Die Krabatsage

Krabat in Schwarzkollm

Als Krabat von Armut getrieben durchs Land zog, geriet er nach Schwarzkollm. Im Traum hörte er die Rufe  eines Raben, er solle in den Koselbruch in die Schwarze Mühle nach Schwarzkollm kommen.

Von Neugier getrieben und alle Warnungen der Bevölkerung ignorierend, trat er wie willenlos in den Dienst des Schwarzen Müllers. Es schien ein großes Geheimnis um diese Mühle in Schwarzkollm zu geben. Krabat bemerkte schnell, dass der Schwarze Müller ein Zaubermeister der schwarzen Magie ist. Der Alltag in der Mühle bedeutete für Krabat hartes Arbeiten unter dem strengen unerbittlichen Meister. Nur Tonda, der Altgeselle, half Krabat die ersten Monate in der Mühle zu überstehen. Ihm und seinen elf Mitgesellen wurde nicht nur das Mühlenhandwerk gelehrt, sondern auch die schwarze Magie.

Neujahrsansprache 2010 von Ministerpräsident Stanislaw Tillich

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ist ein starkes Land. Wir sind selbstbewusst, und das zu recht. Wir stehen am Anfang des Jahres 2010. Wir blicken nach vorn. Was macht die aus? Wenn früher die sächsischen Bergleute in den eingefahren sind, war eines wichtig: Sie mussten sich aufeinander verlassen können. Da war nicht das „ich“, sondern das „wir“ entscheidend.

Gute Qualität in sächsischen Pflegeeinrichtungen

Sozialministerin Christine Clauß schätzt „die Pflege- und Betreuungsqualität in Altenheimen und Behinderteneinrichtungen als grundsätzlich gut“ ein. Dies erklärte sie heute in auf Basis von Rückmeldungen aus den drei Landesdirektionen. Dies sei vor allem der guten der Pflegekräfte geschuldet. Diese verdienten Respekt und Anerkennung für das, was sie Tag für Tag leisteten, sagte Clauß.

News: Sächsische Ehrenamtskarte – Sorgerecht für Väter

Freistaat führt Sächsische Ehrenamtskarte ein

„Mit der sachsenweit gültigen Ehrenamtskarte möchte das Land ab Januar 2010 den ehrenamtlich Engagierten einen Teil davon zurückgeben, was diese in herausragender Weise für das Gemeinwohl einsetzen. In erster Linie stellt die Karte einen „Orden für die Hosentasche“ dar“, so Staatsministerin Christine Clauß zum Start der landesweiten Ehrenamtskarte.

Ethnologischer Filmabend im Japanischen Palais

Der Filmemacher Karl Joseph zu Gast im Dresdner Völkerkundemuseum

Asmat 1975

Asmat 1975

Am Dienstag, dem 13. Oktober 2009, um 18.30 Uhr sind alle Interessierten ganz herzlich zum Ethnologischen Filmabend in das Japanische Palais eingeladen. Zu Gast ist der aus Hannover kommende Filmemacher und Hobby-Völkerkundler Karl Joseph.

Schellerhau im Osterzgebirge

Schellerhau im OsterzgebirgeBericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe November-Dezember 2008

Die beschauliche Erzgebirgsstadt liegt über dem Tal der Roten Weißeritz inmitten der zauberhaften Natur des Osterzgebirges.

Der Sage nach soll der Teufel, als er sich nach einem Streit mit seiner Großmutter auf der Erde „selbständig“ machen wollte, die Schellerhauer Häuser im Flug verloren haben. Ob´s wirklich so war? Sieht man die wie zufällig dahingestreuten Häuschen, könnte man es fast glauben…

Im Winter versteckt sich ganz Schellerhau in tiefem Schnee und während der gibt es viel traditionelles zu entdecken. Pyramiden und Schwibbögen leuchten anheimelnd in den reich geschmückten Fenstern. Man sieht unzählige Räuchermänner, Nussknacker, Engel und festliche Weichnachtsbäume. Überall riecht es nach leckerem Weihnachtsgebäck und die Gegend wird zum wahren Wunderland.

Langläufer genießen die Landschaft in kilometerlangen, gut gespurten Loipen. Das Gebiet um Schellerhau, Rehefeld, und ist hierfür ein wahres Paradies. Auch Rodel- und Abfahrtsikfans kommen an den Hängen auf ihre Kosten.

Stadtführung durch Dresden Laubegast

Stadtteilführung durch Dresden LaubegastEin Muss für alle Besucher von . Und selbst als eingesessener werden Sie auf dieser Führung noch Dinge erfahren, von denen Sie bisher nichts wussten. Garantiert werden Sie Gebäude und Straßen, an denen Sie bisher gedankenlos vorbei gingen, danach plötzlich mit völlig anderen Augen sehen.

Bernd Sonntag war von 1995 – 2008 Leiter des Verlages
”DIE FÄHRE”, der vor allem durch Veröffentlichungen zur Dresdner Stadtgeschichte bekannt und beliebt ist.

Nun begleitet Er Sie gern auf einen Rundgang durch den Stadtteil Laubegast, der 2008 von seinen Bewohnern zu dem beliebtesten Wohngebiet von gewählt wurde. Sie erfahren Interessantes über berühmte Persönlichkeiten wie die bedeutende deutsche Bühnenreformatorin Caroline Neuber (1697 – 1760), den Industriellen Richard Hartmann (1809 – 1878), den Pionier der Fotografie Hermann Krone (1827 – 1916), die erste deutsche Motorfliegerin Amelie Beese (1886 – 1925) und den renommierten Bildhauer Wieland Förster (geb. 1930).
Sie begegnen aber auch den , die heute hier und wirken: Werftarbeitern, Malern, Musikern und dem ”König von Laubegast”.

Dachdecker Innung Dresden

Bericht “Tradition und einer Zunft” Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe 2-2005

Dachdecker Innung DresdenDie Schutzbedürftigkeit vor den Naturgewalten ließ den im Verlauf der Jahrtausende eine Vielzahl von dachähnlichen Schutzbauten ersinnen. Daher gehört das Dachdeckerhandwerk zu den wichtigsten und ältesten Handwerksberufen. Als im Jahre 1835 die – wie sie damals noch hießen – Ziegeldecker sich zur Gründung einer entschlossen hatten, war das Gewerbe noch ein reines Lohnwerk. Zum eigenständigen entwickelte es sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anhand alter Rechnungen schon aus der Zeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert werden Arbeiten an Dächern belegt. Das Rathaus, die Dreikönigskirche, Häuser in der Frongasse, das Frauentor und das Bartholomäus-Hospital waren mit Schindeln gedeckt worden. Allein, die vielen Brände in jener Zeit ließen den Rat bald zu dem Entschluss kommen, die gefährliche Holzbauweise durch Steinbauten und die Schindeldächer durch Ziegeldächer zu ersetzen. Ein Drittel der Ziegel dafür wurde laut Ratsbeschluss kostenlos geliefert. Da der Anreiz offensichtlich noch immer zu gering war, entschloss sich der Rat, gar die Hälfte der Ziegel und des Kalks kostenlos beizusteuern.

Endgültig wurde die Einführung der Ziegeldächer nach dem großen Stadtbrand vom Juni 1491 beschlossen. Kurfürst August erließ dann 1559 eine besondere Anordnung. Aber wie das mit Anordnungen so geht, sie wurden leger gehandhabt und vielfach wurde erneut mit Schindeln eingedeckt. Hatte sich doch über Jahrhunderte das Schindeldach als wetterfeste und regendichte Bedachung bewährt, zumal das Material dafür in Gestalt der nahen Wälder zu haben war. Als Feind erwies sich allein die leichte Entzündbarkeit.
Deshalb nutzte man hierzulande die zahlreichen in und um vorkommenden Tonlager, um nach und nach eine Ziegelfabrikation aufzubauen. Der Ziegel in vielerlei Form eroberte sich dann 1m Laufe der Jahrzehnte Sachsens Dächer, wurde mit seinem weithin leuchtenden Rot zur dominierenden Bedachungsvariante.
Erste Anfänge für den Ziegel gehen in Dresden gar schon auf das Jahr 1370 zurück, denn für diesen Zeitpunkt wird eine Ratsziegelscheune erwähnt. Im 15. Jahrhundert erlebte das Ziegeldach seinen großen Aufschwung. Im Aufbringen machten jedoch den Ziegeldeckern die Maurer beträchtliche Konkurrenz.
Dennoch kam es zu keiner Innungsgründung der Ziegeldecker; entsprechende Eingaben wurden stets abschlägig beschieden. Zu Zeiten des segensreichen Kurfürsten “Vater” August im 16. Jahrhundert wurde sehr viel gebaut; weniger in die Breite als durch Aufstocken in die Höhe; ein Mehr an Dachdeckern wurde deshalb nicht benötigt. Das blieb über Jahrhunderte so. Schließlich gab es im 18.Jahrhundert in Dresden keine einheimischen Ziegeldecker mehr.
Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges wirkten lange nach. Entsprechende Arbeiten erledigten eingewanderte böhmische Ziegeldecker, weshalb es immer wieder zu Beschwerden und Klagen kam.
1835 war es endlich soweit. Die Dresdner Dachdecker schlossen sich zu einer Innung zusammen.