldeckern die Maurer beträchtliche Konkurrenz.
Dennoch kam es zu keiner Innungsgründung der Ziegeldecker; entsprechende Eingaben wurden stets abschlägig beschieden. Zu Zeiten des segensreichen Kurfürsten “Vater” August im 16. Jahrhundert wurde sehr viel gebaut; weniger in die Breite als durch Aufstocken in die Höhe; ein Mehr an Dachdeckern wurde deshalb nicht benötigt. Das blieb über Jahrhunderte so. Schließlich gab es im 18.Jahrhundert in Dresden keine einheimischen Ziegeldecker mehr.
Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges wirkten lange nach. Entsprechende Arbeiten erledigten eingewanderte böhmische Ziegeldecker, weshalb es immer wieder zu Beschwerden und Klagen kam.
1835 war es endlich soweit. Die Dresdner Dachdecker schlossen sich zu einer Innung zusammen.

Die Bau-Innung Dresden

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September – Oktober 2007

In älterer Literatur wird erwähnt, dass sich in der heute nicht mehr existierenden Innungslade der Baumeister eine Zeichnung eines Siegels mit der Umschrift

S. lapicidarum
- Siegel der Steinmetze Dresdens -

und der Jahreszahl 1513 befunden haben soll. Auch wenn es heute nicht mehr zweifelsfrei nachzuweisen ist – das Jahr 1513 könnte das Jahr der Gründung der Bau(meister)- von Dresden gewesen sein.
Die erste überlieferte Ordnung der Baumeister-Innung wurde am 10. Juli 1555 konfirmiert – das heißt bestätigt. Wie in den späteren Ordnungen, waren für die Steinmetzen und die Maurer gesonderte Bestimmungen festgelegt. Trotzdem gab es zwischen beiden Gruppen immer wieder Streit, da die Maurer Arbeiten ausführten, die eigentlich nur den Steinmetzen erlaubt waren. In der Ordnung vom 25.11.1602 wird ausgeführt:
„Soll den Maurern Meistern und gesellen Klupfl (Klöpfel) und Eisen, Steinwergk damit zu machen Verboten sein.“, wohingegen sie aber „mit Spitze und Steinaxt vornehmlich Ortsteine, Kellerstufen, Kragsteine“ ausführen dürfen.
Allerdings lösen diese und ergänzende Ordnungen den alten Streit nicht. Erst gegen Ende des 19. Jh. bildete sich Einigkeit darüber heraus, was zu den, den Maurern erlaubten, „Spitzarbeiten“ gehört.

Handelsverband Sachsen e.V.

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Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Juli-August 2008

Der Zusammenschluss von Händlern zur Wahrung der Interessen ihres Berufsstandes hat eine lange Tradition. Bereits 1916 wurde der „Leipziger Verband des Einzelhandels e.V.“ in der Messestadt gegründet. Zu den Gründern im Jahre 1916 gehörte Max Klötzer, Mitinhaber der Firma August Klötzer Spezialhaus für Schuhwaren nach orthopädisch-wissenschaftlichen Grundsätzen. Im Verband wurden die Interessen des Leipziger Einzelhandels wahrgenommen und gefördert.

Handelsverband Sachsen e.V.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Hebung und Festigung des Standesbewusstseins und der Zusammengehörigkeit sowie das Erlangen einer ausreichenden Vertretung des Einzelhandels bei gesetzgebenden Körperschaften gelegt. Durch Einigungsämter und Schiedsgerichte schlichtete er Streitigkeiten aus unlauterem Wettbewerb. Er stellte Sachverständige oder Mitglieder für Schiedsgerichte, Ausschüsse und sonstige Einrichtungen. Als Selbsthilfeverein wehrte er Angriffe gegen den Einzelhandel ab und klärte die Bevölkerung über die Notwendigkeit und volkswirtschaftliche Bedeutung des selbständigen Einzelhandels auf. Der Verband nahm die Interessen der Arbeitgeber wahr.

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Hochwasserschutz Laubegast – dank Mauer?

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Vielen ehemaligen DDR Bürgern mag es wie ein schlechter Scherz vorkommen: Eine über zwei Meter hohe und  2,70 km lange Flutschutzmauer am zauberhaft schönen, idyllisch träumerischen Laubegaster Ufer!  Das geht doch überhaupt nicht! … sagten sich auch viele Bewohner und diskutieren dieses Thema heiß.

Die derzeitige Machbarkeitsstudie der Landeshauptstadt lässt viel Raum für Spekulationen.

Fest steht aber wohl für jeden, das eine Mauer dieses zauberhafte Gebiet mit seinen landschaftlichen wie kulturellen Reizen und Angeboten zerstören würde. Gastronomie, , Feierlichkeiten würde es wohl in dieser Form nicht mehr geben – oder würden Sie sich in einen Biergarten zum gemütlichen Feierabend Bierchen setzen … vor eine Mauer?

Kultur in Dresden

Ob Hygiene-, Verkehrs- oder Volkskundemuseum, die Vielzahl der Ausstellungen bieten für Jeden etwas. Dauerhafte Sammlungen werden von wechselnden, stets aktuellen und themenbezogenen Ausstellungen ergänzt.Besonders hervorzuheben sind die staatlichen . Sie beinhalten 11 mit einer einzigartigen Themenvielfalt.

Folgende Museen finden sich in den Kunstsammlungen vereint:

  • Grünes Gewölbe
  • Münzkabinett
  • Kupferstich-Kabinett
  • Gemäldegalerie Alte Meister
  • Galerie Neue Meister
  • Rüstkammer
  • Porzellansammlung
  • Mathematisch-Physikalischer Salon
  • Skulpturensammlung
  • Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung
  • Kunstgewerbemuseum

Einkaufen in Dresden – neue Verkaufsflächen und kein Ende

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Platz für Neues - Abriss von Gebäuden an der Wilsdruffer Straße für die Erweiterung der Altmarkt Galerie - April 2009: viel besser als München. Ein Drittel mehr Verkaufsfläche, aber leider nur halber Umsatz” titelte die Dresdner Morgenpost am 28.04.2009. Panikmache oder Wahrheit? Auch wir haben uns bei unserem letzten Spaziergang durch die Innenstadt bereits gefragt, ob diese Vielzahl an neuen Verkaufsflächen in wirklich auf Bedarf treffen.

Gut, dass in Dresden gebaut und etwas bewegt wird und gut, dass lange vernachlässigte Brachen endlich aus dem Stadtbild verschwinden. Aber wird in der Innenstadt zu viel getan? Wird für Leerstand gebaut?

Und nicht minder wichtig: Gehen noch mehr kleine Einzelhändler daran kaputt? Den Tante Emma Laden um die Ecke gibt es ja kaum noch. Was meinen Sie?

Wieviel “Neu Historisches” braucht Dresden?

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der Neumarkt in Dresden und :

In unserer Redaktion ist in den letzten Wochen ein Streit ausgebrochen: Wieviel “Neu Historisches” braucht ?

Gemeint ist damit unter anderem der Neumarkt, rund um die Frauenkirche. Zum einen ist dieser Platz in den letzten Jahren liebevoll  und detailgetreu und mit großem Engagement nach historischem Vorbild wieder entstanden. Viele Dresdner und Touristen erhalten nur so einen Eindruck, wie wunderschön Dresden vor seiner Zerstörung einmal gewesen sein muss und nicht wenige werden beim Anblick der Häuser noch mehr Bedauern, was im Februar 1945 alles zerstört wurde.

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