Artikel um Thema: Osterzgebirge

Weißeritztalbahn / Lößnitzgrundbahn – Rückblick 2009 und Vorschau 2010

21. Januar 2010

Kleinbahnen locken fast eine halbe Million Fahrgäste – Positive Bilanz für Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn

Seit mehr als einem Jahr ist wieder das vertraute Dampfen und Schnaufen der Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund zu hören. Dass die Begeisterung für die Kleinbahn ungebrochen ist, spiegelt sich in der Zahl der Fahrgäste wider. „Annähernd 240.000 Reisende waren 2009 mit unserer Schmalspurbahn unterwegs“, sagt der stellvertretende Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) Mirko Froß. Fast ein Drittel der Einzelreisenden nutzten die Schmalspurbahn für die Hin- und Rückfahrt, 22 Prozent buchten die einfache Fahrt. Gruppenreisende machten 17 Prozent, Familien 14 Prozent der Fahrgäste aus. (weiterlesen…)

Die Forststadt Tharandt

04. Januar 2010

Das am Ostrand des Tharandter Waldes idyllisch inmitten von aufragenden Höhen gelegene Städtchen ist nicht nur bei Ausflüglern der näheren Umgebung sehr beliebt. Immer mehr erfreut sich der Ort an der Wilden Weißeritz bundesweiter Bekanntheit, weil man von hier hervorragend seine Touren in den sehr gut erschlossenen Tharandter Forst beginnen kann.

Über 200 km Rad- und Wanderwege sowie mehr als 100 km Reitweg warten darauf erkundet zu werden. Über Tharandt – eingebettet in sattes Grün – befindet sich die Burgruine. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Stadt und die Bergkirche.

(weiterlesen…)

Oberbärenburg seit 4.12.2009 staatlich anerkannter Erholungsort

04. Dezember 2009

Die Freude im Advent wird im Kurort Oberbärenburg im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge ab heute noch größer sein. Oberbärenburg, Gemeindeteil von Altenberg, hat das anspruchsvolle Antragsverfahren zur Anerkennung als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ erfolgreich absolviert. (weiterlesen…)

Altenberger Kräuterlikörfabrik eine Geschichte mit Tradition

14. Oktober 2009

Anzeige

Seit der Gründung im Jahre 1842 werden im Hause Altenberger die edlen Rezepturen unter strengster Geheimhaltung von Generation zu Generation tradiert. Im historischen Reifekeller werden auch noch heute nach alter Überlieferung die einzelnen Kräuter und Wurzeln von Hand ausgezogen.
Die wertvollen Essenzen (Mazerate) dienen nach entsprechender Reifezeit als Grundlage zur Herstellung der edlen Spirituosen des Hauses Altenberger.

Nach vorgenanntem Verfahren wird bereits in der fünften Generation der traditionelle Altenberger Gebirgsbitter hergestellt. Ein Halbbitter mit 35% Vol. aus 33 verschiedenen Blüten, Blättern und Wurzeln kreiert. Den Altenberger Magenbitter bietet das Unternehmen als zuckerfreie Variante.

Kalmus, ursprünglich in der ayurvedischen Medizin als Heilmittel verwendet, der Trinkbranntwein mit 35% Vol. erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

(weiterlesen…)

Glashütte und die Uhren

14. Oktober 2009

Weltweit bekannt wurde die Stadt wegen der hier hergestellten hochwertigen Uhren und feinmechanischen Präzesionsinstrumente.

Begründer der langen Tradition war wohl der Uhrmachermeister F.A. Lange, der in den 40iger Jahren des 19. Jahrhunderts in Glashütte die erste Uhrenfirma gründete. Er unterrichtete zahlreiche Lehrlinge in der Kunst der Uhrmacherei und ermutigte sie, eigene Wege zu gehen. So siedelten nach und nach mehrere Firmen dieser Branche hier an.

Moritz Großmann gründete im Jahr 1878 eine Uhrmacherschule.

(weiterlesen…)

Geising im Osterzgebirge erwartet seine Gäste

14. Oktober 2009

Die idyllische Stadt inmitten des Landschaftsschutzgebietes Osterzgebirge, nur wenige Kilometer von der Tschechischen Grenze entfernt, ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die herrliche, waldreiche Umgebung lädt zum Erholen und Entspannen ein und kann auf unterschiedlichste Weise – zu Fuß, mit dem Rad, dem Kremser oder im Winter per Ski erkundet werden. Zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten bieten für Jeden etwas. Die höchsten Erhebungen in der Umgebung sind Kohlhaukuppe (786m) und Geisingberg (824m).
Nach einem ausgedehnten Ausflug kann man die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit der Bewohner in einem der vielen Gasthäuser, Restaurants und Hotels genießen.

Der Stadtkern von Geising steht heute unter Denkmalschutz. In den letzen Jahren wurden die vielen Fachwerkhäuser liebevoll rekonstruiert und erinnern an die bewegte Vergangenheit des Ortes. Ein hier herausragendes Gebäude ist das sogenannte Saitenmacherhaus, benannt nach einem ehemaligen Besitzer.

Die Besiedlung der Region Osterzgebirge geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Zuerst nutzten Bauern den fruchtbaren Boden. Als etwa 150 Jahre später die ersten Erze gefunden wurden, begann die Entwicklung zum Bergbaugebiet.
Geising (1449 als „Gewsing“ und Ende des 15. Jahrhunderts „Geysigk“ genannt) wurde zur Bergmannsiedlung. Der Name geht wohl auf das Gießen und Schmelzen zurück. Schmelzhütten nannte man „Geussen“. (weiterlesen…)

Schellerhau im Osterzgebirge

19. September 2009

Schellerhau im OsterzgebirgeBericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe November-Dezember 2008

Die beschauliche Erzgebirgsstadt liegt über dem Tal der Roten Weißeritz inmitten der zauberhaften Natur des Osterzgebirges.

Der Sage nach soll der Teufel, als er sich nach einem Streit mit seiner Großmutter auf der Erde „selbständig“ machen wollte, die Schellerhauer Häuser im Flug verloren haben. Ob´s wirklich so war? Sieht man die wie zufällig dahingestreuten Häuschen, könnte man es fast glauben…

Im Winter versteckt sich ganz Schellerhau in tiefem Schnee und während der Weihnachtszeit gibt es viel traditionelles zu entdecken. Pyramiden und Schwibbögen leuchten anheimelnd in den reich geschmückten Fenstern. Man sieht unzählige Räuchermänner, Nussknacker, Engel und festliche Weichnachtsbäume. Überall riecht es nach leckerem Weihnachtsgebäck und die Gegend wird zum wahren Wunderland.

Langläufer genießen die Landschaft in kilometerlangen, gut gespurten Loipen. Das Gebiet um Schellerhau, Rehefeld, Altenberg und Oberbärenburg ist hierfür ein wahres Paradies. Auch Rodel- und Abfahrtsikfans kommen an den Hängen auf ihre Kosten. (weiterlesen…)

Lauenstein – bezaubernde Stadt mit Schloss im Osterzgebirge

09. September 2009

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September-Oktober 2007

Schloss Lauenstein im Osterzgebirgeder Falknerbrunnen auf dem Marktplatz von LauensteinInmitten des Müglitztales, welches von König Johann als das schönste Tal Sachsens betitelt wurde, liegt der Ort Lauenstein. Majestätisch ragen Schloss und Burganlage auf einem Felssporn empor und fügen sich malerisch in die grüne Umgebung ein.

Einer kleinen Straße nach oben folgend, Schloss- und Burgruine immer in Sichtweite, gelangt der Besucher auf den zauberhaften Marktplatz mit Falknerbrunnen und wird sogleich vom historisch-romantischen Ambiente gefangen genommen. Ob Schloss und Burgruine mit Osterzgebirgsmuseum, Schlossgarten und Falknerei mit Falknerstübel oder die Kirche St. Marien und Laurentin – von diesem zentralen Punkt sind die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt leicht zu erreichen.

Geschichte von Lauenstein und Schloss

(weiterlesen…)

Spendenaufruf der IG Weißeritztalbahn e.V.

04. September 2009

Rückbau des Mannschaftswagen 979-022 zum Reisezugwagen 970-443

Die Deutsche Reichsbahn gab Ende der 20er Jahre die Entwicklung von Einheitswagen für sächsischen Schmalspurbahnen bei der Firma Linke-Hofmann-Busch aus Bautzen in Auftrag. 1930 wurde unser Einheits-Personenwagen gebaut und bei der Reichsbahn unter der Nummer 454 in Dienst gestellt. Mit der Umnummerierung 1958 erhielt er die Nummer 970-443, die er nach dem Neuaufbau wieder tragen soll. 1970 wurde er zum Bahndienstwagen umgebaut. Seit 1981 wird 970-443 der erste Einheitswagen seines Types mit Holzbänken auf der Weißeritztalbahn sein.

Die IG Weißeritztalbahn begann am 9.10.1999 mit dem Umbau des Mannschaftswagens zum Personenwagen. 2002 konnte die Sanierung der Bremsen, der Drehgestelle, der Zugstangen, des Daches und die Neubeblechung des Wagens durch die Firma ODS aus Görlitz und ab 2004 durch Tischlermeister Gubisch der Bau der Innenwände erfolgen. Der Wagen ist damit bereits wieder in einem guten Zustand. Für die Inbetriebnahme sind weitere Arbeiten wie der Neubau der Dampfheizung, die Neubeschaffung der beiden Öfen und der Neubau der kompletten Holzbestuhlung nach historischem Vorbild notwendig.

Damit der Wagen wieder auf der Weißeritztalbahn unterwegs sein kann, sind weitere finanzielle Mittel in Höhe von 35.000 Euro notwendig. Dafür startet die IG Weißeritztalbahn e.V. diese Spendenaktion.

(weiterlesen…)

Rabenauer Grund – von Freital Coßmannsdorf bis zur Rabenauer Mühle

21. Juli 2009 2 Kommentare »

im Rabenauer Grund

Bericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September-Oktober 2008

Ein Erlebnisbericht – wandern im Rabenauer Grund

So sollte es sein. An einem Sonntag im Juli, der zu einem der heißesten Tage dieses Jahres werden sollte, machten wir uns – bewaffnet mit Wasserflasche und Fotoapparat – auf den Weg von Freital-Coßmannsdorf zur Rabenauer Mühle. Eine angenehme Strecke durch den romantischen Grund, gut zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu bestreiten und stets begleitet durch das beruhigende Rauschen der Roten Weißeritz.

Der Grund verzauberte schon Heinrich von Kleist und Ludwig Richter mit all seinen landschaftlichen Reizen. 1834 wurde das Gebiet für Wanderlustige erschlossen und seit 1954 steht es mit seiner bemerkenswerten Artenvielfalt in Flora und Fauna unter Naturschutz.

Auch Sagenhaftem begegnet man hier. Denn um Nixentump, Predigtstuhl und Einsiedlerfelsen rankt sich so manche Legende.

(weiterlesen…)

 1 2 weiter