Seit mehr als einem Jahr ist wieder das vertraute Dampfen und Schnaufen der Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund zu hören. Dass die Begeisterung für die Kleinbahn ungebrochen ist, spiegelt sich in der Zahl der Fahrgäste wider. „Annähernd 240.000 Reisende waren 2009 mit unserer Schmalspurbahn unterwegs“, sagt der stellvertretende Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) Mirko Froß. Fast ein Drittel der Einzelreisenden nutzten die Schmalspurbahn für die Hin- und Rückfahrt, 22 Prozent buchten die einfache Fahrt. Gruppenreisende machten 17 Prozent, Familien 14 Prozent der Fahrgäste aus. »
Am 19.12.2009 bei bitterer Kälte fuhr der Nikolaus-Express tapfer dampfend in die tschechische Hauptstadt. Die Dampflok 50 3610 bespannte den Zug bis Decin. Ab dort zog die tschechische Dampflok 354.195 vom Depo Luzna u Rakovnika über Lovosice nach Prag.
Anfängliche Bedenken, der knapp fünfstündige Aufenthalt in Prag wäre zu kurz, revidierte die Kälte. Sensationell und in jedem Fall empfehlenswert ist Prag in der Vorweihnachtszeit – speziell, wenn sich die Abenddämmerung über die Moldau schiebt und die gesamte Stadt im Lichtermeer versinkt. (Wichtig: Bitte nicht, so wie wir, das Kamerastativ vergessen!!!) »
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Mai/Juni 2009
Trubel auf den fünf Bahnhöfen, leuchtende Kinderaugen, Aufregung bei der Sitzplatzsuche, technikinteressierte Väter und Opas, die sich um die Lokomotiven herumscharen und Schaffner sowie Lokführer Löcher in den Bauch fragen – ein Tag bei der Parkeisenbahn in Dresden!
Hier ist alles ein wenig kleiner – die Loks, die Waggons, die Gleise, sogar die Schaffner – aber gerade das macht den besonderen Charme der beliebten Bahn im Großen Garten aus. „Mama, bitte, ich möchte gleich noch einmal fahren“, ruft einer der kleinsten Fahrgäste, der von der aufregenden Fahrt nicht genug bekommen kann – hat man da eine Chance, nein zu sagen? Auf der ca. 6 km langen Rundreise durch das dichte Grün gibt es viel zu entdecken. »

„Zur Erinnerung an das Elbehochwasser im August 2002 – Übigau dankt allen Helfern!“ … steht auf dem Gedenkstein am Dorfplatz von Altübigau, der früher „Die Tränke“ genannt wurde. Trotz seiner Lage von ca. 8 m über dem Elbespiegel, war das Gelände von der Rekordflut 2002 mit einem Elbpegel von 9,40 m betroffen. Dem unermüdlichen Fleiß der Anwohner und Helfer ist es zu verdanken, dass man heute davon nichts mehr sieht.
Der kleine Stadtteil Übigau liegt nord-westlich der Altstadt direkt im Elbbogen neben Kaditz und Mickten und wurde 1324 als Vbegowe erstmals urkundlich erwähnt. Über die Herkunft des Namens wird spekuliert. Möglicherweise entstammt er vom altsorbischen Wort ubeg (Flucht). Später nannte man das Dörfchen auch Uibigau oder Uebigau. »