- entnommen aus “Aus der Heimat – Geschichten, Schilderungen und Beschreibungen von Dresden und seiner Umgebung”, Bleyl & Kaemmerer, Inh.: O. Schambach, 1907 -
Die Sitte, Weihnachtsstollen zu backen, ist uralt und in Dresden etwa um das Jahr 1400 entstanden. In jener Zeit suchte man in den verschiedenen Formen der Backwerke kirchliche Erinnerungen wiederzugeben. So sollten beispielsweise die Pfannkuchen den Schwamm darstellen, mit dem der Heiland am Kreuze getränkt wurde, und die Brezel die Fessel, die der Herr tragen musste. Der Stollen ist in seiner Form nichts anderes, als eine Versinnbildlichung des in Windeln gewickelten Christkindes.

von Hans-Peter Waack
Am 17.09.81 steht ein Personenzug mit der Lokomotive 99 1773 am Radebeuler Haltepunkt Weisses Ross. Die Fahrgäste warten am Packwagen und wollen eine Fahrkarte zur Mitfahrt kaufen. Das dauert. Der Heizer hat schon ordentlich eingeheizt. Dem fällt dann aber ein, dass man doch noch ein paar Fotos machen könnte, denn die Fahrkartenverkaufsaktion zieht sich hin. Also schaut Lokführer Thomas P. mal ein bisschen fotogen aus seinem Fensterchen, vor der Lok steht niemand und das Ambiente stimmt, obwohl wir seinerzeit die vermeintliche Romantik nicht wahrgenommen haben.
Gemeinsam mit der Sächsischen Spargelkönigin Elizabeth Schöne hat Landwirtschaftsminister Frank Kupfer heute (26. April 2010) in der Agrar GmbH Gersdorf-Oberlichtenau (Gemeinde Haselbachtal, Landkreis Bautzen) die diesjährige Spargelsaison eröffnet. „Auf diesen Tag haben viele gewartet, endlich wird der Spargel im Freiland gestochen“, so der Minister, „Kräftiger Geschmack, sehr gesund – sächsischen Spargel kann man getrost als ‚frische Frühlingsluft in Stangen’ bezeichnen“.
Als Markgraf Otto der Reiche im Jahre 1161 einem Zisterzienserkloster ein Stück Rebland überschrieb, wusste er noch nicht, dass er mit der Schenkungsurkunde ein Stück Geschichte schreiben würde. Diese Urkunde ist der erste schriftliche Beweis über den Weinanbau im sächsischen Elbtal. Als größter Weinproduzent im Freistaat Sachsen feiert die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen eG das 850-jährige Weinbaujubiläum nicht erst 2011, sondern schon jetzt: Unter dem Titel „ANNO 1161 – 850 Jahre Tradition, Passion und Leidenschaft Sächsischer Weinbau“ präsentiert die Winzergenossenschaft
Aus roten Trauben kommt roter Wein, aus weißen Trauben weißer Wein – klingt logisch, muss aber nicht immer stimmen, denn es gibt ein ganz aufwändiges Verfahren, mit dem aus rotem ein besonders köstlicher weißer Wein wird. Der „Blanc de Noirs“ – zu deutsch „Weißer aus schwarzen“ – wurde jetzt als Rarität durch die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen aus dem Jahrgang 2009 gekeltert. Da die sächsischen Weine bereits selbst Raritäten sind, ist der „2009er Blanc de Noirs Kabinett Bereich Meißen halbtrocken“ also die Rarität unter Raritäten!
- entnommen aus “Aus der Heimat – Geschichten, Schilderungen und Beschreibungen von Dresden und seiner Umgebung”, Bleyl & Kaemmerer, Inh.: O. Schambach, 1907 -
Auf der staubigen und holprigen Wilsdruffer Landstraße kommt ein junger Bursch gewandert. Er trägt eine Filzkappe auf dem Haupte, ein Felleisen von Ziegenhaut auf dem Rücken und in den Händen einen eisenbeschlagenen Knotenstock. Seine Kleidung besteht aus einer Hose und Bluse von dunklem Tuche, und seine Füße stecken in großem Schlappstiefeln. So schreitet er rüstig vorwärts, bis er die Türme und Mauern von Dresden erblickt.
Ob gebraten, gegrillt oder „blau“ – der Karpfen ist der Klassiker unter allen Festessen an Silvester oder Neujahr. Auch Sachsens Fischer sind darauf bestens vorbereitet. Im Freistaat gibt es derzeit rund 60 hauptberufliche Teichwirtschaften und etwa 300 Nebenerwerbsbetriebe. Sie werden bis zum Jahresende
Sportvereine, die die Historie ihres Vereins untersuchen und dokumentieren möchten, werden dabei ab sofort vom sächsischen Kultusministerium unterstützt. Neben Workshops, die zweimal im Jahr das theoretische Rüstzeug für die Vereinsforschung vermitteln, wird es auch finanzielle Zuschüsse geben.
„Wir können mit Stolz auf ein ereignisreiches Jahr 2009 zurückblicken“, so das Resümee von Manja Licht, Marketingleiterin der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen eG. Grund für diese Aussage sieht Frau Licht unter anderem in den absoluten Zahlen, die sich jetzt gegen Ende des Jahres verdichten und so erste Bewertungen erlauben. So konnten die Mitarbeiter der erst vor zwei Jahren eröffneten WeinErlebnisWelt in diesem Jahr fast 50.000 Besucher begrüßen.
Ab sofort glühen in den Dresdner Backstuben wieder die Öfen heiß, werden die traditionellen Dresdner Christstollen hergestellt. Alles, damit der leckere Striezel pünktlich zur Adventszeit auf den Tischen der Kunden landen kann. Aber Achtung: Echt darf sich das Weihnachtsgebäck nur nennen, wenn es das Dresdner Stollen Siegel des Schutzverband Dresdner Stollen e.V. trägt.
Einen kleinen Abriss zur Geschichte des Dresdner Stollens finden Sie hier.