Am 27. September 2009 fand die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag statt.
Wahlergebnisse: Die CDU kam in Dresden mit 33,6 Prozent auf das drittbeste Ergebnis bei einer Bundestagswahl in Dresden. Die SPD musste starke Verluste hinnehmen und liegt nun bei 15,0 Prozent. DIE LINKE legte um 1,5 Punkte auf 21,2 Prozent zu. Die GRÜNEN übertrafen mit 12,6 Prozent die 10-Prozent-Marke deutlich und erreichten ihr bestes Ergebnis bei Bundestagswahlen in Dresden. Die FDP konnte sich nicht weiter steigern (13,6 Prozent), hat jedoch das zweitbeste Ergebnis seit 1990 erreicht.
Die Direktmandate eroberten Andreas Lämmel (Wahlkreis 160) und Arnold Vaatz (Wahlkreis 161) – beide CDU – mit 36,6 bzw. 36,4 Prozent der Stimmen. Damit erreichten beide fast das gleiche Ergebnis wie zur letzen Bundestagwahl. Die SPD-Kandidaten erreichten 2005 den zweiten Platz, jetzt mussten sie diesen Platz an die LINKEN abtreten.
Die Ergebnisse von CDU und den LINKEN in den Stadtteilen verhalten sich fast überall spiegelbildlich. Hochburgen der CDU sind Gebiete mit geringer Zustimmung zu den Linken und umgekehrt. Die Neustadt ist Hochburg der Grünen.
Am 14. August 1679 schlossen sich drei Klempnermeister aus Dresden zu einer eigenständigen Innung zusammen. Erst zehn Jahre später unterzeichnete auch Kurfürst Johann Georg III. die Gründungsurkunde – die sogenannte „Confirmation“.
Bereits aus der ersten Innungssatzung geht hervor, dass der Meisterstatus erst nach vielen Prüfungen und Lehrjahren erreicht werden konnte. So musste der Anwärter zuvor zwei Jahre auf Wanderschaft gehen und zwei weitere Jahre bei einem Meister gearbeitet haben. Genau beschriebene Meisterstücke waren zu fertigen und zusammen mit dem Gesellen- und Lehrzeugnis dem Innungsvorstand zur Begutachtung vorzulegen. Diejenigen, die die Tochter eines Meisters heirateten, hatten es da einfacher: für diese Gesellen sah die Satzung Erleichterungen vor.