Jerusalem (06.07.2010) – In Sachsen wird ein neues Kapitel in der Luftfahrt aufgeschlagen: In den kommenden Jahren soll in Dresden ein völlig neuartiges Fluggerät für den Lufttransport entwickelt werden. Einen Grundstein dazu legte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich auf seiner Reise nach Israel. In dessen Beisein unterzeichneten am Dienstag das israelische Flugunternehmen Urban Aeronautics und die IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH eine Absichtserklärung.
Erklärtes Ziel der beiden Partnerunternehmen ist es, ein Joint Venture zu gründen, und dann das Fluggerät bis 2015 zur Marktreife zu entwickeln. Verlaufen die Gespräche in den kommenden Monaten erfolgreich, entsteht für die Produktion auch ein neues Werk in Dresden.
Mit Sachsens Wirtschaft geht es weiter aufwärts. Nach Informationen des Statistischen Landesamtes (PM 147/2010) konnte die Industrie im April 2010 ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 16, 4 Prozent erzielen. Dabei haben die Exporte mit 33,5 Prozent überdurchschnittlich zugelegt. „Die Entwicklung der Auftragseingänge zeigt sowohl in Industrie als auch im Baugewerbe deutlich die Trendwende“, so Wirtschafts- , Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). „Besonders erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Juni-Wert seit 1991 gesunken ist und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung den höchsten April-Wert seit 2002 hat.“
In dieses Bild passe auch, dass ifo Dresden erst vor wenigen Tagen die Konjunkturprognose für Sachsen für das laufende Jahr deutlich nach oben korrigiert hat (auf + 1,9 %).
„Jetzt kommt es darauf an, die Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum zu stärken“, so Minister Morlok weiter. „Eine Voraussetzung dafür sind solide Haushalte. Ausgabendisziplin und langfristige Wachstumsdynamik sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die sächsische Wirtschaft ist seit 2000 stärker gewachsen als die aller anderen deutschen Länder. Das war nur möglich, weil der Freistaat Sachsen einen finanzpolitisch soliden Kurs steuert.“ »
Die Sächsische Staatsregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettsitzung auf Antrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst beschlossen, ab 1. Juli 2010 das neue Innovationsförderprogramm „InnoPrämie“ zu starten.
„Mit der Innovationsprämie soll kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung in den Unternehmen voranzubringen. »
Gute Aussichten für Sachsens Wirtschaft: Das ifo-Institut Dresden hat seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 1,5 % auf 1,9 % angehoben. Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) freut sich über die „guten Aussichten. Nach den heute veröffentlichten Prognosen könnten wir in Sachsen Ende nächsten Jahres den weltwirtschaftlichen Einbruch von 2009 weitgehend bewältigt haben. Wir werden alles tun, um die Wachstumsbedingungen im Freistaat weiter zu verbessern.“ »
Dresden (15. Juni 2010) – Die Basis für den Haushalt im nächsten und übernächsten Jahr steht. Das sächsische Kabinett hat am Dienstag in Dresden den Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2011/2012 einvernehmlich beschlossen. Der Entwurf geht nun zur Beratung in den Sächsischen Landtag. »
Sachsens Gleichstellungsministerin Christine Clauß hat sich für mehr Frauen in Führungspositionen ausgesprochen. „Wir sehen das als dringlich an – sowohl im Interesse der Wirtschaft als auch im Interesse der Frauen.“
„Verdienste und Karriereverläufe von Frauen darauf zu untersuchen, was geändert werden muss, das ist auch eine politische Aufgabe. Mein Ziel ist es, das künftig mehr Frauen in die Chefetagen und Gremienarbeit einziehen. Aber machen wir uns nichts vor: Der gesellschaftliche Prozess des Umdenkens muss weiterhin stattfinden. »
Abu Dhabi (25. Mai 2010) – Sachsen und Abu Dhabi vertiefen ihre wirtschaftlichen Beziehungen. Beide Seiten haben dafür eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin werden das gemeinsame ökonomische Interesse herausgestellt und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit durch den Austausch von Wissen eröffnet.
Die Absichtserklärung zeigt die wichtige strategische Bedeutung einer engen Partnerschaft zwischen Sachsen und Abu Dhabi auf den Feldern Wissenschaft und Technologie. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Halbleiterindustrie. »
Zur Eröffnung des fünften Silicon Saxony Day in Dresden machte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) deutlich, dass Sachsen hinter der Halbleiterindustrie steht. Nach schweren Monaten für die Branche stimmten die Aussichten zuversichtlich. Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen hätten in schwierigen Zeiten bewiesen, dass sie wettbewerbsfähig sind. Silicon Saxony habe sich dabei zu einer leistungsfähigen Plattform entwickelt, die die Akteure der Branche in der Region zusammenführt und die damit eine Treiberfunktion hat. »
Der Industriestandort Sachsen erhält von den Unternehmen gute Noten. „Die hohe Qualifikation der Arbeitskräfte und eine über dem Bundesdurchschnitt liegende Innovationskraft macht Sachsen im Länderranking zu einem bevorzugten Industriestandort“, so Sven Morlok (FDP), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, zu den Ergebnissen der 14. Arbeitgeberbefragung, dem sogenannten IAB-Betriebspanel. „Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt der Bericht positive Entwicklungen auf, von denen auch der Arbeitsmarkt profitiert. Damit verfügt Sachsen über gute Voraussetzungen für ein stetiges Wirtschaftswachstum und ein stabiles Beschäftigungsniveau“.
Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) hat das Nachtflugverbot auf den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden vorübergehend gelockert. „Wir müssen jetzt unbürokratisch handeln, damit die Urlauber schnell nach Hause kommen können. Dafür wird jeder Verständnis haben.“ Um die wirtschaftlichen Folgen einzudämmen und so bald wie möglich wieder zur Normalität im Warenverkehr zurückzukehren, wird zusätzlich am Wochenende (25. April) das Sonntagsfahrverbot gelockert. Die betroffenen Unternehmen können davon ausgehen, dass ihre Anträge schnell und unbürokratisch beschieden werden, so der Minister weiter. Dieses Verfahren erfolgt in enger Abstimmung zwischen Bund und den Ländern.