Artikel um Thema: Qualität und Tradition

Dresdner Innungsleben um 1500

11. Februar 2010

- entnommen aus “Aus der Heimat – Geschichten, Schilderungen und Beschreibungen von Dresden und seiner Umgebung”, Bleyl & Kaemmerer, Inh.: O. Schambach, 1907 -

Auf der staubigen und holprigen Wilsdruffer Landstraße kommt ein junger Bursch gewandert. Er trägt eine Filzkappe auf dem Haupte, ein Felleisen von Ziegenhaut auf dem Rücken und in den Händen einen eisenbeschlagenen Knotenstock. Seine Kleidung besteht aus einer Hose und Bluse von dunklem Tuche, und seine Füße stecken in großem Schlappstiefeln. So schreitet er rüstig vorwärts, bis er die Türme und Mauern von Dresden erblickt. (weiterlesen…)

Mit Fisch aus Sachsen gesund und kulinarisch ins neue Jahr

29. Dezember 2009

Nachfrage nach Biokarpfen wächst

Ob gebraten, gegrillt oder „blau“ – der Karpfen ist der Klassiker unter allen Festessen an Silvester oder Neujahr. Auch Sachsens Fischer sind darauf bestens vorbereitet. Im Freistaat gibt es derzeit rund 60 hauptberufliche Teichwirtschaften und etwa 300 Nebenerwerbsbetriebe. Sie werden bis zum Jahresende (weiterlesen…)

Kultusministerium unterstützt Sportvereine bei der Erforschung ihrer Geschichte

23. Dezember 2009

Sportvereine, die die Historie ihres Vereins untersuchen und dokumentieren möchten, werden dabei ab sofort vom sächsischen Kultusministerium unterstützt. Neben Workshops, die zweimal im Jahr das theoretische Rüstzeug für die Vereinsforschung vermitteln, wird es auch finanzielle Zuschüsse geben. (weiterlesen…)

Winzergenossenschaft festigt Platz 1 unter sächsischen Weinproduzenten

22. Dezember 2009

Knapp 50.000 Besucher allein 2009 in Meißner WeinErlebnisWelt auf dem Bennoweg

„Wir können mit Stolz auf ein ereignisreiches Jahr 2009 zurückblicken“, so das Resümee von Manja Licht, Marketingleiterin der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen eG. Grund für diese Aussage sieht Frau Licht unter anderem in den absoluten Zahlen, die sich jetzt gegen Ende des Jahres verdichten und so erste Bewertungen erlauben. So konnten die Mitarbeiter der erst vor zwei Jahren eröffneten WeinErlebnisWelt in diesem Jahr fast 50.000 Besucher begrüßen. (weiterlesen…)

Die Backsaison für den Dresdner Christstollen hat begonnen

05. November 2009

Dresdner StollenAb sofort glühen in den Dresdner Backstuben wieder die Öfen heiß, werden die traditionellen Dresdner Christstollen hergestellt. Alles, damit der leckere Striezel pünktlich zur Adventszeit auf den Tischen der Kunden landen kann. Aber Achtung: Echt darf sich das Weihnachtsgebäck nur nennen, wenn es das Dresdner Stollen Siegel des Schutzverband Dresdner Stollen e.V. trägt.

Einen kleinen Abriss zur Geschichte des Dresdner Stollens finden Sie hier.

Dresdner Stollenbäcker backen für Sie zur Weihnachtszeit:

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Böhmisch Brauhaus Großröhrsdorf GmbH – Tradition aus Sachsen

16. Oktober 2009

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Seit dem 10. Jahrhundert ist die Herstellung von Bier – oder bierähnlichen Getränken – in Deutschland bekannt, wobei hier teilweise abenteuerliche Braumethoden und -zutaten verwendet wurden. Deshalb wurde im 15. Jahrhundert das Reinheitsgebot ausgesprochen, nach dem noch heute Bier gebraut wird. Demnach hat ein Bier nur aus folgenden Zutaten zu bestehen: Malz, Hopfen, Wasser und Bierhefe.

Als das Unternehmen im Jahr 1887 in Großröhrsdorf gegründet wurde, schaute auch diese Ortschaft bereits auf eine lange Tradition der Braukunst zurück. Im Großröhrsdorfer Lehngut wurde seit dem Mittelalter Bier gebraut, welches im Gut selbst, in verschiedenen Bierhöfen und anderen Orten mit Schankrecht verkauft wurde. Streng wurde auf die Einhaltung des mittelalterlichen Bierzwanges geachtet, welcher in vielen Orten Deutschlands herrschte. Demnach durften nur Biere von heimischen Brauereien in den Ortschaften verkauft und verzehrt werden. Der Vertrieb und Genuss fremder Biere war unter Strafe verboten.

Als der letzte Braumeister Gottfried Moritz Fischer verstarb, nahm die Tradition der Bierbrauerei auf dem Lehngut ein Ende. Die Firma C. G. Großmann – seit 1881 Grundstücksbesitzer – kündigte den Pachtvertrag. Zwar betrieb die Witwe des Braumeisters noch kurze Zeit auf dem eigenen Grundstück eine kleine Brauerei, wurde jedoch von den neuen Fabriken im Zuge der Industrialisierung verdrängt.

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Altenberger Kräuterlikörfabrik eine Geschichte mit Tradition

14. Oktober 2009

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Seit der Gründung im Jahre 1842 werden im Hause Altenberger die edlen Rezepturen unter strengster Geheimhaltung von Generation zu Generation tradiert. Im historischen Reifekeller werden auch noch heute nach alter Überlieferung die einzelnen Kräuter und Wurzeln von Hand ausgezogen.
Die wertvollen Essenzen (Mazerate) dienen nach entsprechender Reifezeit als Grundlage zur Herstellung der edlen Spirituosen des Hauses Altenberger.

Nach vorgenanntem Verfahren wird bereits in der fünften Generation der traditionelle Altenberger Gebirgsbitter hergestellt. Ein Halbbitter mit 35% Vol. aus 33 verschiedenen Blüten, Blättern und Wurzeln kreiert. Den Altenberger Magenbitter bietet das Unternehmen als zuckerfreie Variante.

Kalmus, ursprünglich in der ayurvedischen Medizin als Heilmittel verwendet, der Trinkbranntwein mit 35% Vol. erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

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Seiffener Miniaturen und die Geschichte der Familie Flath

14. Oktober 2009

Jeder, der Seiffen einen Besuch abstattet, wähnt sich in der Werkstatt vom Weihnachtsmann. Das ganze Jahr über funkeln Lichterketten und Pyramiden. Holzspielzeug wird nach alter Tradition angefertigt.

Dabei „kommt alles vom Bergmann her“ – was auch für die Seiffener Familie Flath zutrifft. War doch Karl August Flath (1821 – 1888) der letzte Bergmann des Dorfes. Von ihm existieren heute noch die Geburtsurkunde und ein alter Gewährschein für den Fortuna-Erbstollen.

Als das Erz langsam versiegte, mussten sich die Anwohner auf andere natürliche Ressourcen zum bestreiten ihres Lebensunterhaltes besinnen – das Holz. So wurde über die Jahrhunderte hinweg die handwerkliche Fertigung von Holzfiguren das Markenzeichen dieser Region und machte sie über Landesgrenzen hinaus bekannt.

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Glashütte und die Uhren

14. Oktober 2009

Weltweit bekannt wurde die Stadt wegen der hier hergestellten hochwertigen Uhren und feinmechanischen Präzesionsinstrumente.

Begründer der langen Tradition war wohl der Uhrmachermeister F.A. Lange, der in den 40iger Jahren des 19. Jahrhunderts in Glashütte die erste Uhrenfirma gründete. Er unterrichtete zahlreiche Lehrlinge in der Kunst der Uhrmacherei und ermutigte sie, eigene Wege zu gehen. So siedelten nach und nach mehrere Firmen dieser Branche hier an.

Moritz Großmann gründete im Jahr 1878 eine Uhrmacherschule.

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die Geschichte des Sächsischen Weins

09. September 2009

Sächsischer WeinBericht aus Magazin die-infoseiten.de – Ausgabe September-Oktober 2007

Das bezaubernde Weinanbaugebiet an der Elbe kann mit einigen Superlativen aufwarten. Es ist das nordöstlichste in Europa und mit 470 ha das kleinste in Deutschland.

Die jahrhundertealte Tradition prägte das Erscheinungsbild der Landschaft entlang der Weinstraße von Pirna bis Diesbar-Seußlitz bei Meißen entscheidend. Immer wieder steht man vor aufgerebten Hängen, prächtigen historischen Bauten und findet urige Winzerstuben in idyllischen Dörfern. Gerade dieses einmalige Zusammenspiel von Architektur, Weinanbau, Landschaft und Geschichte macht dieses Gebiet so besonders und bei Einheimischen sowie Touristen sehr beliebt.

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