Dresden (24.08.2010) – Die Sachsen sehen die Entwicklung der Wirtschaft im Freistaat optimistischer als noch vor einem Jahr. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Bevölkerungsbefragung, die das Meinungsforschungsinstitut aproxima im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei durchgeführt hat.
Demnach haben 38 Prozent der Bürger den Eindruck, dass es mit der Wirtschaft aufwärts geht, während 35 Prozent noch keine Veränderung wahrnehmen. Einen Abwärtstrend sehen lediglich noch 19 Prozent der Befragten und damit deutlich weniger als im Vorjahr (36 Prozent). Als wichtigstes politisches Ziel betrachten die Sachsen nach wie vor die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.
Das Gemeinsame Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verzeichnet in den letzten Tagen eine Zunahme an Pilzvergiftungen in Sachsen.
Insbesondere handelte es sich dabei um Verwechslungen des Perlpilzes (Amanita rubescens) mit dem giftigen Pantherpilz (Amanita pantherina).
Üblicherweise treten Vergiftungserscheinungen 1 – 4 Stunden nach der Pilzmahlzeit auf. Anfangs kann ein Gefühl der Trunkenheit oder des Schwebens auftreten. In schweren Fällen kommt es zu Wahrnehmungsstörungen, Verwirrtheit mit Halluzinationen, Muskelzuckungen, Krampfanfällen. Im weiteren Verlauf kann länger anhaltende Bewusstlosigkeit eintreten. Speichelfluss, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind selten.
Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) bietet auch weiterhin Beratungstage zu den Hochwasserdarlehen in den vom Augusthochwasser betroffenen Regionen an. Bisher haben insgesamt mehr als 850 Ratsuchende das Angebot der SAB persönlich oder telefonisch in Anspruch genommen. Erste Anträge von Unternehmen sind bereits eingegangen.
Geschädigte können sich nach wie vor gerne bei den Mitarbeitern der SAB vor Ort über die Darlehensangebote des Freistaates Sachsen informieren. In der Zeit vom 23. bis 27. August 2010 sind folgende Termine geplant:
„Private und ehrenamtliche Naturschützer sind für den Erhalt unserer wertvollen und vielfältigen Kulturlandschaft unerlässlich. Für ihre Leistungen gebührt den mehr als 1 700 engagierten Sachsen mein besonderer Dank!“, das sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer heute (19. August 2010) als Fazit seines Besuchs mehrerer Naturschutzprojekte im Erzgebirge. „Naturschutz wird nicht nur von der Verwaltung, sondern traditionell von privaten Organisationen getragen“, so der Minister weiter. „Zwei hervorragende Beispiele aus der modernen Naturschutzpraxis konnten wir heute kennenlernen.“ Kupfer hatte die Bergwiesen um Stützengrün sowie das Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet „Kleiner Kranichsee“, eines der am besten erhaltenen Hochmoore im Erzgebirge, besucht.
Wörlitz/ Dresden (17. August 2010) – „Jetzt haben wir ein Gesamthilfspaket geschnürt, das Niemanden in seiner Not im Stich lässt“, betonte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich am Dienstag nach der Kabinettssitzung. „Wir sind mit allen Hilfsprogrammen in der Lage, schnell und unkompliziert zu helfen. Bereits in der Sitzung am 10. August hat das Kabinett umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf Darlehensbasis beschlossen. Damit können Hauseigentümer, Unternehmer und Kommunen unkompliziert auf Kredite zu Vorzugskonditionen für den Wiederaufbau zugreifen. Die Kredite können als Eigenmittel bei weiteren Förderprogrammen eingesetzt werden. Für Versicherte und diesen Gleichgestellten, die nachweislich keine Versicherung erhalten haben, stehen damit ab sofort finanzielle Mittel bereit.
Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – bietet jetzt zusätzlich zu den bereits bestehenden Beratungsstellen auch Beratertage in Sebnitz und in Neustadt/Sachsen für vom aktuellen Hochwasser Geschädigte an. Betroffene können sich bei den Mitarbeitern der Aufbaubank vor Ort über die Hochwasserdarlehen informieren.
Für die kommende Woche vom 12. bis 20. August 2002 sind folgende Termine geplant:
Iden betroffenen Landkreisen und Städte sind nachfolgende Telefone für Bürgeranliegen frei geschaltet
Bürgerbüro Pirna |
Durch das Hochwasser Anfang August 2010 sind in weiten Teilen des Freistaates Sachsen Schäden entstanden, die bisher noch nicht exakt zu beziffern sind. Den Geschädigten soll durch steuerliche Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten entgegen gekommen werden. Entsprechend wurde durch das Sächsische Staatsministerium der Finanzen mit sofortiger Wirkung eine Billigkeitsrichtlinie erlassen, die Verfahrenserleichterungen für nicht unerheblich und unmittelbar von den Folgen der Katastrophe betroffene Steuerpflichtige vorsieht:
Die Sächsische Aufbaubank (SAB) wird die Darlehen aus dem heute beschlossenen Sofortprogramm auszahlen. Seit heute Nachmittag ist eine Telefonhotline geschaltet. Dort werden alle Fragen zur Hochwassersoforthilfe beantwortet. Telefon: 0351 – 4910 4920
Außerdem können sich die betroffenen im Internet informieren. http://www.sab.sachsen.de/de/foerderung/index.html
Auch die Anträge werden im Internet zur Verfügung gestellt.
Die SAB hat darüber hinaus zusätzliche Beratungsteams in den vom Hochwasser betroffenen Landkreisen. Der Kontakt läuft über die jeweiligen Landratsämter und Rathäuser. In der Außenstelle der Aufbaubank in Görlitz wurde die Mitarbeiterzahl verdoppelt.
Das Kabinett hat heute ein Sofortprogramm für Hochwasseropfer beschlossen. Die Hilfen basieren wesentlich auf zwei Säulen. Das eine sind Darlehen, das andere sind Förderprogramme.
Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) zur bundesweiten Einführung des Führerscheins ab 17 :
„Das begleitete Fahren auf Dauer im Straßenverkehrsgesetz zu verankern, ist aus mehreren Gründen richtig. Die jungen Menschen haben weniger Unfälle und sie sind früher mobil. Außerdem sind die Prüfungsergebnisse der 17-Jährigen überdurchschnittlich gut.“
In Sachsen wurde das Modell „Führen von Fahrzeugen in Begleitung“ 2006 eingeführt. Ziel war und ist es, die Unfallhäufigkeit bei jungen Fahrern zu senken. Seitdem erfreut es sich großer Beliebtheit.