Mit der Eröffnung des 13. Wintersportfests für geistig Behinderte in Johanngeorgenstadt wird heute (8. Januar 2010, 20 Uhr) das Staatministerium für Kultus und Sport den Startschuss für das Jahr des Schulsports 2010 gegeben. Noch bis Sonntag werden 180 Schüler aus 36 Förderschulen an dem Bewegungserlebnis Skilanglauf teilnehmen und um eine gute Platzierung kämpfen.
„Übergänge mit System“ – neue Wege in der Ausbildung
Sachsen und Bertelsmann kooperieren bei Berufsausbildung
Sachsen nimmt als eines von fünf Bundesländern an der Initiative „Übergänge mit System“ der Bertelsmann Stiftung teil. Die Initiative setzt sich dafür ein, alle Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Berufsausbildung systematisch und ohne Zeitverlust zu einem Berufsabschluss zu führen.
Yes, we can – “Preliminary English Test” an 27 sächsischen Mittelschulen
Dass international anerkannte Abschlüsse hoch im Kurs stehen und dies nicht nur im Bereich der Gymnasien zeigen 27 sächsische Mittelschulen. Seit dem Sommer 2009 bieten sie ihren Schülern ein international anerkanntes Sprachzertifikat an. Der “Preliminary English Test” (PET) ist ein Zertifikat der Cambridge Universität, die solche Sprachtests auch auf Abiturniveau anbietet. Zielgruppe des PET sind die Realschüler der 9. oder 10. Klasse. „Dieser weltweit anerkannte Englischabschluss genießt eine hohe Wertschätzung und ermöglicht den Zugang zu attraktiven Berufsangeboten. Das ist eine große Chance für die Schüler”, so Kultusminister Roland Wöller. Im Englisch-Lehrplan der sächsischen Mittelschule sind wesentliche Anforderungen des PET bereits verankert.
Wettbewerb First LEGO League
Forscher von morgen: Sächsische Schüler bauen intelligente LEGO-Roboter
Die Schüler der Roboter-AG des Marie-Curie-Gymnasiums Dresden haben am vergangenen Wochenende an dem zentraleuropäischen Wettbewerb “First LEGO League” (FLL) in Paderborn teilgenommen. Der Wettbewerb basiert auf vier Kategorien: Teamwork, Forschungspräsentation, Roboterdesign und Robotgame.
Gesten statt Worte – Sächsische Lehrer erlernen Gebärdensprache
Erstmals haben 17 sächsische Lehrer in einer berufsbegleitenden Fortbildung die Gebärdensprache erlernt. Morgen (Freitag, 18. September) erhalten sie nach zweijährigem intensiven Lernen ihre Zertifikate. Nach Aussage von Kultusminister Roland Wöller ist es notwendig, eine größere Zahl von Lehrern mit der Gebärdensprache vertraut zu machen. Die Gebärdensprache sei trotz moderner technischer Hilfsmittel für eine angemessene Schulbildung vieler hörgeschädigter Schüler unabdingbar. Das Kultusministerium hatte das deutschlandweit einmalige Projekt im Sommer 2007 gemeinsam mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Landesdolmetscherzentrale ins Leben gerufen. Ein zweiter Kurs für weitere 20 Lehrer von Schulen für Hörgeschädigte beginnt im September.
Die Fortbildung setzt sich zusammen aus einem sprachtheoretischen Teil an der Zwickauer Hochschule und wöchentlichen Praxisstunden in den jeweiligen Schulen der Lehrer. Am Ende des Kurses steht eine Prüfung, in der grundlegende Kenntnisse sowie der situationsbezogene Einsatz der Gebärdensprache nachgewiesen werden müssen.
Das Erlernen der Gebärdensprache ist kein fester Bestandteil in der Ausbildung zum Lehrer für Hörgeschädigte. Vor allem für gehörlos geborene Kinder und für gehörlose Eltern ist die Gebärdensprache wichtigstes Kommunikationsmittel.

