Frei nach dem Motto „Nix tun nützt nix“ haben Kultusminister Prof. Roland Wöller und Umweltminister Frank Kupfer heute (3. März 2010) im Gymnasium Coswig (Lkrs. Meißen) die landesweite Kampagne „Sachsens Klimahelden“ gestartet. Die Initiative richtet sich an alle Mittelschulen sowie Gymnasien im Freistaat und soll das Thema Klimaschutz dauerhaft im Unterricht wie auch in der Lehrerfortbildung etablieren. „Wir möchten mit der Kampagne Schüler anspornen, in schulischen Projekten Verantwortung zu übernehmen und sich intensiv mit dem Thema Klimaschutz
EU genehmigt Entschädigung von Landwirten bei Schäden durch den Wolf
Die Europäische Kommission hat heute (24. Februar 2010) die Entschädigung von gewerblichen Nutztierhaltern bei Schäden durch den Wolf in Sachsen genehmigt. „Ich freue mich, dass unser Bemühen in Brüssel über eine rechtliche Regelung der Entschädigung erfolgreich war. Erstmals hat die Kommission damit in der EU eine Beihilfe zum Ausgleich für Schäden durch dieses Raubtier zugelassen. Ein wichtiger Erfolg für Sachsen und seine Tierhalter in der Wolfsregion, die auch den anderen Bundesländern helfen wird“, sagte Umweltminister Frank Kupfer nach Bekanntwerden der Entscheidung.
Sachsens Naturschutzgebiete neu entdecken
1 Kommentar »Minister Kupfer präsentiert Exkursionsführer
Einhundert Jahre nachdem in Sachsen das erste Naturschutzgebiet eingerichtet wurde, stellte Umweltminister Frank Kupfer heute (Freitag, 22.01.2010) das neu verfasste Handbuch „Naturschutzgebiete in Sachsen“ vor. Auf insgesamt 720 Seiten führt das Buch durch den Nationalpark Sächsische Schweiz und 212 weitere Naturschutzgebiete. „Sie sind das Tafelsilber unserer Natur“, sagte der Minister. „Dieses Buch ist ein idealer Wegweiser durch die Schutzgebiete und ihre Besonderheiten.
Schutz seltener Arten und deren Lebensräume
Freistaat Sachsen und Bundesrepublik Deutschland schließen Vereinbarung zum Schutz seltener Arten und deren Lebensräume
Die Bundesrepublik Deutschland und der Freistaat Sachsen haben heute (15. Januar 2010) eine Vereinbarung zum Schutz von Natur und Landschaft auf dem Truppenübungsplatz „Oberlausitz“ geschlossen. Der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Christian Schmidt, MdB, und der Sprecher des Vorstandes der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Dirk Kühnau unterzeichneten den Vertrag in der Albertstadt-Kaserne in Dresden.
„Der Truppenübungsplatz „Oberlausitz“ ist mit 13 665 Hektar das zweitgrößte FFH-Gebiet im Freistaat Sachsen“, so Staatsminister Frank Kupfer (FFH – Fauna-Flora-Habitat). „Mit Wolf und Seeadler sind hier streng geschützte Arten zu Hause. Binnendünen und Heide sind einzigartige Lebensraumtypen“. Dem Truppenübungsplatz komme deshalb für den Naturschutz in Sachsen und in der Bundesrepublik große Bedeutung zu. „Der Schutz seltener Arten und bedrohter Lebensräume hat in Sachsen hohe Priorität“, so Kupfer weiter. Durch das gemeinsame Handeln von Bundeswehr, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und Freistaat werde es gelingen, den Truppenübungsplatz „Oberlausitz“ als wertvollen Baustein für das NATURA 2000-Schutzgebietssystem der Europäischen Union zu sichern und zu entwickeln.
„Die heute getroffene Vereinbarung dient gleichzeitig auch einem sachgerechten Interessensausgleich zwischen Naturschutz einerseits und militärisch notwendiger Nutzung der Übungsfläche andererseits“ erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Christian Schmidt. „Naturschutz und Landesverteidigung schließen sich nicht aus. Rund 75 Prozent der bundeseigenen militärischen Übungsflächen sind Bestandteil des Schutzgebietssystems NATURA 2000. Damit leistet die Bundeswehr einen großen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Bewahrung einer intakten Natur auch für künftige Generationen“ führte Schmidt weiter aus.
Mit Fisch aus Sachsen gesund und kulinarisch ins neue Jahr
Nachfrage nach Biokarpfen wächst
Ob gebraten, gegrillt oder „blau“ – der Karpfen ist der Klassiker unter allen Festessen an Silvester oder Neujahr. Auch Sachsens Fischer sind darauf bestens vorbereitet. Im Freistaat gibt es derzeit rund 60 hauptberufliche Teichwirtschaften und etwa 300 Nebenerwerbsbetriebe. Sie werden bis zum Jahresende
Eisvögel an der Elbe?
Am 9.12.2009 haben wir tatsächlich in Dresden Laubegast am Laubegaster ufer einen Eisvogel gesichtet – der Vogel des Jahres 2009 ist äußerst selten geworden, denn er lebt ausschließlich an gesunden Gewässern.
Im letzten Jahrhundert hat sich sein Bestand aus diesem Grund auch dramatisch verringert. Inzwischen kann sein Bestand durch Schutzmaßnahmen zumindest stabil gehalten werden.

