Morlok: Unternehmensförderung ohne Umwege
„Die sächsische Staatsregierung hat sich mit der Staatsmodernisierung das Ziel gesetzt, den Freistaat fit für 2020 zu machen. Ab 2020 muss Sachsen finanziell auf eigenen Beinen stehen. Unterm Strich werden die Mittel knapper, dafür müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen. Ich denke, Priorität müssen die Maßnahmen haben, die direkt den kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute kommen. Für die einzelbetriebliche Förderung von Unternehmen stellt der Freistaat Sachsen in diesem Jahr insgesamt 250 Millionen Euro bereit,“ erklärt Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). Und weiter: „Das ist der Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung, die ohne Umwege den Unternehmen für ihre Investitionen und die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen zugute kommen sollen.“ Unverändert hoch bleiben deshalb auch die staatlichen Unterstützungen für die Markteinführung innovativer Produkte.
Aber auch die übrigen Angebote seien sinnvoll und würden Unterstützung verdienen. Deshalb werden auch weiterhin Angebote von Kammern, Verbänden und Initiativen vom Freistaat mit geringeren Fördersätzen kofinanziert, die Sachsens Betrieben mit Knowhow und Ideen helfen. Auch die neuen Fördersätze werden weiter ein wichtiger Anreiz sein, sich für unternehmerische Entscheidungen den Rat und die Unterstützung von Partnern einzuholen.
Im Bereich der Kooperationsförderung stehen für 2010 rund 5,1 Millionen Euro zur Verfügung. Das erwartete Antragsvolumen, ausgehend von den bislang gültigen Fördersätzen, übersteigt bei Weitem diesen Betrag. Um einen frühzeitigen Förderstopp wegen ausgeschöpfter Mittel zu verhindern, hat das Ministerium die Fördersätze reduziert. Statt 65 Prozent übernimmt der Freistaat Sachsen künftig 40 Prozent der Kosten, bei erhöhter Förderung 50 statt 80 Prozent – etwa für Machbarkeitsstudien, Projektmanagement oder Marketingaktivitäten von drei oder mehr Unternehmen, die eine Partnerschaft eingehen.
Genauere Informationen und Hinweise zu den neuen Fördersätzen erhalten interessierte Unternehmen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) oder unter www.sab.sachsen.de.
Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, 26.02.2010
Am 26. Februar 2010 - Veröffentlicht in: News, Wirtschaft