Was man tun kann, damit Schule ein positiver Lernort für alle Schüler ist, zeigt die Ausstellung “Achtung in der Schule” vom 30. August bis 9. September 2010 (9 bis 17 Uhr) im Kultusministerium. Diese Wanderausstellung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ist seit Anfang 2009 in ganz Deutschland unterwegs und macht erstmals in Dresden Station. “Achtung in der Schule” gibt Tipps für ein gutes Schulklima, insbesondere für eine konstruktive Gewaltprävention, und bietet Informationen zum Umgang mit Konflikten. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche der fünften bis zehnten Klasse, Lehrer und Eltern. Die Ausstellung soll als Anstoß für Diskussionen dienen und dazu motivieren, eigene Projekte in Angriff zu nehmen.
Rund 120 Schüler aus Sachsen und 15 Schüler aus Hamburg zeigen am Freitag (27. August 2010) in Leipzig ihr Können beim Drei-Sprachen-Turnier. Mit schriftlichen und mündlichen Tests in Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Latein, Polnisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch wollen die sprachbegabten Jugendlichen die Lehrerjury überzeugen. Kultusminister Roland Wöller wünschte den Zehntklässlern viel Erfolg: “Der Wettbewerb ist für die Schüler eine gute Möglichkeit, ihre Leistungen überregional zu vergleichen. Es ist wichtig, dass wir bei den Schülern das Interesse an Fremdsprachen wecken und sprachliche Talente fördern.” Gleichzeitig warb der Minister um mehr Engagement beim Sprachen lernen: “Ich hoffe, die Begeisterung mit der die Jugendlichen an diesen Wettbewerb herangehen, überträgt sich auch auf andere Schüler. Ohne gute Fremdsprachenkenntnisse geht es in einer globalisierten Welt nicht. Sie sind ausschlaggebend für einen erfolgreichen Berufsweg.” Das Erlernen der Sprache und Kultur eines anderen Landes stärke zudem das weltoffene Sachsen und fördere die Toleranz. “Ich kann nur jedem Schüler ans Herz legen, sich auch außerhalb der Schule in seiner Freizeit zum Beispiel einem englischen Buch oder Film zu widmen. Das ist nicht nur spannend, sondern auch ein positives Erlebnis, wenn man sich da durcharbeitet und den größten Teil verstanden hat”, so Wöller.
Gemeinsame Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport
Kultusminister Roland Wöller wird gemeinsam mit dem Staatssekretär des Staatsministerium der Justiz und für Europa, Wilfried Bernhardt am 3. Juni 2010 dem Lessing-Gymnasium-Döbeln und Augustum-Annen-Gymnasium in Görlitz das Gütesiegel “Europaschule” verleihen. Für fünf Jahre können sie diese Bezeichnung zum Beispiel im Briefkopf oder auf der Internetseite ihrer Schule verwenden. Danach müssen sie sich neu bewerben. An der Ausschreibung im Schuljahr 2009/2010 hatten sich insgesamt neun Schulen (eine Förderschule, drei Gymnasien und fünf berufsbildende Schulen) beworben. Dieses Zertifikat wird in diesem Jahr erstmalig an Sachsens Schulen verliehen. “Mit dem Titel werden die sächsischen Schüler und Lehrer Botschaftern des europäischen Gedankens”, so Wöller. Auch für das kommende Schuljahr können sich wieder besonders engagierte Schulen bis zum 1. Oktober 2010 bewerben.
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport wird ab dem Schuljahr 2010/2011 den Zugang zur einjährigen Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege auch für Schüler mit einem Hauptschulabschluss öffnen. Bisher war diese Ausbildung nur mit einem Realschulabschluss möglich. “Hier zeigt sich, wie durchlässig das sächsische Schulsystem ist. Viele verschiedene Wege mit verschiedenen Geschwindigkeiten können zum gleichen beruflichen Ziel führen”, betonte Kultusminister Roland Wöller. So sei zum Beispiel der Beruf des Kranken- und Altenpflegers nun auch mit einem Hauptschulabschluss erreichbar. “Die erweiterten Aufnahmevoraussetzungen tragen dazu bei, dass sich mehr Schüler für diesen Weg entscheiden können. Parallel zur erweiterten Zugangsbedingung wird auch die Qualität dieser beruflichen Grundbildung erhöht”, so der Minister zu den Änderungen.
Dresden (11. Mai 2010) – In einem Spitzengespräch unter Leitung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich haben Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusminister Prof. Roland Wöller ihren gemeinsamen Lösungsvorschlag zur Weiterbeschäftigung von Mittel- und Gymnasiallehrern in Sachsen unterbreitet.
In Sachsen werden ab Mittwoch (5. Mai 2010) insgesamt 13.600 Mittelschüler über ihren Abschlussprüfungen schwitzen. Davon streben 11.500 Mädchen und Jungen einen Realschulabschluss an.
Traditionell beginnen die Prüfungen mit Englisch. Beim Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen müssen die Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen. In Deutsch wird das Textverständnis geprüft. Außerdem müssen die Schüler anhand eines literarischen bzw. sachlichen Textes einen eigenen Bericht oder Kommentar verfassen. Am 10. Mai werden die Schüler dann ihre erworbenen mathematischen Kompetenzen nachweisen. Die Naturwissenschaften (Biologie, Physik und Chemie)
Ab dem kommenden Schuljahr gelten für Sachsens Schüler veränderte Bedingungen beim Wechsel auf das Gymnasium. Kultusminister Roland Wöller stellte heute die neuen Kriterien für die Bildungsempfehlung Gymnasium vor. Diese wird in der 4. Klasse künftig erteilt, wenn der Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht 2,0 oder besser ist. Die Note 3 ist möglich und kann durch die Note 1 innerhalb
In den Ortsämtern Altstadt, Cotta, Neustadt, Pieschen und Prohlis haben heute nach der feierlichen Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Helma Orosz die neuen Bildungshaltestellen ihre Arbeit aufgenommen. Insgesamt zehn hauptberufliche Bildungsberater stehen hier allen Dresdnerinnen und Dresdnern für Fragen rund um das Thema lebenslanges Lernen zur Verfügung. Die Beratung ist offen für alle, kostenlos und nicht an Institutionen gebunden.
Sie greifen viel lieber zum Fußball, zur Spielkonsole und zum Schraubenschlüssel statt zum Buch: Wie die Leselust bei Jungen der Klassenstufe drei bis sechs dennoch geweckt werden kann, zeigt das Leseförderprojekt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport sowie der Stiftung Lesen. Unter dem Motto „Jungen lesen – aber anders“ regen speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen dazu an, sich über Lektürevorlieben von Schülern zu informieren. Ergänzt werden die Informationen durch zahlreiche Lese- und Medientipps. Darüber hinaus können Lehrkräfte im Rahmen einer Fortbildung ihre Kenntnisse zum Thema „Leseförderung für Jungen“ vertiefen – und einen Elternflyer kostenlos im Klassensatz bestellen. Die Materialien erhalten nach den Osterferien alle allgemeinbildenden Schulen in Sachsen.
Das Internetportal bildungsmarkt-sachsen.de wird immer attraktiver. Mehr als 10.000 Bildungsangebote, angefangen vom Praktikums- oder Ausbildungsplatz über Studienmöglichkeiten in Sachsen bis hin zur beruflichen Weiterbildung, sind inzwischen online. Das sind 70 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.