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	<title>Dresden Sachsen Meißen ... &#187; Naturschutz</title>
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	<description>Sachsen . Dresden . Osterzgebirge . Sächsische Schweiz . Meißen … und die Welt</description>
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		<title>Pflanzen und Tiere des Jahres 2011</title>
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		<comments>http://www.die-infoseiten.de/tiere-pflanzen-des-jahres-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 12:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daphne &#38; Doris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzen & Tiere]]></category>
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		<description><![CDATA[Verschiedene Organisationen küren jedes Jahr die Natur des Jahres. Mit Kurzbeschreibung und teilweise bebildert. - Baum des Jahres 2011 Die Elsbeere Die Elsbeere ist ein sehr seltener Laubbaum, der einzeln stehend allein oder in Gruppen,  jedoch nicht in Wäldern vorkommt. In Deutschland findet man sie u.a. in Thüringen, Sachsen und südlichen Mecklenburg-Vorpommern. Das Holz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/große-kerbameise.jpg" rel="lightbox[8150]"><img class="alignleft size-medium wp-image-8168" title="die Große Kerbameise ist Insekt des Jahres 2011" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/große-kerbameise-400x332.jpg" alt="" width="111" height="94" /></a>Verschiedene Organisationen küren jedes Jahr die</p>
<h2><a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/natur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Natur">Natur</a> des Jahres.</h2>
<h4>Mit Kurzbeschreibung und teilweise bebildert.</h4>
<p><span style="color: #ffffff;">-</span><span id="more-8150"></span></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Baum des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Elsbeere</h4>
</td>
<td style="width: 10px;"></td>
<td></td>
<td style="width: 10px;"></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Die Elsbeere ist ein sehr seltener Laubbaum, der einzeln stehend allein oder in Gruppen,  jedoch nicht in Wäldern vorkommt. In Deutschland findet man sie u.a. in Thüringen, <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> und südlichen Mecklenburg-Vorpommern. Das Holz des Baumes ist eines der härtesten und edelsten in Europa und wird zu sehr hohen Preisen in der Möbelfertigung und im Musikinstrumentenbau genutzt.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h3>Blume des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Moorlilie</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Die Bestände der Moorlilie sind, wie auch ihr Lebensraum &#8211; das Moor &#8211; deutschlandweit bedroht. Die 10 &#8211; 30 cm hohe Pflanze bildet von Juli &#8211; August gelbe Blütentrauben. Die Loki-Schmidt-Stifung will mit ihrer Wahl auf die Gefährdung der Moorlandschaften aufmerksam machen.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h3>Gemüse des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Pastinake</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Die Pastinake ist ein altes, fast vergessenes Küchengemüse. Genutzt wird die pfahlartige Wurzel. Die Möhre ist eine nahe Verwandte der Pastinake. Sie wird wie die Möhre abgeschabt und gekocht. Servieren kann man sie als Pastinakenmus oder auch in Stückchen gemeinsam mit anderen Wurzelgemüsen.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>
<h3>Heilpflanze des Jahres 2011</h3>
<h4>Der Rosmarin</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td style="text-align: right;"><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/rosmarin.jpg" rel="lightbox[8150]"><img class="size-thumbnail wp-image-8158 alignnone" title="Der Rosmarin ist die Heilpflanze des Jahres 2011 - Foto: Jürgen Frey / pixelio.de" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/rosmarin-200x200.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: Jürgen Frey<br />
<a title="pixelio.de" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Rosmarin ist eine immergrüne Pflanze, die es sonnig mag und durchlässigen, sandigen Boden bevorzugt. Staunässe mag sie ebenso wenig wie Frost. Deswegen sollte die Pflanze im Winter in die Wohnung geholt oder zumindest an einer frostsicheren Stelle überwintern. Das Kraut bildet schöne blaue Blüten, die auch zum Verzehr geeignet sind. Dieses Kraut hat einen sehr intensiven und aromatischen Geruch und wird in der Küche gern zu Lamm &#8211; aber auch zu anderem Fleisch &#8211; und Kartoffeln verwendet. Rosmarin wird über Stecklinge vermehrt. Die Pflanze wirkt harntreibend, kreislaufanregend, blutreinigend, krampflösend und vermindert Blähungen.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>
<h3>Arzneipflanze des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Passionsblume</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td style="text-align: right;"><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/passionsblume.jpg" rel="lightbox[8150]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-8161" title="Die Passionsblume ist Arzneipflanze des Jahres 2011 - Foto: Erika Hartmann / pixelio.de " src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/passionsblume-200x200.jpg" alt="" width="100" height="100" /><br />
</a><span style="font-size: xx-small;">Foto: Erika Hartmann<br />
<a title="pixelio.de" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/passionsblume.jpg" rel="lightbox[8150]"><br />
</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Die Passionsblume ist bei uns heute als Zimmerpflanze weit verbreitet. Ursprünglich kommt sie aus Süd- und Mittelamerika und liebt es demzufolge warm und hell. Sie verträgt keine Staunässe und benötigt im Winter eine Ruhezeit. Die wunderschönen, bizarr wirkenden Blüten der Kletterpflanze können im Durchmesser bis zu 20 cm groß werden. In der Medizin werden Pflanzenteile u.a. gegen Angstzustände und Nervosität aber auch gegen Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder Herzprobleme eingesetzt.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>
<h3>Pilz des Jahres 2011</h3>
<h4>Der Rote Gitterling</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td style="text-align: right;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-8203" title="Der Rote Gitterling ist Pilz des Jahres 2011 - Foto: Deutsche Gesellschaft üfr Mykologie" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/roter-gitterling-200x200.jpg" alt="" width="100" height="100" /><br />
<a title="Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Mykologie" href="http://www.dgfm-ev.de/index.php?id=start" target="_blank"><span style="font-size: xx-small;">Foto: Deutsche<br />
Gesellschaft für Mykologie</span></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Die Stinkmorchel ist ein naher Verwandte dieses Pilzes. Und genau so riecht er auch, der Rote Gitterling. Der ungenießbare, in Deutschland sehr seltene Pilz gewährleistet so die Verbreitung seiner Sporen durch Fliegen. Der Rote Gitterling wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2011 gekührt.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h3>Orchidee des Jahres 2011</h3>
<h4>Die zweiblättrige Waldhyazinthe</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Die zweiblättrige Waldhyazinthe wird bis zu 50 cm hoch und ist heute noch sehr selten an Waldrändern, auf Weiden und in Nadel-, Misch- und Laubwäldern des Mittelgebirges zu finden. Die Orchidee steht unter strakem Schutz und wurde in die Rote Liste der bedrohten Arten aufgenommen.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>
<h3>Wildtier des Jahres 2011</h3>
<h4>Der Luchs</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td style="text-align: right;"><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/luchs.jpg" rel="lightbox[8150]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-8164" title="Der Luchs, Wildtier des Jahres 2011 - Foto: U. Zebunke / pixelio.de " src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/luchs-200x200.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: U. Zebunke<br />
<a title="pixelio.de " href="http://www.pixelio.de " target="_blank">pixelio.de </a></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Der Luchs ist neben Wolf und Bär das größte in Europa vorkommende Raubtier und die größte europäische Katze. Ganz charakteristisch sind seine Fellpinsel an den Ohrenspitzen. Nachdem der Luchs in Westeuropa nahezu ausgerottet war, gibt es heute durch gezielte Schutz und Ansiedlungsmaßnahmen wieder einige Population u.a. in den Alpen, im Harz und im Fichtelgebirge. Auch in der Sächsischen Schweiz wurde er in den vergangenen Jahren mehrfach beobachtet. Er ist ein Einzelgänger und verzieht sich vor dem Menschen scheu ins Unterholz. Er ernährt sich von Rehen und Kleintieren im <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/wald/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wald">Wald</a> und benötigt weite Jagtgebiete.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>
<h3>Vogel des Jahres 2011</h3>
<h4>Der Gartenrotschwanz</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td style="text-align: right;"><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/gartenrotschwanz.jpg" rel="lightbox[8150]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-8167" title="Der Gartenrotschwanz ist der Vogel des Jahres 2011 - Foto: 	Angelika Wolter / pixelio.de " src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/gartenrotschwanz-200x200.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: Angelika Wolter<br />
<a title="pixelio.de" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Der Gartenrotschwanz ist in Laubwäldern, Gärten und Parks anzutreffen. Sein charakteristisches rotes Schwanzgefieder gab ihm seinen Namen. Er ist ein Baumbrüter und ernährt sich von Insekten. Sehr schön anzuhören ist sein trillernder Gesang. Im Winter zieht er in die warmen Gebiete von Zentralafrika. Seit den 1980iger Jahren ist die Population stark zurück gegangen. Er steht zwar noch nicht auf der Roten, aber doch schon auf der Vorwarnliste der bedrohten Vogelarten in Deutschland. Ein Ziel ist, den Gartenrotschwanz mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2011 wieder mehr in unser Bewusstsein zu rücken.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h3>Reptil des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Mauereidechse</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="5">Bei der Mauereidechse ist der Name Programm, denn ihr zu Hause hat sie in alten Mauern, Felsen und Geröllhalden. Sie liebt es trocken und sonnig, weswegen sie gerade an den Südhängen alter Weinbergsmauern zu finden ist. Demzufolge sind ihre Hauptverbreitungsgebiete in Deutschland auch die Weinlagen an Mosel, Neckar und Rhein. Durch die Rationalisierung des Weinbaus &#8211; Umbau der kleinteiligen Weinberge in großflächige, mit Maschinen zu bearbeitende Flächen &#8211; aber auch die Sanierung von Burgruinen, haben die Bestände stark dezimiert. Immerhin ist das Reptil noch nicht vom Aussterben bedroht.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h3>Fisch des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Äsche</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;"> </span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: justify;" colspan="5">Dieser Lachsfisch ist in größeren, schnellfließenden Bächen und kleineren Flüssen beheimatet. Die Äsche reagiert sehr sensibel auf Umweltverschmutzungen in Gewässern, weswegen ihre Population in den vergangenen Jahrzehnten stark zurück gegangen ist. Außerdem macht ihr auch ihr größter Fressfeind, der Kormoran, das Leben schwer. Die Äsche steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Ihr Vorkommen erstreckt sich über ganz Europa und auch in der Nationalparkregion Sächische Schweiz kommt sie noch vor. Die Äsche wird bis zu 1,5 kg schwer und bis zu 50 cm lang. Sie ernährt sich von Insekten, größere Exemplare auch von Kleinfischen.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<h3>Schmetterling des Jahres 2011</h3>
<h4>Der Große Schillerfalter</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="5">Die Flügel der Männchen leuchten im Licht herrlich königsblau, was ihm sicherlich auch zu seinem Namen verhalf. Die Weibchen sind eher unscheinbar. Ihre Flügel sind braun. Mit bis zu 7 cm Flügelspannweite gehört der Tagfalter zu den größten in Deutschland. Er bewohnt dichte, naturbelassene Mischwälder, wobei er verschiedene Weidenarten, insbesondere die Salweide, bevorzugt.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>
<h3>Insekt des Jahres 2011</h3>
<h4>Die Große Kerbameise</h4>
</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/große-kerbameise.jpg" rel="lightbox[8150]"><img class="size-thumbnail wp-image-8168 alignright" title="die Große Kerbameise ist Insekt des Jahres 2011" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/große-kerbameise-200x200.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="5">Bis zu 8 mm groß wird dieses Exemplar der Ameisenvölker. Kopf und Hinterleib der Großen Kerbameise sind dunkelbraun bis schwarz, wogegen ihre Körpermitte orange-rot leuchtet. Ein Volk ist Heimat für mehrere hunderttausend Ameisen. Ihre Königin kann bis zu 20 Jahre alt werden.</p>
<p>Die Große Kerbameise ist streng geschützt. Sie selbst und ihr Bau &#8211; große Ameisenhügel, deren Bau bis weit unter die Erdoberfläche reicht &#8211; dürfen nicht gestört oder gar zerstört werden.</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>6. Landesgartenschau Sachsen 2012 in Löbau</title>
		<link>http://www.die-infoseiten.de/landesgartenschau-2012-loebau-sachsen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 15:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daphne &#38; Doris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden & Sachsen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die 6. Sächsische Landesgartenschau findet 2012 in Löbau vom 28. April &#8211; 14. Oktober 2012 statt. An 170 Tagen blüht und grünt es in Löbau. Das Landesgartenschau-Gelände wird für Sie ganz neu gestaltet.  Auf dem ehemals industriell genutzten Gebiet im Südosten der Stadt entsteht auf ca. 20 ha ein dauerhafter Erholungsort, der auch nach der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die 6. Sächsische <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landesgartenschau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landesgartenschau">Landesgartenschau</a> findet 2012 in <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/loebau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Löbau">Löbau</a></h2>
<h3>vom 28. April &#8211; 14. Oktober 2012 statt.</h3>
<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/Gelaendeplan.jpg" rel="lightbox[7905]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7907" title="Geländeplan der Landesgartenschau 2012 in Löbau - Quelle: Landesgartenschau Löbau gGmbH" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/Gelaendeplan-400x298.jpg" alt="" width="366" height="279" /></a>An 170 Tagen blüht und grünt es in <a title="Löbau" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/loebau/">Löbau</a>. Das <a title="Landesgartenschau" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landesgartenschau/">Landesgartenschau</a>-Gelände wird für Sie ganz neu gestaltet.  Auf dem ehemals industriell genutzten Gebiet im Südosten der Stadt entsteht auf ca. 20 ha ein dauerhafter Erholungsort, der auch nach der Landesgartenschau von Löbauern und Gästen genutzt werden kann.</p>
<h3>Geländegestaltung zur Landesgartenschau 2012</h3>
<p>Für die <a title="Landesgartenschau" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landesgartenschau/">Landesgartenschau</a> entstehen hier u.a. ein Heidegarten, eine Blumenhalle, ein Stadthang mit Bürgerwäldchen und Trimm-Dich-Parcours, die Herrmann Wiese mit großer Spielwiese und das Herrmann Bad, ein Grünes Klassenzimmer, Freilandorchideen, Wasserflächen mit Schwimmblattpflanzen und natürlich unzählige <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/pflanzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pflanzen">Pflanzen</a> und Blumen im Wechsel der Jahreszeiten.<span id="more-7905"></span></p>
<h3>Baumpatenschaften</h3>
<p>Für das Bürgerwäldchen am Stadthang werden zahlreiche Bäume gepflanzt. Hier besteht die Möglichkeit, eine Baumpatenschaft einzugehen und so eine ganz besondere Erinnerung an die Landesgartenschau <a title="2012" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/2012/">2012</a> zu erhalten. Bei den Bäumen werden sogenannte Stiftertafeln mit den Namen der Paten angebracht.<br />
Anfragen bitte schriftlich, telefonisch oder per Email, mit Betreff: „Baumpatenschaft“, an die Landesgartenschau Löbau gGmbH, <a href="mailto:info@landesgartenschau-loebau.de">info@landesgartenschau-loebau.de</a>, richten.</p>
<h3>Unterhaltung &amp; <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/veranstaltungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Veranstaltungen">Veranstaltungen</a></h3>
<p>Nicht nur Gartenfreunde werden auf ihre Kosten kommen. Denn neben Landschaftsgestaltung, Pflanzen, Blumen und floristischem Können, ist die <a title="Landesgartenschau 2015 in Oelsnitz / Erzgebirge" href="http://www.die-infoseiten.de/landesgartenschau-2015-in-oelsnitz-erzgebirge/">Landesgartenschau</a> vollgestopft mit <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>. Auf der großen Freilichtbühne ist wirklich für Groß und Klein etwas dabei. Musikalische Paten der Landesgartenschau <a title="2012" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/2012/">2012</a> sind Uta Bresan und Olaf Berger, die natürlich auch selbst auf der Bühne zu sehen sein werden.</p>
<p>Außerdem haben sich schon viele weitere Künstler angekündigt. So u.a.:</p>
<ul>
<li>Thomas Stelzer</li>
<li>das Sorbische National Ensemble</li>
<li>Acustic-Lounge und Gäste</li>
<li>Radeberger Musikanten</li>
<li>das Modeteam Dresden u.v.m.</li>
</ul>
<h3>Grünes Klassenzimmer</h3>
<p>Hier können Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen direkt auf dem Gelände der <a title="Landesgartenschau" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landesgartenschau/">Landesgartenschau</a> lernen. Die umfangreichen Themenbereiche umfassenden den Naturschutz und den <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/umweltschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umweltschutz">Umweltschutz</a>, die Landesgeschichte und die kulturelle Entwicklung, sowie <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a>, Gesundheit und Ernährung.</p>
<p><strong><a title="Landesgartenschau Loebau 2012" href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2011/Landesgartenschau-Loebau-2012.pdf" target="_blank">Hier können Sie sich den Flyer zur Landesgartenschau 2012 in Löbau als PDF herunterladen →</a></strong></p>
<p><strong>Landesgartenschau Löbau gGmbH</strong><br />
Innere Bautzner Str. 7<br />
02708 <a title="Löbau" href="http://www.die-infoseiten.de/tag/loebau/">Löbau</a><br />
Telefon: 03585 &#8211; 41778-0</p>
<p><a title="Landesgartenschau Löbau 2011" href="http://www.landesgartenschau-loebau.de" target="_blank">www.landesgartenschau-loebau.de</a></p>
<p><a title="Landesgartenschau 2015 in Oelsnitz / Erzgebirge" href="http://www.die-infoseiten.de/landesgartenschau-2015-in-oelsnitz-erzgebirge/">Die 7. Landesgartenschau Sachsen findet 2015 in Oelsnitz im Erzgebirge statt →</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Wald kehrt zurück</title>
		<link>http://www.die-infoseiten.de/waldsterben-osterzgebirge/</link>
		<comments>http://www.die-infoseiten.de/waldsterben-osterzgebirge/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 15:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[20 Jahre nach dem großen Waldsterben im Erzgebirge Umweltminister Frank Kupfer hat heute das ehemalige Waldschadensgebiet am Kahleberg bei Altenberg (Landkreis Sächsische Schweiz–Osterzgebirge) besucht und sich über die Ergebnisse der Wiederaufforstungen der vergangenen zwei Jahrzehnte informiert. „An kaum einem anderen Ort in Sachsen kann man so deutlich erkennen, welche positiven Auswirkungen die Deutsche Einheit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>20 Jahre nach dem großen Waldsterben im Erzgebirge</h2>
<p>Umweltminister Frank Kupfer hat heute das ehemalige Waldschadensgebiet am Kahleberg bei Altenberg (Landkreis Sächsische Schweiz–<a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/osterzgebirge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Osterzgebirge">Osterzgebirge</a>) besucht und sich über die Ergebnisse der Wiederaufforstungen der vergangenen zwei Jahrzehnte informiert. „An kaum einem anderen Ort in <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> kann man so deutlich erkennen, welche positiven Auswirkungen die Deutsche Einheit für unseren <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/wald/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wald">Wald</a> hatte. Noch vor 20 Jahren verwandelten abgestorbene Bäume diese Region in düstere Mondlandschaften. Heute finden wir hier eine Landschaft, die die Bezeichnung <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/wald/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wald">Wald</a> endlich wieder verdient“, sagte Kupfer.</p>
<p>Bereits in den 1980er Jahren wurde auf rund 2 500 Hektar Kahlflächen in den heutigen Forstbezirken Marienberg und Bärenfels ein umfassendes Aufforstungsprogramm mit sogenannten „rauchharten“ Baumarten, wie Blau- und Omorikafichten, Murraykiefern oder Lärchen gestartet. Nach der Deutschen Einheit wurde die Wiederaufforstung durch die rasche Verminderung der Luftschadstoffe begünstigt. Infolge umfangreicher Sanierungsmaßnahmen in der Industrie und den Wohnhäusern sowie durch den Einsatz von Filteranlagen in den Kraftwerken konnten innerhalb weniger Jahre die Immissionen drastisch gesenkt werden. So ist seit 1990 der Schwefeldioxid-Ausstoß in Sachsen um 98 Prozent zurückgegangen.<span id="more-6232"></span></p>
<p>Viele Waldböden im Erzgebirge, wie auch in den anderen sächsischen Mittelgebirgen, sind durch die jahrzehntelangen Einträge aus der Luft noch immer stark übersäuert. „Deshalb führen wir jedes Jahr im Freistaat eine Bodenschutzkalkung durch. In den vergangenen 20 Jahren haben wir in ganz Sachsen mehr als 300 000 Hektar Wald gekalkt“, betonte der Forstminister.</p>
<p>Neben den Maßnahmen zur Bodensanierung ist derzeit der Waldumbau eine der wichtigsten forstlichen Aufgaben. „Auch im Erzgebirge soll wieder ein lebendiger, gesunder und an die örtlichen Verhältnisse angepasster Wald entstehen“, kündigte Kupfer an. „Die fremdländischen Baumarten, die vor über 20 Jahren gepflanzt wurden, haben zwar die Luftschadstoffe damals besser vertragen, sind aber unter den neuen Bedingungen des Klimawandels nicht gut geeignet. Nun gilt es, diese „Interimsbestockungen“ möglichst schnell in Wälder mit heimischen Baumarten umzuwandeln“, so der Minister weiter. Im Erzgebirge sind das vor allem Fichten-Bergwälder und Bergmischwälder aus Fichten, Tannen und Buchen. Gegenwärtig werden etwa acht bis zehn Hektar pro Jahr im Landeswald der Forstbezirke Marienberg und Bärenfels in standortgerechte Bestände umgewandelt. Privatwaldbesitzer können für diese Maßnahmen über das sächsische Waldumbauprogramm Fördermittel beantragen.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>1990 waren rund 282 000 Hektar Wald in Sachsen immissionsgeschädigt. Das waren 62 Prozent der gesamten Waldfläche. Etwa 38 000 Hektar (rund neun Prozent) befanden sich in der Schadzone I, waren also extrem geschädigt, bzw. abgestorben. Die Ursachen waren vor allem Schwefeleinträge aus den Braunkohlekraftwerken und dem Hausbrand. Mehr als 30 000 Hektar Wald fielen allein im Erzgebirge dem Sauren Regen zum Opfer. Das Waldsterben im Erzgebirge war damals eine der größten Umweltkatastrophen in ganz Mitteleuropa. Schwerpunkte der Rauchschäden waren die Kammlagen zwischen Olbernhau und Altenberg, der Fichtelberg und die Region zwischen Klingenthal und Johanngeorgenstadt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a>, 24.09.2010<br />
</span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
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		<title>Naturschutz Sachsen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden & Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Naturschutz ruht auf vielen Schultern Privates und ehrenamtliches Engagement für den Erhalt der Kulturlandschaft unerlässlich „Private und ehrenamtliche Naturschützer sind für den Erhalt unserer wertvollen und vielfältigen Kulturlandschaft unerlässlich. Für ihre Leistungen gebührt den mehr als 1 700 engagierten Sachsen mein besonderer Dank!“, das sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (19. August 2010) als Fazit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/naturschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Naturschutz">Naturschutz</a> ruht auf vielen Schultern</h2>
<h2>Privates und ehrenamtliches Engagement für den Erhalt der Kulturlandschaft unerlässlich</h2>
<p>„Private und ehrenamtliche Naturschützer sind für den Erhalt unserer wertvollen und vielfältigen Kulturlandschaft unerlässlich. Für ihre Leistungen gebührt den mehr als 1 700 engagierten <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> mein besonderer Dank!“, das sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (19. August 2010) als Fazit seines Besuchs mehrerer Naturschutzprojekte im Erzgebirge. „Naturschutz wird nicht nur von der Verwaltung, sondern traditionell von privaten Organisationen getragen“, so der Minister weiter. „Zwei hervorragende Beispiele aus der modernen Naturschutzpraxis konnten wir heute kennenlernen.“ Kupfer hatte die Bergwiesen um Stützengrün sowie das Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet „Kleiner Kranichsee“, eines der am besten erhaltenen Hochmoore im Erzgebirge, besucht.<span id="more-5941"></span></p>
<p>„Mit dem Bergwiesenprojekt Stützengrün wurde ein nach der Wiedervereinigung zum großen Teil brach gefallenes Tal erfolgreich wieder ins Leben gerufen“. Davon profitieren Naturschutz, Kommune und  Bevölkerung, aber auch Touristen im Naturpark Erzgebirge/Vogtland, die den Bergwiesenlehrpfad besuchen“, so Staatsminister Frank Kupfer. Schottische Hochlandrinder verbringen den Sommer auf den duftenden Wiesen. „Hier wird der Naturschutz in die Landbewirtschaftung sowie in die Entwicklung des ländlichen Raumes integriert. Wir überführen die Flächen in eine naturverträgliche Nutzung und vermeiden auf diese Weise einen dauerhaften Pflegefall“, stellt der Minister anerkennend fest.</p>
<p>Im Rahmen des Pilotvorhabens „Ehrenamtliche Natura 2000-Gebietsbetreuung“ geht der Freistaat neue Wege. „Ehrenamtliche Naturschützer werden hier in die behördliche Schutzgebietsbetreuung eingebunden“, so der Minister weiter. „Das Beispiel des Hochmoores ‚Kleiner Kranichsee’ bei Johanngeorgenstadt zeigt uns, dass eine funktionierende Betreuung essenziell für diese wunderschönen und gleichzeitig hochsensiblen Biotope ist.“</p>
<p>Für den Schutz der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/natur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Natur">Natur</a> als Lebensgrundlage gibt der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/freistaat-sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freistaat Sachsen">Freistaat Sachsen</a> auch in finanziell schwierigen Zeiten Geld aus. In diesem Jahr stehen gut zwölf Millionen Euro im Rahmen der Richtlinie „Natürliches Erbe“ zur Verfügung. Fördergegenstände sind unter anderem biotopgestaltende und –sichernde Maßnahmen, Agrarumweltmaßnahmen, Artenschutzmaßnahmen sowie die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Der ehrenamtliche sowie der private Naturschutz werden mit mehr als  300 000 Euro vom Freistaat unterstützt. Die Mittel des Staatsministeriums für Umwelt und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a> werden durch die Kommunen und Landkreise in ihren Zuständigkeitsbereichen zusätzlich ergänzt.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p>
<p>Landschaftspflegeverbände sind freiwillige Zusammenschlüsse von Naturschützern, Landwirten und Kommunen, die gemeinsam naturnahe Landschaftsräume erhalten oder neu schaffen wollen. Sie streben die Integration des Naturschutzes in die Landbewirtschaftung sowie die Entwicklung des ländlichen Raums an. Dabei wirken die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gleichberechtigt zusammen.</p>
<p>Die artenreichen Bergwiesen im Erzgebirge, mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna werden durch eine naturverträgliche Landwirtschaft und die Schaffung eines offenen Landbiotopes erhalten. Sie sind Teil einer einmaligen Kulturlandschaft, welche in der 500-jährigen Bewirtschaftung des Erzgebirges entstanden ist und zu der auch Feuchtwiesen, Borstgrasrasen, Moore und Steinrücken gehören. Das FFH-Gebiet „Bergwiesen um Schönheide und Stützengrün“ umfasst eine Fläche von 134 ha in einer Höhenlage von ca. 600 bis 700 m. Auf dem Bergwiesenlehrpfad sorgen Weiden mit schottischen Hochlandrindern, Teiche, Bäche, Quellen, Wälder und vieles mehr für Abwechslung und Naturgenuss.</p>
<p>Mit einer Fläche von insgesamt 165 km² stellen die sächsischen Moore das wichtigste Potential an Feuchtgebieten in Sachsen dar. Ihre Hauptverbreitung haben sie im niederschlagsreichen Bergland (i. d. R. Hochmoore, wie am Kleinen Kranichsee) und in den relativ trockenen Naturräumen des Tieflands (i. d. R. Niedermoore). Neben ihrer Bedeutung für die Artenvielfalt liefern sie einen wertvollen Beitrag für den Klimaschutz. Ein großer Teil der sächsischen Bergwiesen und Hochmoore steht unter Naturschutz. Das Handbuch „Naturschutzgebiete in Sachsen“ (ISBN 3-932627-17-2), erstellt auch aus zahlreichen Beiträgen ehrenamtlich engagierter Naturschützer und herausgegeben vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, ist ein idealer Wegweiser durch die Schutzgebiete und ihre Besonderheiten. Im Rahmen von Natura 2000-Touren können diese Gebiete erwandert werden.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, 19.08.2010</span></p>
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		<title>Nationalpark Sächsische Schweiz</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden & Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei]]></category>
		<category><![CDATA[Elbsandsteingebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark Sächsische Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Bericht aus Magazin die-infoseiten.de &#8211; Ausgabe Mai-Juni 2010 Mit der Natur leben heißt von der Natur lernen Bizarre und schroffe Felswände, wie durch einen großartigen Künstler geschaffene, abstrakt verwitterte Formen,  eingebettet in dichte Wälder und üppige Wiesen &#8211; so zeigt sich das Gebiet der Sächsischen Schweiz den Besuchern. Und doch, alles ist naturgeschaffen, über Jahrmillionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;">Bericht aus Magazin die-infoseiten.de &#8211; Ausgabe Mai-Juni 2010</span></p>
<h2>Mit der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/natur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Natur">Natur</a> leben heißt von der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/natur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Natur">Natur</a> lernen</h2>
<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/Saechsische-Schweiz.jpg" rel="lightbox[5675]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5680" title="Sächsische Schweiz" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/Saechsische-Schweiz-400x299.jpg" alt="" width="372" height="278" /></a>Bizarre und schroffe Felswände, wie durch einen großartigen Künstler geschaffene, abstrakt verwitterte Formen,  eingebettet in dichte Wälder und üppige Wiesen &#8211; so zeigt sich das Gebiet der Sächsischen Schweiz den Besuchern. Und doch, alles ist naturgeschaffen, über Jahrmillionen gewachsen, verwittert, aufgetürmt.</p>
<p>Die Entstehung des Elbsandsteingebirges geht zurück in die Kreidezeit, auf den Vorstoß des Kreidemeeres vor etwa 180 Millionen Jahren. Zuflüsse brachten Sedimente der umliegenden Landschaften mit, die sich am Meeresgrund  ablagerten. Als das Kreidemeer abfloss, blieben bis zu 600 m starke Sand- aber auch sandigtonige Schichten zurück,  aus denen durch tektonische Veränderungen, Eiszeit und Verwitterung das <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/elbsandsteingebirge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elbsandsteingebirge">Elbsandsteingebirge</a> entstand. Dabei  lassen sich die Oberflächen in drei Gruppen einordnen:</p>
<ul>
<li>Tafelberge</li>
<li>Ebenheiten</li>
<li>Täler, Gründe und Schlüchte.<span id="more-5675"></span></li>
</ul>
<p>Über Jahrhunderte hinweg wurde das Land für den Sandsteinabbau, die Jagd und die Forstwirtschaft genutzt.  Wichtigster Verkehrsweg im sonst unwegsamen Gelände war stets die Elbe. Vor 200 Jahren entdeckten auch erste  Reisende die geheimisvolle, damals noch gänzlich unerforschte Landschaft &#8211; durchwanderten neugierig das Gelände.</p>
<h3>&#8230; und woher stammt der Name Sächsische Schweiz?</h3>
<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/schroffe-Felsen-liebliche-natur.jpg" rel="lightbox[5675]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5682" title="Schroffe Felsen, liebliche natur" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/schroffe-Felsen-liebliche-natur-286x400.jpg" alt="" width="313" height="437" /></a>Man sagt, dass dieser von zwei schweizer Malern, Adrian Zingg und Anton Graff, geprägt wurde. Als sie ihr Weg  während ihrer Deutschlandreise durch das Elbsandsteingebirge führte, fühlten sie sich an ihre Heimat, die Schweizer Jura, erinnert und schufen so den zunächst etwas irreführenden Namen Sächsische Schweiz.</p>
<p>Von vielen berühmten Persönlichkeiten, die die Gegend erkundeten, ließen sich u.a. Ludwig Richter, Caspar David Friedrich und Carl Maria von Weber zu Meisterwerken inspirieren.  Ludwig Richter fand hier sein Motiv zum  berühmten Gemälde &#8220;Überfahrt am Schreckenstein&#8221;, Caspar David Friedrich porträtierte sich selbst mit Motiven des Gebirges in &#8220;Der Wanderer über dem Nebelmeer&#8221; und Carl Maria von Weber wurde zur Wolfsschluchtszene seines Freischütz mit Käuzchenruf und Windesrauschen inspiriert. Die schon damals beliebte Route ist heute als Malerweg bekannt.</p>
<h3>Schützenswerte Einmaligkeit in Natur und Form des Nationalparks</h3>
<p>In der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen erste Bestrebungen, die einmalige Landschaft zu schützen. So kam es 1850 zu ersten Erhaltungsmaßnahmen am Tiedge, über Jahre hinweg wurde immer wieder dem Bau von  verschiedenen Seilbahnen und Aufzügen widersprochen. Große Verdienste gehen hier auf den Landesverein Sächsischer Heimatschutz (gegr. 1908) und den Verein zum Schutze der Sächsischen Schweiz (gegr. 1910) zurück, die mit vielen Publikationen für Aufklärung in der Bevölkerung sorgten und Schutzmaßnahmen durchsetzten.</p>
<p>Der großflächige Abbau von Sandstein mit den damit verbundenen Landschaftszerstörungen waren eine Sorge, mit  der sich die Mitglieder beschäftigten. So wurden 1910 durch den Verein zum Schutz der Sächsischen Schweiz  Steinbrüche angekauft und stillgelegt, nachdem bereits 1877 erste Forderungen zur Einschränkung des Abbaus in der  Nähe von Naturschönheiten laut geworden waren.</p>
<p>1912 kam es zur Ausweisung eines ersten Schutzgebietes im Polenztal. 1928 erwarb der Landesverein Sächsischer Heimatschutz die Märzenbächerwiesen im Polenztal und stellte sie unter Schutz. Im nördlichen Teil des heutigen  Nationalparkes entlang der Polenz zwischen Neustadt und der Heeselichtmühle befindet sich dieses Kleinod. Im knapp 8 ha großen Naturschutzgebiet findet sich das größte sächsische Wildvorkommen der kleinen Frühlingsboten. Begünstigt wurde dieses Vorkommen durch die vorherrschende Bodenfeuchte sowie durch die regelmäßig späte  Wiesenmahd der ansässigen Bauern Ende Juni. Auch heute ist eine regelmäßige Bewirtschaftung des Gebietes (ein- bis zweimal jährliches Mähen der Wiesen, beginnend Ende Juni) für den Erhalt der Märzenbächerwiesen unerlässlich.</p>
<h4>Weitere Etappen im <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/naturschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Naturschutz">Naturschutz</a>:</h4>
<ul>
<li>1938 Ausweisung des Naturschutzgebietes Bastei (785 ha)</li>
<li>1940 Ausweisung des Naturschutzgebietes Polenztal (891 ha)</li>
<li>1956 Festsetzung des Landschaftsschutzgebietes (LSG) Sächsische Schweiz &#8211; 36.800 ha.</li>
<li>1983 Verhaltensordnung für das LSG Sächsische Schweiz</li>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/nationalpark-saechsische-schweiz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nationalpark Sächsische Schweiz">Nationalpark Sächsische Schweiz</a></p>
<h3><a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/nationalpark/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nationalpark">Nationalpark</a> Sächsische Schweiz</h3>
<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/Saechsische-Schweiz-Blick-richtung-Rathen.jpg" rel="lightbox[5675]"><img class="alignright size-medium wp-image-5681" title="Sächsische Schweiz - Blick Richtung Rathen" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/Saechsische-Schweiz-Blick-richtung-Rathen-400x270.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a>Am 12. September 1990 wurde der Nationalpark ausgewiesen. Mit einer Fläche von 93,5 km², einem Waldanteil von  92% und 400 km Wanderwegen besteht folgende Untergliederung:</p>
<p>In der Ruhezone (oder auch Ruhebereich) bleibt die Natur gänzlich ohne menschlich lenkende Eingriffe sich selbst  überlassen. Innerhalb von 30 Jahren soll diese Zone von derzeit knapp 38% auf 75% erweitert werden. Innerhalb  dieses Bereiches befindet sich mit ca. 23% die Kernzone. Sie umfasst die sensibelsten Bereiche des Nationalparks. Hier gelten strengste Schutz- und Verhaltensvorschriften &#8211; das Betreten ist nur auf markierten Wegen erlaubt, jegliche  Veränderung ist untersagt.</p>
<p>Die Entwicklungszone beinhaltet Flächen, die vom Menschen stärker beeinflusst wurde. Hier kommt es innerhalb von  30 Jahren zu einer Stabilisierung des Waldbestandes mit heimischen Baumarten. Danach werden die Flächen  entweder der Ruhezone zugeordnet oder der Pflegezone. Diese Zone bedarf der Pflege, um die Verkehrssicherheit zu  gewährleisten und liegt meist an den Rändern des Nationalparks.</p>
<p><a href="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/Naturschutz-im-Nationalpark.jpg" rel="lightbox[5675]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5679" title="Naturschutz im Nationalpark" src="http://www.die-infoseiten.de/wp-content/uploads/2010/07/Naturschutz-im-Nationalpark-400x267.jpg" alt="" width="193" height="128" /></a>Zwei Naturschutzgebiete befinden sich in der Nationalpark-Region: das NSG Wesenitzhang Zatschke und das NSG  Pfaffenstein. Landschaften, in denen bedrohte Tier- oder Pflanzenarten leben oder die eine wertvolle  Naturausstattung besitzen, werden als Naturschutzgebiet geschützt. Als Naturdenkmale werden dagegen außergewöhnliche Einzelgebilde geschützt. In der Sächsischen Schweiz finden sich 23 Naturdenkmale (z.B. die  Winterlinde zwischen Lohmen und Doberzeit und die Kastanienallee bei Lohmen). Außerdem sind noch 52  Flächennaturdenkmale unter Schutz gestellt (z.B. das Labyrinth Langenhennersdorf und das Kachemoor  Markersbach). Als Flächennaturdenkmal werden kleinere Gebiete bis zu 5 ha bezeichnet, die einzelne Strukturen wie  Feuchtwiesen oder Moore schützen.</p>
<h3>Naturschutz kennt keine Grenzen</h3>
<p>Für einen umfassenden Schutz ist eine grenzüberschreitende Kooperation mit dem seit 10 Jahren bestehenden   Nationalpark Böhmische Schweiz unabdingbar.  Die gemeinsame Abstimmung der Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen verfolgt das Ziel einer einheitlichen Entwicklung der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als  geschützte Natur- und Kulturlandschaft.</p>
<p><span style="color: #900600;"><strong><a title="Übernachtung in der Sächsischen Schweiz" href="http://unterkunft-urlaub-reisen.de/thema/saechsische-schweiz" target="_blank"><span style="color: #900600;">Übernachtung in der Sächischen Schweiz im Elbsandsteingebirge &#8211; Ferienwohnung Pensionen →</span></a></strong></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tiere und Pflanzen des Jahres 2010</title>
		<link>http://www.die-infoseiten.de/tiere-und-pflanzen-des-jahres-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 13:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden & Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen & Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiere und Pflanzen des Jahres auf Postkarten Auch in diesem Jahr will das Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tiere und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/pflanzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pflanzen">Pflanzen</a> des Jahres auf Postkarten</h2>
<p>Auch in diesem Jahr will das Umweltministerium mit Postkarten zur <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/natur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Natur">Natur</a> des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). „Die Postkartenaktion im <span id="more-4639"></span>vergangenen Jahr ist auf lebhaftes Interesse bei Groß und Klein gestoßen. „Ich freue mich, dass wir damit so viele Menschen auf die Wunder der Natur aufmerksam machen konnten. Sie wahrzunehmen kann der erste Schritt sein, sich für ihren Erhalt zu engagieren.“, sagte Umweltminister Frank Kupfer. „Deshalb stellen wir auch in diesem Jahr wieder einige Tiere und Pflanzen in den Focus. Wer weiß schon, dass der Dachs Regenwürmer zum Fressen gern hat und dass ein ausgewachsener Vogelkirschbaum bis zu eine Million Blüten hervorbringt?“, so Kupfer weiter.</p>
<p>Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum „Jahr der Biologischen Vielfalt“ erklärt. Damit soll auf das weltweite Artensterben und die Gefährdung der Lebensräume hingewiesen werden. Auch aus diesem Grund nominieren verschiedene Vereine und Institutionen jedes Jahr Arten und Lebensräume des Jahres. <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> unterstützt den Erhalt der Natur bzw. die Rekultivierung von Flächen. Der Freistaat bietet Fördermöglichkeiten im Rahmen verschiedener Programme an, die aus Mitteln der Europäischen Union mitfinanziert werden. Dazu gehören die Förderung von flächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen und der ökologischen Waldmehrung (AuW/2007), des Natürlichen Erbes (NE/2007) und die Förderung der naturnahen Waldbewirtschaftung, forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse und des Naturschutzes im <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/wald/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wald">Wald</a> (WuF/2007).</p>
<p>Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a> unter: http://www.natur.sachsen.de ansehen. Die Kartensätze, die sich auch gut zum Verschicken eignen, sind kostenfrei und beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung zu bestellen: publikationen@.sachsen.de.</p>
<h2>Hintergrund &#8211; Pflanzen und Tiere des Jahres 2010</h2>
<h3>Dachs (Meles meles) &#8211; Tier des Jahres 2010</h3>
<p>Der Dachs – volkstümlich Grimbart genannt – ist nachtaktiv und gehört zur Familie der Mar¬der. Er wird bis zu 90 cm groß. Männliche Tiere können ein Gewicht von 20 kg erreichen. In Deutschland ist er weit verbreitet. Zu Gesicht bekommt man ihn allerdings selten. Der Dachs ist Allesfresser, besonders aber mag er Regenwürmer. Den Winter verbringt er überwiegend in seinem Bau. Dieser reicht bis zu 5 m ins Erdreich und kann über mehrere Eingänge verfügen. Er wird von Generation zu Generation erweitert und die Gänge können im Laufe der Zeit hunderte Meter lang werden. Gern machen es sich dann auch Füchse im Dachsbau mit bequem.</p>
<h3>Schönbär (Callimorpha dominula) &#8211; Schmetterling des Jahres 2010</h3>
<p>Seine schöne Färbung und die „bärenartige“ Behaarung im Raupenstadium brachten dem Schönbären seinen Namen ein. Vögel schreckt er durch seine roten Flügel ab. Rot ist in der Natur oft das Signal für „ungenießbar“. Der Schönbär ist auch tagsüber aktiv, obwohl er zu den Nachtfalterarten ge¬hört. In den letzten 30 Jahren ist seine Anzahl bundesweit deutlich zurückgegangen. In einigen Regionen gilt er als „stark gefährdet“.</p>
<h3>Vogelkirsche (Prunus avium) &#8211; Baum des Jahres 2010</h3>
<p>Die zur Familie der Rosengewächse gehörende Vogelkirsche wird bis zu 30 Meter hoch und bis zu 150 Jahre alt. Im Frühjahr fällt sie durch ihre weiße Blütenpracht ins Auge, im Sommer schmecken ihre süßen Früchte. Im Herbst besticht sie durch ihre intensive orange bis rote Laubfärbung. Insbe¬sondere während der Blütezeit &#8211; ein ausgewachsener Baum kann bis zu eine Million Blüten haben &#8211; stellt sie einen wichtigen Lebensraum für Bienen und Hummeln dar. Für Vögel sind die schnabelgerechten Früchte interessant. Aber auch Dachs, Mar¬der, Fuchs und Wildschwein haben die Kirschen auf ihrer Speisekarte.</p>
<p>Mit etwas Glück blüht der Anfang Dezember geschnittene sogenannte Barbarazweig zu Weihnach¬ten. Nach altem Brauch bedeutet dies Glück für den Menschen sowie eine reichhaltige Ernte im neuen Jahr.</p>
<h3>Teichmolch (Lissotriton vulgaris) &#8211; Lurch des Jahres 2010</h3>
<p>Der Teichmolch kann bis zu elf Zentimetern lang werden. Auf der Oberseite ist seine Grundfärbung bräunlich, die Bauchseite hat dunkle Flecken und kann verschiedenfarbig gesprenkelt sein. In Deutschland ist der Teichmolch fast flächendeckend vertreten, auch wenn man ihn selten sieht. Er gilt derzeit als „nicht gefährdet“. Seine Bestandsentwicklung ist in einigen Regionen stark rückläufig.</p>
<p>Zur Paarung fallen die Männchen durch ihren drachenähnli¬chen Rückenkamm auf. Begegnen sich Männchen und Weibchen beginnt ein heftiges Werben. Dem Weibchen werden mit dem Schwanz Sexualduftstoffe zu¬gewedelt. Ihr Einverständnis zeigt sie, indem sie das Männchen mit der Schnauzenspitze be¬rührt.</p>
<h3>Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) &#8211; Giftpflanze des Jahres 2010</h3>
<p>Diese interessante Pflanze taucht nur zweimal im Jahr an der Erdoberfläche auf. Im Frühling erscheinen die Blätter und im Herbst die zarten, trichterförmigen blassrosa bis violetten Blü¬ten. Sie hat eine Wuchshöhe von 8 bis 30 cm und wächst vor allem auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen und an Böschungen. Hier bevorzugt sie windgeschützte sonnige oder halbschattige Standorte. Das Gift der Herbstzeitlose wird in der Medizin und der Pflanzenzucht genutzt. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn immer wieder kommt es zu Verwechslungen mit dem wohlschmeckenden Bärlauch.</p>
<p>Die Herbstzeitlose gilt als gefährdet und steht auf Sachsens Roter Liste.</p>
<h3>Efeu (Hedera helix) &#8211; Arzneipflanze des Jahres 2010</h3>
<p>Die immergrüne Kletterpflanze kann bis zu 450 Jahre alt werden. Sie hat geringe Ansprüche an ihren Standort und bedeckt oft Mauern oder Hauswände. An Bäumen klettert sie bis zu 20 m empor. Mit ihrer späten Blütezeit im Herbst ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Wespen. Bereits in der Antike wurde die heilende Wirkung der Efeublätter und –früchte in Schmerzmitteln oder Salben genutzt. Heute wird ein Blätter-Extrakt vor allem gegen Atemwegserkrankungen eingesetzt. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass die Pflanzenteile des Efeus giftig sind und vor allem die Beeren Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen können, wenn Kinder von ihnen essen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, 4.5.2010<br />
</span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
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		<title>Sachsen will Imker stärker fördern</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 12:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ohne Bienen kein Leben“ -  Mehr Kooperationen mit Bauern „Der wirtschaftliche Nutzen der Bienen durch ihre Bestäubungsleistung ist um ein Vielfaches höher als ihre direkten Leistungen bei der Honigerzeugung. Ohne Bienen wäre unser Leben längst nicht so vielfältig und bunt&#8221;, sagte Agrarminister Frank Kupfer heute bei einem Besuch der Imkerei Lohse in Putzkau (Landkreis Bautzen). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>„Ohne Bienen kein Leben“ -  Mehr Kooperationen mit Bauern</h2>
<p>„Der wirtschaftliche Nutzen der Bienen durch ihre Bestäubungsleistung ist um ein Vielfaches höher als ihre direkten Leistungen bei der Honigerzeugung. Ohne Bienen wäre unser Leben längst nicht so vielfältig und bunt&#8221;, sagte Agrarminister Frank Kupfer heute bei einem Besuch der Imkerei Lohse in Putzkau (Landkreis Bautzen). „Nach zum Teil großen Verlusten ganzer Völker durch die Varroamilbe müssen wir unsere Imker jetzt stärker unterstützen. Deshalb haben wir trotz Sparzwanges bei der EU die Aufstockung der Imkereiförderung von bisher 250.000 auf 280.000 Euro pro Jahr beantragt“, so der Minister weiter.<span id="more-4636"></span></p>
<p>Das Programm „Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen für Bienenzuchterzeugnisse“ sieht Mittel für die Bekämpfung der Varroose (120.000 Euro), Hilfe bei der technischen Ausstattung und Ausbildung der Imker (85.000 Euro) und bei der Forschung auf dem Gebiet der Bienenzucht (45.000 Euro) vor. Außerdem sollen Honiguntersuchung zur Qualitätsbestimmung (20.000 Euro) und die Wiederauffüllung des gemeinschaftlichen Bienenbestandes (10.000 Euro) finanziell unterstützt werden. Die Mittel kommen je zur Hälfte vom Land und der Europäischen Union.</p>
<p>Auch die <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a> leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bienen. So gehen immer mehr Bauern in <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> mit den Imkern Kooperationen ein. Viele Landwirte verzichten dabei auf den großflächigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder lassen auf ihren Äckern Grün- bzw. Blühstreifen stehen. Einige zahlen den Bienenhaltern sogar eine Bestäubungsprämie für den Dienst ihrer fleißigen Tiere. „Von dieser wichtigen Zusammenarbeit profitieren beide Seiten: Der Imker durch eine gute Honigernte und der Landwirt durch höhere Erträge und eine bessere Qualität“, ergänzte der Minister.</p>
<p>Der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/freistaat-sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freistaat Sachsen">Freistaat Sachsen</a> unterstützt diese Kooperationen durch die umfangreiche Förderung von flächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen (z. B. Anlage von Bracheflächen und Düngungsverzicht) sowie des ökologischen Landbaus.</p>
<p>In Sachsen gibt es derzeit rund 3 500 Imker mit etwa 30 500 Bienenvölkern. Damit ist gegenüber dem Vorjahr sowohl die Zahl der Bienenhalter (+3 Prozent) als auch die der Völker (+2 Prozent), entgegen dem allgemeinen langjährigen Trend, gestiegen. Jedes Jahr werden im Freistaat rund 800 Tonnen Honig produziert, die überwiegend im Direktverkauf vermarktet werden.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, 03.05.2010<br />
</span></p>
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		<title>Hexenfeuer vertreiben nicht nur böse Geister</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Beim Tanz in den Mai auch an Tiere und Umwelt denken“ Bei der Organisation der traditionellen Hexenfeuer in der Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai müssen einige rechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Umweltminister Frank Kupfer weist ausdrücklich darauf hin, dass neben den Polizeiverordnungen der Städte und Gemeinden auch wichtige Vorschriften des Umwelt- und Naturschutzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>„Beim Tanz in den Mai auch an Tiere und Umwelt denken“</h2>
<p>Bei der Organisation der traditionellen <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/hexenfeuer/" title="Hexenfeuer" >Hexenfeuer</a> in der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/walpurgisnacht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Walpurgisnacht">Walpurgisnacht</a> vom 30. April auf den 1. Mai müssen einige rechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Umweltminister Frank Kupfer weist ausdrücklich darauf hin, dass neben den Polizeiverordnungen der Städte und Gemeinden auch wichtige Vorschriften des Umwelt- und Naturschutzes sowie abfallrechtliche Bestimmungen zu beachten sind. „Immer wieder wird unsere <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/natur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Natur">Natur</a> durch unsachgemäße Großfeuer in Mitleidenschaft gezogen. Dabei kann man schon durch wenige und einfache Grundregeln <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/pflanzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pflanzen">Pflanzen</a> und Tiere schützen, die Luft sauber halten und trotzdem ein fröhliches Fest feiern“, sagte Kupfer.<span id="more-4548"></span></p>
<p>So sollte das Holz für die Feuerstelle nicht zu früh, sondern möglichst erst kurz vor dem Abbrennen aufgestapelt werden. „Gerade jetzt im Frühjahr nutzen zahlreiche Insekten, Amphibien, Kleinsäuger und Vögel derartige Holzansammlungen als Unterschlupf oder Nistplatz. Ein Abbrennen dieser mehrere Tage angelegten künstlichen „Habitate“ hätte für die Tiere katastrophale Folgen“, betonte der Minister. Außerdem sollte auf ein Feuer in der Nähe von sensiblen Biotopen wie Wäldern, Hecken oder Trockenrasen und allen ausgewiesenen Schutzgebieten ganz verzichtet werden.</p>
<p>Grundsätzlich darf weder Hausmüll noch belastetes Holz verbrannt werden. „Auch normale <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/garten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with garten">Garten</a>- und Pflanzenabfälle dürfen nur in zeitlich begrenzten Ausnahmefällen verbrannt werden“, ergänzt Kupfer. „Verrotten und Kompostieren hat immer Vorrang. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn beides nicht möglich oder nicht zumutbar ist.“</p>
<p>Um die Belastungen der <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/umweltschutz/" title="Umweltschutz" >Umwelt</a> durch die Feuer in Grenzen zu halten, ist ein öffentliches Verbrennen von Holz sowie pflanzlichen Materialien nur dann zulässig, wenn es sich um ein anerkanntes und über Jahre hinweg gepflegtes Brauchtumsfeuer handelt. Viele Kommunen haben dazu eigene ordnungsbehördliche Verordnungen erlassen. An den in <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/sachsen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sachsen">Sachsen</a> bedeutendsten Terminen für Brauchtumsfeuer, zu Ostern und Walpurgis, werden jedes Jahr kurzzeitig deutlich höhere Konzentrationen von Feinstaub in der Luft gemessen als sonst in dieser Jahreszeit üblich.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a>, 27.04.2010</span></p>
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		<title>Umwelt vor Quecksilber schützen &#8211; Lampen fachgerecht entsorgen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sachsens Umweltminister Frank Kupfer warnt vor einem sorglosen Umgang mit ausgedienten Gasentladungslampen. „Leuchtstofflampen, Energiesparlampen und Kompaktleuchtstofflampen enthalten Quecksilber. Sie müssen deshalb separat gesammelt und entsorgt werden und gehören nicht in die graue Hausmülltonne. Bitte bringen Sie kaputte Altlampen zur getrennten Sammlung zu den Wertstoffhöfen oder geben Sie sie beim Schadstoffmobil ab“, so der Minister. Bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sachsens Umweltminister Frank Kupfer warnt vor einem sorglosen Umgang mit ausgedienten Gasentladungslampen. „Leuchtstofflampen, Energiesparlampen und Kompaktleuchtstofflampen enthalten Quecksilber. Sie müssen deshalb separat gesammelt und entsorgt werden und gehören nicht in die graue Hausmülltonne. Bitte bringen Sie kaputte Altlampen zur getrennten Sammlung zu den Wertstoffhöfen oder geben Sie sie beim Schadstoffmobil ab“, so der Minister.</p>
<p>Bereits seit März 2006 schreibt auch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) ausdrücklich vor, dass Gasentladungslampen nicht mehr über den Restabfall entsorgt werden dürfen, damit schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit verringert werden.<span id="more-4309"></span></p>
<p>Jede Gasentladungslampe enthält zwischen vier und acht Milligramm Quecksilber. Nur wenn die Lampen getrennt von sonstigen Abfällen erfasst werden, können Schadstoffe wie Quecksilber in geeigneten Recyclinganlagen kontrolliert entnommen und getrennt von Glas- und Metallbestandteilen verwertet werden.</p>
<p>Insgesamt fielen in Deutschland im Jahr 2008 rund 120 Millionen ausgediente Gasentladungslampen zur Entsorgung an. „Allerdings werden noch viel zu wenige Altlampen eingesammelt und fachgerecht entsorgt“, mahnt der Minister. „Etwa 80 Millionen landen im Hausmüll oder gehen andere unerwünschte Entsorgungswege. Auf diese Weise gelangen in Deutschland jedes Jahr bis zu 65 Kilogramm Quecksilber unkontrolliert in die Umwelt“.</p>
<p>Neben Energiesparlampen, Kompaktleuchtstofflampen und Leuchtstofflampen sind auch andere quecksilberhaltige Gegenstände wie zum Beispiel Quecksilberthermometer vom übrigen Abfall zu trennen und bei den örtlichen Wertstoffhöfen zur umweltschonenden Entsorgung abzugeben.</p>
<p>Die örtlichen kommunalen Sammelstellen sind nach dem ElektroG zur unentgeltlichen Annahme von Altlampen verpflichtet. Diese Regel gilt für alle privaten Haushalte und für Elektroeinzelhändler oder Handwerksbetriebe, die Lampen aus privater oder gewerblicher Nutzung in haushaltsähnlicher Menge entsorgen. Die kommunal erfassten Altlampen werden anschließend dem herstellerbeauftragten Rücknahmesystem (Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH) überlassen, die wiederum eine ordnungsgemäße Entsorgung der gesamten Altlampen sicherstellen müssen.</p>
<p>Eine Liste der örtlichen Rücknahmestellen gibt es beim Abfallberater der Landkreise und Kreisfreien Städte oder im lokalen Abfallkalender. Neben den städtischen Wertstoffhöfen bieten auch einige private Händler an, Lampen zu entsorgen, wenn neue gekauft werden.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a>, 9.4.2010</span></p>
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		<title>Landwirte schaffen Platz für Kiebitz und Rebhuhn</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 14:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kupfer: „Bodenbrüterprojekt wichtig für Artenvielfalt“ In der Nähe von Radeburg (Kreis Meißen) hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (29. März 2010) das Bodenbrüterprojekt des Freistaates vorgestellt. Auf der Fläche eines beteiligten Landwirtschaftsbetriebes besichtigte er eine sogenannte Kiebitzinsel. Mit solchen Flächen, die von der umgebenden landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ausgenommen werden, soll der Schutz insbesondere von Feldlerche, Kiebitz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kupfer: „Bodenbrüterprojekt wichtig für Artenvielfalt“</h2>
<p>In der Nähe von Radeburg (Kreis Meißen) hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (29. März 2010) das Bodenbrüterprojekt des Freistaates vorgestellt. Auf der Fläche eines beteiligten Landwirtschaftsbetriebes besichtigte er eine sogenannte Kiebitzinsel. Mit solchen Flächen, die von der umgebenden landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ausgenommen werden, soll der Schutz insbesondere von Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn verstärkt werden. In 15 Erprobungsgebieten, die zugleich Kerngebiete für die letzten Vorkommen der Arten sind, werden derartige <span id="more-4007"></span>Maßnahmen in enger Kooperation von Landwirten und Naturschützern initiiert. Für den damit verbundenen Ertragsausfall und Mehraufwand erhalten die Landwirte eine Vergütung. Informationstafeln am Rand der Flächen machen auf die Leistungen der Betriebe für den Artenschutz aufmerksam.</p>
<p>„Über den gesetzlich vorgeschriebenen Gelegeschutz hinaus reichen dabei oft schon einfache Maßnahmen im Umfeld der Brutplätze aus, die ohne große Flächen auskommen“, so der Minister. „Damit können wir die Lebensraumbedingungen verbessern und so zur Erholung der Bestände beitragen“. Möglichkeiten seien zum Beispiel vernässte Mulden auf einem Acker, die für einige Wochen als „Kiebitzinsel“ sich selbst überlassen bleiben.</p>
<p>Der Freistaat hat das Bodenbrüterprojekt auf Beschluss des Landtags in der ersten Etappe bereits 2009 gestartet. Es wird in enger Zusammenarbeit durch die Sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz e.V. und das Landesamt für Umwelt, <a href="http://www.die-infoseiten.de/tag/landwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landwirtschaft">Landwirtschaft</a> und Geologie umgesetzt.</p>
<p>Kupfer betonte, wie wichtig es sei, gerade auch im Jahr der biologischen Vielfalt das Bodenbrüterprojekt trotz harter Sparzwänge fortzusetzen: „Das Projekt liefert nicht nur einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt für kommende Generationen, sondern auch zur praktischen Verwirklichung des kooperativen Naturschutzes in der Agrarlandschaft. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, kann es für einige Arten in wenigen Jahren schon zu spät sein“, so der Minister abschließend.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.natur.sachsen.de" target="_blank">www.natur.sachsen.de</a> und <a href="http://www.vogelschutzwarte-neschwitz.de" target="_blank">www.vogelschutzwarte-neschwitz.de</a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, 29.03.2010</span></p>
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