Weißeritztalbahn / Lößnitzgrundbahn – Rückblick 2009 und Vorschau 2010

Kleinbahnen locken fast eine halbe Million Fahrgäste – Positive Bilanz für Lößnitzgrundbahn und

Seit mehr als einem Jahr ist wieder das vertraute Dampfen und Schnaufen der Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund zu hören. Dass die Begeisterung für die Kleinbahn ungebrochen ist, spiegelt sich in der Zahl der Fahrgäste wider. „Annähernd 240.000 Reisende waren 2009 mit unserer unterwegs“, sagt der stellvertretende Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) Mirko Froß. Fast ein Drittel der Einzelreisenden nutzten die für die Hin- und Rückfahrt, 22 Prozent buchten die einfache Fahrt. Gruppenreisende machten 17 Prozent, Familien 14 Prozent der Fahrgäste aus.

Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund

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Weißeritztalbahn - SchmalspurbahnBericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September-Oktober 2008

Die älteste öffentliche Deutschlands

Als dienstälteste öffentliche Schmalspurbahn Deutschlands führte sie ihr Weg durch traumhafte Landschaften des Osterzgebirges von -Hainsberg durch den wildromantischen Rabenauer Grund, vorbei an der Talsperre Malter und Dippoldiswalde weiter zum Kurort Kipsdorf. Ihr freundliches Tuten und Stampfen ließ nicht nur Kinder- und Eisenbahnerherzen höher schlagen. Zuverlässig brachte sie ihre Fahrgäste jahrein, jahraus an deren Bestimmungsort, egal ob Einheimische oder Touristen. Bis zum August 2002.

Da zerstörte das Jahrhundert- ganze Abschnitte der Strecke mit so einer Kraft, dass kaum einer an eine Wiederherstellung glauben konnte. Riesige Wassermassen zerstörten Bahnhöfe, entwurzelten Bäume, ließen Hänge abrutschen und Gleise wie Geisterhände in der Luft hängen. Glücklicherweise erreichten die beiden Züge rechtzeitig die Bahnhöfe Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde, so dass weder Personen noch Fahrzeuge Schaden nahmen.