Sachsen und Abu Dhabi vertiefen Partnerschaft

Fokus auf Entwicklung von Spitzentechnologien

Abu Dhabi (25. Mai 2010) – und Abu Dhabi vertiefen ihre wirtschaftlichen Beziehungen. Beide Seiten haben dafür eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin werden das gemeinsame ökonomische Interesse herausgestellt und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit durch den Austausch von Wissen eröffnet.

Die Absichtserklärung zeigt die wichtige strategische Bedeutung einer engen Partnerschaft zwischen Sachsen und Abu Dhabi auf den Feldern Wissenschaft und Technologie. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Halbleiterindustrie.

Sachsens Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Morlok: „Sachsens fasst wieder Tritt“

Sachsens Unternehmen blicken zum Frühlingsbeginn optimistisch in die Zukunft. Zum einen ist die Einschätzung der aktuellen Lage günstig, zum anderen herrscht mehr Zuversicht für die Geschäftsaussichten im kommenden halben Jahr. Im sächsischen verarbeitenden Gewerbe wurde die Geschäftslage zum ersten Mal seit Oktober 2008 wieder mehrheitlich mit „gut“ beurteilt.

Forschung und Entwicklung sind Motor für wirtschaftlichen Erfolg Sachsens

Erfolgreiche Verbundprojekte zwischen sächsischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Sachsens Wissenschaftsministerin von Schorlemer informierte sich während ihres Besuchs bei 3D-Micromac AG, NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH und des Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz über aktuell laufende und neue Forschungsprojekte.

Umweltschonende Landwirtschaft wird belohnt – Agrarumweltmaßnahmen bewilligt und ausgezahlt

Sächsische Landwirte, die sich im Jahr 2009 für eine besonders natur- und umweltgerechte, bodenschonende Bewirtschaftung ihrer Ackerflächen entschieden haben, werden jetzt dafür belohnt. In den nächsten Tagen erhalten 1 797 Landwirte Fördermittel in Höhe von insgesamt 20,7 Millionen Euro. Diese werden zu 80 Prozent von der EU und zu 20 Prozent vom Freistaat finanziert. „Die Landwirte leisten mit ihrer Art der Flächenbewirtschaftung einen ganz wichtigen Beitrag zum Schutz des Bodens vor Erosion, zum Hochwasserschutz und der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren“, sagte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer. „Die Förderung ist der Ausgleich für Ertragseinbußen und erhöhte Aufwendungen für Umweltleistungen, die über das normale Maß der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen hinausgehen“, so Kupfer weiter.

Die Kosten für die Agrar- und Umweltmaßnahmen wurden betriebs-wirtschaftlich neu kalkuliert. Deshalb werden den Landwirten in diesem Jahr 10 Millionen Euro mehr für die umweltschonende Bewirtschaftung ihrer Ackerflächen ausgezahlt.

In Sachsen werden über 191 000 Hektar umwelt- und naturschutzgerecht bewirtschaftet. Das sind knapp ein Fünftel der gesamten Landwirtschaftsflächen Sachsens. 137 000 Hektar Ackerland sind für die bodenschonende Bewirtschaftung angemeldet. Dazu zählen Maßnahmen wie die Ansaat von Zwischenfrüchten oder Untersaaten und die dauerhafte pfluglose Bodenbearbeitung. Auf 27 600 Hektar Wiesen- oder Weidefläche erfolgt extensive Grünlandwirtschaft; auf eine Düngung wird weitgehend verzichtet. Diese beiden Bewirtschaftungsarten dienen vor allem dem Schutz des Bodens vor Erosion, der Reduzierung der Anwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie dem vorbeugenden Hochwasserschutz, aber auch der Biodiversität auf Grünlandstandorten.

Solarförderung darf ostdeutsche Photovoltaik nicht gefährden

Vergangene Woche hatte sich Sachsens Sven Morlok () erneut mit Vertretern von Bundesregierung und -Bundestagsfraktion getroffen, um vor den Folgen von Röttgens Vorstoß zur Solarförderung für die ostdeutsche Photovoltaik-Industrie zu warnen. Erneut bekräftigt Morlok: „Der vorliegende Berliner Kompromiss ist nicht akzeptabel. Die Verschiebung der Absenkung auf den 1. Juni hilft nur den Betreibern der Anlagen, jedoch nicht den Herstellern.

Mindestens für größere Investitionen müssen andere Vorgaben und eine höhere Planungssicherheit möglich sein, denn sie haben einen längeren Planungsvorlauf. Für Solaranlagen auf Freiflächen muss deshalb die erhöhte Degression in den Herbst verschoben werden.

Eine Besonderheit stellen für mich die Konversionsflächen dar. Denn hier ist eine Umnutzung besonders unterstützenswert. Es ist politisch gewollt, Brachen und verlassene Militär- oder auch Fabrikgelände einem sinnvollen Nutzen zuzuführen. Für Solaranlagen auf solchen Konversionsflächen sollte Röttgen eine zusätzliche Degression nur sparsam einsetzen.

Wirtschaftsminister Morlok kämpft für sächsische Solarindustrie

Am kommenden Donnerstag trifft sich Sachsens Sven Morlok () mit Vertretern von Bundesregierung und Bundestag in Berlin und wird über die vom Bundesumweltministerium geplante Novellierung des Energie-Einspeise-Gesetzes sprechen.

Minister Morlok erklärt: „Ich werbe in Berlin für deutliche Korrekturen am Entwurf von Umweltminister Röttgen.

Mehr Geld für eine nachhaltige und umweltschonende Landwirtschaft

Agrarumweltprogramm und Investitionsförderung für Bauern erweitert

wird die Förderung für eine nachhaltige und umweltschonende in diesem Jahr weiter ausbauen. Eine entsprechende Änderung des Agrarumweltprogramms und die Bereitstellung der notwendigen Mittel wurden von der Europäischen Kommission genehmigt. „Mit dem neuen Programm wollen wir vor allem die neuen Herausforderungen wie Klimawandel und Wassermanagement in der sächsischen finanziell unterstützen. Durch Umschichtungen bei den Direktzahlungen können wir die Fördermittel für Agrarumweltmaßnahmen um 34,8 Millionen Euro auf insgesamt 192 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre aufstocken“, informierte Agrarminister Frank Kupfer. „Seit 2007 haben wir bereits mehr als 73 Millionen Euro Fördermittel für eine umweltschonende bewilligt“, so der Minister weiter.

Das neue Agrarumweltprogramm beinhaltet unter anderem die Anhebung der Fördersätze. So werden zahlreiche Maßnahmen für eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung und Gestaltung von Ackerflächen, zum Beispiel die Anlage von Bracheflächen, künftig fast doppelt so hoch gefördert wie bisher (alt: 232 Euro pro Hektar, neu: 451 Euro pro Hektar). Die bereits seit 2007 bestehenden Fördermöglichkeiten für eine umweltschonende Bewirtschaftung der Äcker, zum Beispiel durch weniger Stoffeinträge bei der Düngung, werden um bis zu 50 Prozent erhöht. „Dazu kommen ganz neue förderfähige Maßnahmen, wie die Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland, in Höhe von 345 Euro je Hektar“, ergänzt Kupfer. Von den Neuerungen profitieren sowohl Antragsteller mit bereits laufenden Verpflichtungen als auch Neuantragsteller.

Gleichzeitig wird der Fördersatz für Investitionen in Betriebsbereiche außerhalb der Landwirtschaft nach Aufgabe der Milchproduktion von bisher 30 Prozent auf nun bis zu 40 Prozent angehoben. Junglandwirte bis zu einem Alter von 40 Jahren können zudem einen um zehn Prozent höheren Zuschuss bei ihren Investitionen erhalten. „Damit bieten wir allen Landwirten in Sachsen langfristige Perspektiven und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze im ländlichen Raum“, betonte der Minister.

Mittel für Straßenbau und Unternehmensförderung freigegeben – Einsparungen bei Verwaltungskosten

Ab sofort können in diesem Jahr neue Projekte des kommunalen Straßenbaus starten. Das Sächsische Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsministerium hat die Mittel des kommunalen Straßenbaus komplett und ohne Kürzungen zur Bewirtschaftung freigegeben.

Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (): „Der Straßenbau hat für hohe Priorität. Deshalb habe ich trotz Haushaltssperre die Mittel dafür freigegeben. Sobald das Wetter mitspielt, sollen die Kommunen schnellstmöglich mit ihren Bauarbeiten beginnen können. In diesem Jahr stehen für den kommunalen Straßenbau rund 120 Millionen Euro bereit, für den Staatsstraßenbau weitere 130 Millionen Euro.“

Auch die Mittel für Arbeitsmarktmaßnahmen in Höhe von gut 85 Millionen Euro und die einzelbetriebliche in Höhe von etwa 250 Millionen Euro sind freigegeben. Dazu Morlok. „Wichtig war es uns, möglichst zügig und umfangreich Mittel für Investitionen bereitzustellen. Hier darf der Freistaat nicht am falschen Ende sparen, denn die Investitionen sind gut angelegtes Geld: Es sichert Arbeitsplätze und Sachsens wirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.“

KOMMtest: Wirtschaftsminister Morlok zeichnet Preisträger aus

Stollberg, und der Landkreis wollen noch mittelstandsfreundlicher werden. Für ihre Projekte “Kooperationsbetriebs-Kita”, “Innenstadtgalerie – Management zum Erfolg” und “Für den Mittelstand – wie aus einer Hand” wurden sie von Sven Morlok () heute in ausgezeichnet.

„Wie attraktiv als Wirtschaftsstandort ist, wird vor Ort in den Kommunen entschieden“, so der Minister. „Die Preisträger haben unkonventionelle Projekte entwickelt, die die voranbringen und damit die Region insgesamt. Das gute Zusammenspiel von Verwaltung und Unternehmen zahlt sich für beide Seiten aus. Nachmachen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht.“

Am zweiten sächsischen Landeswettbewerb KOMMtest hatten sich insgesamt sieben sächsische Kommunen beteiligt.

KOMMtest 2009/2010: Stollberg, Pirna und Landkreis Meißen haben besonders mittelstandsfreundliche Verwaltung

Der zweite des Freistaates um mittelstandsfreundliches Verwaltungshandeln ist entschieden.

Gestern wählte die Jury unter den Finalisten die Projektbeiträge des Landkreises und der Städte Stollberg und als Preisträger aus. Servicefreundliches Verwaltungshandeln ist nach Ansicht von Sven Morlok () Voraussetzung für das Wachsen und Erstarken der und damit der Region.

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