Ausstellungseröffnung zum Internationalen Jahr der Wälder

Am 3. 2011 – Commerzbank-Filiale Prager Straße

Am 3. August 2011 eröffnet Dr. Mario Marsch, Leiter des Forstbezirkes Dresden, in der Commerzbank-Filiale auf der Prager Straße das anlässlich des „Internationalen Jahres der Wälder“ entwickelte Bank-System des Staatsbetriebes Sachsenforst. Unter dem Motto „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“ nimmt der Staatsbetrieb Sachsenforst an einer bundesweiten Kampagne teil und hat im Rahmen dessen ein Holzbank-System entwickelt.

Das Bank-System besteht aus fünf Elementen, die aus dem Holz der sächsischen Hauptbaumarten, Fichte, Kiefer, Eiche und Buche gefertigt worden. Was viele nicht wissen: „Ohne unseren wären große Dichter ungelesen geblieben, große Künstler ungehört und Innovationen nicht vorangetrieben worden.“ erklärt Dr. Marsch den Hintergrund der .

Die Bänke, Stehpulte und Aufsteller sind das ganze Jahr über in sächsischen Einrichtungen zu sehen und wechseln u.a. am 18. August in die Sächsische Staatskanzlei. Dank der Unterstützung der Commerzbank ist es möglich, das Holzbank-System im Innenstadtbereich Dresdens aufzustellen. Alle Besucher

Pilzpfanne – Pilzragout Rezept

Für die dieser Pilzpfanne

… eignen sich am besten frische Waldpilze gemischt, wie z.B. Steinpilze, Braunhedel, Butterpilze, Birkenpilze… Aber Achtung: bitte nur Pilze sammeln, die man auch wirklich kennt.

Rezept als PDF herunterladen ->

Zutaten:
frische Mischpilze, am besten selbst im gesucht
Zwiebeln
Öl, Salz, schwarzen Pfeffer, etwas Kümmel nach Geschmack
frische Petersilie

Pflanzen und Tiere des Jahres 2011

Verschiedene Organisationen küren jedes Jahr die

des Jahres.

Mit Kurzbeschreibung und teilweise bebildert.

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Ein Wald kehrt zurück

20 Jahre nach dem großen Waldsterben im Erzgebirge

Umweltminister Frank Kupfer hat heute das ehemalige Waldschadensgebiet am Kahleberg bei Altenberg (Landkreis ) besucht und sich über die Ergebnisse der Wiederaufforstungen der vergangenen zwei Jahrzehnte informiert. „An kaum einem anderen Ort in kann man so deutlich erkennen, welche positiven Auswirkungen die Deutsche Einheit für unseren hatte. Noch vor 20 Jahren verwandelten abgestorbene Bäume diese Region in düstere Mondlandschaften. Heute finden wir hier eine Landschaft, die die Bezeichnung endlich wieder verdient“, sagte Kupfer.

Bereits in den 1980er Jahren wurde auf rund 2 500 Hektar Kahlflächen in den heutigen Forstbezirken Marienberg und Bärenfels ein umfassendes Aufforstungsprogramm mit sogenannten „rauchharten“ Baumarten, wie Blau- und Omorikafichten, Murraykiefern oder Lärchen gestartet. Nach der Deutschen Einheit wurde die Wiederaufforstung durch die rasche Verminderung der Luftschadstoffe begünstigt. Infolge umfangreicher Sanierungsmaßnahmen in der Industrie und den Wohnhäusern sowie durch den Einsatz von Filteranlagen in den Kraftwerken konnten innerhalb weniger Jahre die Immissionen drastisch gesenkt werden. So ist seit 1990 der Schwefeldioxid-Ausstoß in Sachsen um 98 Prozent zurückgegangen.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe Mai-Juni 2010

Mit der leben heißt von der lernen

Bizarre und schroffe Felswände, wie durch einen großartigen Künstler geschaffene, abstrakt verwitterte Formen,  eingebettet in dichte Wälder und üppige Wiesen – so zeigt sich das Gebiet der Sächsischen Schweiz den Besuchern. Und doch, alles ist naturgeschaffen, über Jahrmillionen gewachsen, verwittert, aufgetürmt.

Die Entstehung des Elbsandsteingebirges geht zurück in die Kreidezeit, auf den Vorstoß des Kreidemeeres vor etwa 180 Millionen Jahren. Zuflüsse brachten Sedimente der umliegenden Landschaften mit, die sich am Meeresgrund  ablagerten. Als das Kreidemeer abfloss, blieben bis zu 600 m starke Sand- aber auch sandigtonige Schichten zurück,  aus denen durch tektonische Veränderungen, Eiszeit und Verwitterung das entstand. Dabei  lassen sich die Oberflächen in drei Gruppen einordnen:

  • Tafelberge
  • Ebenheiten
  • Täler, Gründe und Schlüchte.

Hinterhermsdorf staatlich anerkannter Erholungsort

Erholung pur in Hinterhermsdorf. Der Gemeindeteil der Stadt Sebnitz im konnte im Anerkennungsverfahren nach dem Sächsischen Kurortegesetz überzeugen und ist jetzt „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

„Wer nach Hinterhermsdorf kommt, kann , Rad und Kahn fahren und viele Angebote rund ums ganze Jahr nutzen“, so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). „Ich bin überzeugt, mit der staatlichen Anerkennung, dem gemeinsamen Engagement von Verwaltung, Hotellerie und Gastronomie sowie aller Bürger wird Hinterhermsdorf noch mehr Gäste für sich gewinnen können.“

Hinterhermsdorf selbst ist ein sehenswerter Ort mit guter Infrastruktur, ausgezeichneten Informationsmöglichkeiten für die Gäste, zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten und gastronomischen Angeboten. Zudem ist der Ort Ausgangspunkt für viele Ziele in der Sächsischen Schweiz. Besonders bekannt ist die Obere Schleuse, die zu Kahnfahrten einlädt. Auf Familien zugeschnitten ist das gemeinsame Angebot der Forstverwaltung und der Nationalparkverwaltung in der „Waldhusche“. Der Wanderweg dorthin bietet Kindern vielfältige Möglichkeiten den und seine Bewohner auf spielerische Weise besser kennenzulernen.

Verzehr von Waldpilzen und -beeren

Wie in jedem Jahr zum Beginn der Heidelbeer- und Pilzsaison weist das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz auf eine mögliche Gefahr beim Verzehr roher und ungewaschener Waldpilze und -beeren hin.

Hintergrund ist das Vorkommen des kleinen Fuchsbandwurms in ganz .

Der kleine Fuchsbandwurm lebt als Parasit im Darm des Fuchses. Über den Kot ausgeschiedene mikroskopisch kleine Eier können an kühlen, feuchten und schattigen Stellen monatelang infektionsfähig bleiben.

Mittelpunkt von Sachsen

Sie doch einmal zum Mittelpunkt unseres Freistaates. Er befindet sich mitten im Tännichtgrund an der sogenannten Diebeskammer am Rande des Tharandter Waldes. Angeregt durch die Sendung „Aussenseiter-Spitzenreiter“ wurde der Punkt ermittelt.

Seit 1994 wird er von einer Säule markiert. Eine Tafel dokumentiert die genauen Koordinaten. Wahlweise kann man die Tour von Naundorf, Colmnitz oder Klingenberg aus beginnen. In jedem Fall ein lohnenswerter Ausflug zu Fuß oder mit dem Rad.

Arzneipflanze des Jahres 2010 – der Efeu

… ein Kraftpaket aus der

Jeder kennt sie, die rankende Pflanze mit den pfeilartigen Blättern. Genügsam rankt sie in der Stadt, auf dem Dorf und im an Mauern und Bäumen empor.

Schon in der Antike wurde die Pflanze bei Verbrennungen und als Schmerzmittel genutzt. Heute setzt man die Blätterextrakte bei schweren und chronischen Bronchialerkrankungen, entzündlichen Atemwegserkrankungen und auch bei Keuchhusten ein.

Aber Vorsicht: Blätter und Saft können auch Allergien hervorrufen und die Beeren sind giftig.

Reiten in Dresdens Wäldern

verfügt über ein ausgedehntes, etwa 100 Kilometer langes Reitwegenetz und ist mit seinem Waldanteil eine der grünsten Städte Deutschlands. Reitwege sind als solche speziell ausgewiesen um Nutzungskonflikte zwischen den verschiedenen Gruppen Erholungssuchender wie Spaziergänger, Fahrradfahrer, Reiter und Pilzsucher zu mindern.

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