Fördermittel für Freiberg

Freiberg: 1,4 Millionen Euro für Stadtumbau und Beseitigung einer Brache

Stadt profitiert von Bund-Länder-Programm und EU-Förderung

Gute Nachricht für Freiberg: Der und der Bund stellen im Rahmen des Städtebauprogramms „Stadtumbau“ rund 760.000 Euro für die Stadt bereit. Fördergebiete sind die „Neue Mitte Wasserberg“, die vor allem für junge Familien attraktiver gestaltet werden soll, sowie „Der Wissenschaftskorridor“, welcher auf die Vernetzung des Campusgeländes der TU Bergakademie Freiberg mit der Altstadt abzielt.

Gegen Geplante Kürzung der Städtebaufördermittel

Der Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, hat an den Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Herrn Bundesminister Dr. Peter Ramsauer geschrieben und sich entschieden gegen die angekündigte Kürzung der Städtebaufördermittel um 50 Prozent gewandt.

Sachsen startet Programm „Alltagsbegleiter“ für sächsische Senioren

„Lokales Kapital im ländlichen Raum“ – ein neues ESF-Vorhaben des Sozial- und Verbraucherschutzministeriums für sächsische Senioren

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz hat im Förderprogramm “Lokales Kapital für Soziale Zwecke” (LOS) einen thematischen Förderaufruf bekannt gemacht. Das Ziel des Programmes ist, die Begleitung von Senioren im Alltag unabhängig vom Pflegebedarf zu unterstützen.

Freistaat hilft Landkreisen beim Klimaschutz

Attraktive Förderung für Teilnahme am European Energy Award

Sachsens Landkreise bekommen neue Hilfe beim Umweltmanagement. Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und hat dafür die Förderrichtlinie „Energieeffizienz und Klimaschutz“ (EuK) für Landkreise erweitert und verbessert. „Mit der neuen Regelförderung erhalten die Landkreise bis zu 75 Prozent ihrer Kosten für die Teilnahme am Energie- und Klimaschutzinstrument ‚European Energy Award’. Für einen Landkreis mit mehr als 200 000 Einwohnern

Sachsen will Imker stärker fördern

„Ohne Bienen kein Leben“ -  Mehr Kooperationen mit Bauern

„Der wirtschaftliche Nutzen der Bienen durch ihre Bestäubungsleistung ist um ein Vielfaches höher als ihre direkten Leistungen bei der Honigerzeugung. Ohne Bienen wäre unser Leben längst nicht so vielfältig und bunt”, sagte Agrarminister Frank Kupfer heute bei einem Besuch der Imkerei Lohse in Putzkau (Landkreis Bautzen). „Nach zum Teil großen Verlusten ganzer Völker durch die Varroamilbe müssen wir unsere Imker jetzt stärker unterstützen. Deshalb haben wir trotz Sparzwanges bei der EU die Aufstockung der Imkereiförderung von bisher 250.000 auf 280.000 Euro pro Jahr beantragt“, so der Minister weiter.

Sächsisches Landeserziehungsgeld in Praxis bewährt

Familienministerin Clauß: „Das sächsische Landeserziehungsgeld hat sich in der Praxis bestens bewährt!“ – Evaluationsergebnisse bestätigen Erfolg

Seit 1992 unterstützt der Freistaat Eltern, die sich für eine längerfristige häusliche Betreuung ihres Kindes entschieden haben, mit der Zahlung eines Landeserziehungsgeldes. Rund 225.000 Eltern haben diese familienfördernde Leistung bisher erhalten – das ist mehr als die Hälfte aller Eltern der betreffenden Geburtsjahrgänge. Für diesen Zweck hat der Freistaat von 1993 bis 2009 insgesamt 630,8 Millionen Euro bereit gestellt.

Umweltschonende Landwirtschaft wird belohnt – Agrarumweltmaßnahmen bewilligt und ausgezahlt

Sächsische Landwirte, die sich im Jahr 2009 für eine besonders natur- und umweltgerechte, bodenschonende Bewirtschaftung ihrer Ackerflächen entschieden haben, werden jetzt dafür belohnt. In den nächsten Tagen erhalten 1 797 Landwirte Fördermittel in Höhe von insgesamt 20,7 Millionen Euro. Diese werden zu 80 Prozent von der EU und zu 20 Prozent vom finanziert. „Die Landwirte leisten mit ihrer Art der Flächenbewirtschaftung einen ganz wichtigen Beitrag zum Schutz des Bodens vor Erosion, zum Hochwasserschutz und der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren“, sagte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer. „Die Förderung ist der Ausgleich für Ertragseinbußen und erhöhte Aufwendungen für Umweltleistungen, die über das normale Maß der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen hinausgehen“, so Kupfer weiter.

Die Kosten für die Agrar- und Umweltmaßnahmen wurden betriebs-wirtschaftlich neu kalkuliert. Deshalb werden den Landwirten in diesem Jahr 10 Millionen Euro mehr für die umweltschonende Bewirtschaftung ihrer Ackerflächen ausgezahlt.

In werden über 191 000 Hektar umwelt- und naturschutzgerecht bewirtschaftet. Das sind knapp ein Fünftel der gesamten Landwirtschaftsflächen Sachsens. 137 000 Hektar Ackerland sind für die bodenschonende Bewirtschaftung angemeldet. Dazu zählen Maßnahmen wie die Ansaat von Zwischenfrüchten oder Untersaaten und die dauerhafte pfluglose Bodenbearbeitung. Auf 27 600 Hektar Wiesen- oder Weidefläche erfolgt extensive Grünlandwirtschaft; auf eine Düngung wird weitgehend verzichtet. Diese beiden Bewirtschaftungsarten dienen vor allem dem Schutz des Bodens vor Erosion, der Reduzierung der Anwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie dem vorbeugenden Hochwasserschutz, aber auch der Biodiversität auf Grünlandstandorten.

Wirtschaftsminister Morlok kämpft für sächsische Solarindustrie

Am kommenden Donnerstag trifft sich Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) mit Vertretern von Bundesregierung und Bundestag in Berlin und wird über die vom Bundesumweltministerium geplante Novellierung des Energie-Einspeise-Gesetzes sprechen.

Minister Morlok erklärt: „Ich werbe in Berlin für deutliche Korrekturen am Entwurf von Umweltminister Röttgen.

Mehr Geld für eine nachhaltige und umweltschonende Landwirtschaft

Agrarumweltprogramm und Investitionsförderung für Bauern erweitert

wird die Förderung für eine nachhaltige und umweltschonende in diesem Jahr weiter ausbauen. Eine entsprechende Änderung des Agrarumweltprogramms und die Bereitstellung der notwendigen Mittel wurden von der Europäischen Kommission genehmigt. „Mit dem neuen Programm wollen wir vor allem die neuen Herausforderungen wie Klimawandel und Wassermanagement in der sächsischen finanziell unterstützen. Durch Umschichtungen bei den Direktzahlungen können wir die Fördermittel für Agrarumweltmaßnahmen um 34,8 Millionen Euro auf insgesamt 192 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre aufstocken“, informierte Agrarminister Frank Kupfer. „Seit 2007 haben wir bereits mehr als 73 Millionen Euro Fördermittel für eine umweltschonende bewilligt“, so der Minister weiter.

Das neue Agrarumweltprogramm beinhaltet unter anderem die Anhebung der Fördersätze. So werden zahlreiche Maßnahmen für eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen, zum Beispiel die Anlage von Bracheflächen, künftig fast doppelt so hoch gefördert wie bisher (alt: 232 Euro pro Hektar, neu: 451 Euro pro Hektar). Die bereits seit 2007 bestehenden Fördermöglichkeiten für eine umweltschonende Bewirtschaftung der Äcker, zum Beispiel durch weniger Stoffeinträge bei der Düngung, werden um bis zu 50 Prozent erhöht. „Dazu kommen ganz neue förderfähige Maßnahmen, wie die Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland, in Höhe von 345 Euro je Hektar“, ergänzt Kupfer. Von den Neuerungen profitieren sowohl Antragsteller mit bereits laufenden Verpflichtungen als auch Neuantragsteller.

Gleichzeitig wird der Fördersatz für Investitionen in Betriebsbereiche außerhalb der Landwirtschaft nach Aufgabe der Milchproduktion von bisher 30 Prozent auf nun bis zu 40 Prozent angehoben. Junglandwirte bis zu einem Alter von 40 Jahren können zudem einen um zehn Prozent höheren Zuschuss bei ihren Investitionen erhalten. „Damit bieten wir allen Landwirten in Sachsen langfristige Perspektiven und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze im ländlichen Raum“, betonte der Minister.

Mittel für Straßenbau und Unternehmensförderung freigegeben – Einsparungen bei Verwaltungskosten

Ab sofort können in diesem Jahr neue Projekte des kommunalen Straßenbaus starten. Das Sächsische Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsministerium hat die Mittel des kommunalen Straßenbaus komplett und ohne Kürzungen zur Bewirtschaftung freigegeben.

Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP): „Der Straßenbau hat für hohe Priorität. Deshalb habe ich trotz Haushaltssperre die Mittel dafür freigegeben. Sobald das Wetter mitspielt, sollen die Kommunen schnellstmöglich mit ihren Bauarbeiten beginnen können. In diesem Jahr stehen für den kommunalen Straßenbau rund 120 Millionen Euro bereit, für den Staatsstraßenbau weitere 130 Millionen Euro.“

Auch die Mittel für Arbeitsmarktmaßnahmen in Höhe von gut 85 Millionen Euro und die einzelbetriebliche in Höhe von etwa 250 Millionen Euro sind freigegeben. Dazu Morlok. „Wichtig war es uns, möglichst zügig und umfangreich Mittel für Investitionen bereitzustellen. Hier darf der Freistaat nicht am falschen Ende sparen, denn die Investitionen sind gut angelegtes Geld: Es sichert Arbeitsplätze und Sachsens wirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.“

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