Verschiedene Organisationen küren jedes Jahr die
Natur des Jahres.
Mit Kurzbeschreibung und teilweise bebildert.
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Verschiedene Organisationen küren jedes Jahr die
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An 170 Tagen blüht und grünt es in Löbau. Das Landesgartenschau-Gelände wird für Sie ganz neu gestaltet. Auf dem ehemals industriell genutzten Gebiet im Südosten der Stadt entsteht auf ca. 20 ha ein dauerhafter Erholungsort, der auch nach der Landesgartenschau von Löbauern und Gästen genutzt werden kann.
Für die Landesgartenschau entstehen hier u.a. ein Heidegarten, eine Blumenhalle, ein Stadthang mit Bürgerwäldchen und Trimm-Dich-Parcours, die Herrmann Wiese mit großer Spielwiese und das Herrmann Bad, ein Grünes Klassenzimmer, Freilandorchideen, Wasserflächen mit Schwimmblattpflanzen und natürlich unzählige Pflanzen und Blumen im Wechsel der Jahreszeiten.
Umweltminister Frank Kupfer hat heute das ehemalige Waldschadensgebiet am Kahleberg bei Altenberg (Landkreis Sächsische Schweiz–Osterzgebirge) besucht und sich über die Ergebnisse der Wiederaufforstungen der vergangenen zwei Jahrzehnte informiert. „An kaum einem anderen Ort in Sachsen kann man so deutlich erkennen, welche positiven Auswirkungen die Deutsche Einheit für unseren Wald hatte. Noch vor 20 Jahren verwandelten abgestorbene Bäume diese Region in düstere Mondlandschaften. Heute finden wir hier eine Landschaft, die die Bezeichnung Wald endlich wieder verdient“, sagte Kupfer.
Bereits in den 1980er Jahren wurde auf rund 2 500 Hektar Kahlflächen in den heutigen Forstbezirken Marienberg und Bärenfels ein umfassendes Aufforstungsprogramm mit sogenannten „rauchharten“ Baumarten, wie Blau- und Omorikafichten, Murraykiefern oder Lärchen gestartet. Nach der Deutschen Einheit wurde die Wiederaufforstung durch die rasche Verminderung der Luftschadstoffe begünstigt. Infolge umfangreicher Sanierungsmaßnahmen in der Industrie und den Wohnhäusern sowie durch den Einsatz von Filteranlagen in den Kraftwerken konnten innerhalb weniger Jahre die Immissionen drastisch gesenkt werden. So ist seit 1990 der Schwefeldioxid-Ausstoß in Sachsen um 98 Prozent zurückgegangen.
„Private und ehrenamtliche Naturschützer sind für den Erhalt unserer wertvollen und vielfältigen Kulturlandschaft unerlässlich. Für ihre Leistungen gebührt den mehr als 1 700 engagierten Sachsen mein besonderer Dank!“, das sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (19. August 2010) als Fazit seines Besuchs mehrerer Naturschutzprojekte im Erzgebirge. „Naturschutz wird nicht nur von der Verwaltung, sondern traditionell von privaten Organisationen getragen“, so der Minister weiter. „Zwei hervorragende Beispiele aus der modernen Naturschutzpraxis konnten wir heute kennenlernen.“ Kupfer hatte die Bergwiesen um Stützengrün sowie das Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet „Kleiner Kranichsee“, eines der am besten erhaltenen Hochmoore im Erzgebirge, besucht.
Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Mai-Juni 2010
Bizarre und schroffe Felswände, wie durch einen großartigen Künstler geschaffene, abstrakt verwitterte Formen, eingebettet in dichte Wälder und üppige Wiesen – so zeigt sich das Gebiet der Sächsischen Schweiz den Besuchern. Und doch, alles ist naturgeschaffen, über Jahrmillionen gewachsen, verwittert, aufgetürmt.
Die Entstehung des Elbsandsteingebirges geht zurück in die Kreidezeit, auf den Vorstoß des Kreidemeeres vor etwa 180 Millionen Jahren. Zuflüsse brachten Sedimente der umliegenden Landschaften mit, die sich am Meeresgrund ablagerten. Als das Kreidemeer abfloss, blieben bis zu 600 m starke Sand- aber auch sandigtonige Schichten zurück, aus denen durch tektonische Veränderungen, Eiszeit und Verwitterung das Elbsandsteingebirge entstand. Dabei lassen sich die Oberflächen in drei Gruppen einordnen:
Auch in diesem Jahr will das Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). „Die Postkartenaktion im
„Der wirtschaftliche Nutzen der Bienen durch ihre Bestäubungsleistung ist um ein Vielfaches höher als ihre direkten Leistungen bei der Honigerzeugung. Ohne Bienen wäre unser Leben längst nicht so vielfältig und bunt”, sagte Agrarminister Frank Kupfer heute bei einem Besuch der Imkerei Lohse in Putzkau (Landkreis Bautzen). „Nach zum Teil großen Verlusten ganzer Völker durch die Varroamilbe müssen wir unsere Imker jetzt stärker unterstützen. Deshalb haben wir trotz Sparzwanges bei der EU die Aufstockung der Imkereiförderung von bisher 250.000 auf 280.000 Euro pro Jahr beantragt“, so der Minister weiter.
Bei der Organisation der traditionellen Hexenfeuer in der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai müssen einige rechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Umweltminister Frank Kupfer weist ausdrücklich darauf hin, dass neben den Polizeiverordnungen der Städte und Gemeinden auch wichtige Vorschriften des Umwelt- und Naturschutzes sowie abfallrechtliche Bestimmungen zu beachten sind. „Immer wieder wird unsere Natur durch unsachgemäße Großfeuer in Mitleidenschaft gezogen. Dabei kann man schon durch wenige und einfache Grundregeln Pflanzen und Tiere schützen, die Luft sauber halten und trotzdem ein fröhliches Fest feiern“, sagte Kupfer.
Sachsens Umweltminister Frank Kupfer warnt vor einem sorglosen Umgang mit ausgedienten Gasentladungslampen. „Leuchtstofflampen, Energiesparlampen und Kompaktleuchtstofflampen enthalten Quecksilber. Sie müssen deshalb separat gesammelt und entsorgt werden und gehören nicht in die graue Hausmülltonne. Bitte bringen Sie kaputte Altlampen zur getrennten Sammlung zu den Wertstoffhöfen oder geben Sie sie beim Schadstoffmobil ab“, so der Minister.
Bereits seit März 2006 schreibt auch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) ausdrücklich vor, dass Gasentladungslampen nicht mehr über den Restabfall entsorgt werden dürfen, damit schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit verringert werden.
In der Nähe von Radeburg (Kreis Meißen) hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (29. März 2010) das Bodenbrüterprojekt des Freistaates vorgestellt. Auf der Fläche eines beteiligten Landwirtschaftsbetriebes besichtigte er eine sogenannte Kiebitzinsel. Mit solchen Flächen, die von der umgebenden landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ausgenommen werden, soll der Schutz insbesondere von Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn verstärkt werden. In 15 Erprobungsgebieten, die zugleich Kerngebiete für die letzten Vorkommen der Arten sind, werden derartige