Wirtschaft in Sachsen
Der Steuerberaterverband Sachsen e.V. begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (Az. 2 BvL 13/09) zur steuerlichen Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers. Demnach erklärte das Gericht die ab 2007 geltende rigide Einschränkung des steuerlichen Abzugs für grundgesetzwidrig, wonach das Arbeitszimmer hierfür den „Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit“ des Steuerpflichtigen bilden muss.
„Mit dieser Entscheidung hat das Gericht das faktische Abzugsverbot des häuslichen Arbeitszimmers wieder aufgehoben“, erläutert Verbandspräsident Dr. Andreas Zönnchen. Bis einschließlich 2006 konnten nämlich Berufstätige die Aufwendungen für die eigenen Räumlichkeiten – sachgerecht – auch dann geltend machen, wenn etwa dem Lehrer in der Schule, kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stand. Mit der weiteren Einschränkung ab 2007 hatte der Gesetzgeber dann die verfassungsrechtlichen Grenzen der Typisierung und Missbrauchsbekämpfung deutlich überschritten. »
Mit Sachsens Wirtschaft geht es weiter aufwärts. Nach Informationen des Statistischen Landesamtes (PM 147/2010) konnte die Industrie im April 2010 ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 16, 4 Prozent erzielen. Dabei haben die Exporte mit 33,5 Prozent überdurchschnittlich zugelegt. „Die Entwicklung der Auftragseingänge zeigt sowohl in Industrie als auch im Baugewerbe deutlich die Trendwende“, so Wirtschafts- , Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). „Besonders erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Juni-Wert seit 1991 gesunken ist und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung den höchsten April-Wert seit 2002 hat.“
In dieses Bild passe auch, dass ifo Dresden erst vor wenigen Tagen die Konjunkturprognose für Sachsen für das laufende Jahr deutlich nach oben korrigiert hat (auf + 1,9 %).
„Jetzt kommt es darauf an, die Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum zu stärken“, so Minister Morlok weiter. „Eine Voraussetzung dafür sind solide Haushalte. Ausgabendisziplin und langfristige Wachstumsdynamik sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die sächsische Wirtschaft ist seit 2000 stärker gewachsen als die aller anderen deutschen Länder. Das war nur möglich, weil der Freistaat Sachsen einen finanzpolitisch soliden Kurs steuert.“ »
Die Sächsische Staatsregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettsitzung auf Antrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst beschlossen, ab 1. Juli 2010 das neue Innovationsförderprogramm „InnoPrämie“ zu starten.
„Mit der Innovationsprämie soll kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung in den Unternehmen voranzubringen. »
Gute Aussichten für Sachsens Wirtschaft: Das ifo-Institut Dresden hat seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 1,5 % auf 1,9 % angehoben. Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) freut sich über die „guten Aussichten. Nach den heute veröffentlichten Prognosen könnten wir in Sachsen Ende nächsten Jahres den weltwirtschaftlichen Einbruch von 2009 weitgehend bewältigt haben. Wir werden alles tun, um die Wachstumsbedingungen im Freistaat weiter zu verbessern.“ »
Von 10 bis ca. 16.30 Uhr werden hochkarätige Referenten und Unternehmer dem Publikum aktuelle und erfolgreiche Strategien der Branche vorstellen und Impulse sowie Ideen zur Optimierung der eigenen Geschäfte geben. Für die Einzelhändler der Region ist das Dresdner Handels-Forum eine der wenigen Möglichkeiten im Jahr, eine derart fachlich umfangreiche, anspruchsvolle und nutzbringende Veranstaltung besuchen zu können. »
„Die sächsische Staatsregierung hat sich mit der Staatsmodernisierung das Ziel gesetzt, den Freistaat fit für 2020 zu machen. Ab 2020 muss Sachsen finanziell auf eigenen Beinen stehen. Unterm Strich werden die Mittel knapper, dafür müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen. Ich denke, Priorität müssen die Maßnahmen haben, die direkt den kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute kommen. Für die einzelbetriebliche Förderung von Unternehmen stellt der Freistaat Sachsen »