Jüdische Woche 2017

Sowjetisches Judentum nach 1980

Das Duo Sveta Kundish und Patrick Farell bringt zur Eröffnung der 21. Jüdischen Woche in einem fantastischem Erzählkonzert die Geschichte von Kundishs Familie auf die Bühne. Diese Geschichte steht symbolisch für die verschiedenen Stationen und biografischen Brüche, die das Ostjudentum seit den 1980ern über die verschiedenen Erdteile führt und die die 21. Jüdischen Musik- und Theaterwoche in diesem Jahr vorstellen möchte.

Wie spannend diese Entwicklung ist und bleibt, zeigen die Gäste der Jüdischen Woche: So wird etwa Wladimir Kaminer in einer Lesung auf seine typische, scheinbar naive und dennoch zutiefst hintergründige Art, aus der russisch-jüdisch-deutschen Zwischenwelt berichten.

Auch das Food Festival „Gefilte Fest“ findet mittlerweile zum dritten Mal im Rahmen der Jüdischen Woche statt und wird wieder mit zahlreichen Workshops, Koch-Shows und dem Besonderen Schabbat die heimische Küche mit leckeren Rezepten zum Thema wostok/goes/west bereichern.

Mit Nicoleta Esinencu kommt außerdem die wütende Stimme Moldawiens als Gastspiel „FUCK YOU, Eu.ro.Pa! / Fuck you Moldova!“ des Maxim-Gorki-Theaters auf die Bühne. Zum Finale bestreiten dann die legendären Apparatschik mit Balalaika und ihrem Mix aus Balkanpop, Sowjet-Rock und melancholischen Texten den großen russisch-ukrainischen Abschiedsblues.

Kontakt

Historische Altstadt Dresden
Dresden


Veranstaltungen Dresden

Zauberschloss Schloss Schönfeld
© die-infoseiten.de
Vivaldi und die Welt(music)

mit Meier's Clan & Jens-Uwe Sommerschuh

Das Programm dieses Abends ist einmalig, denn das Zusammentreffen der Künstler wurde exklusiv für die Zauberschlossbühne ausgedacht.

Jens-Uwe Sommerschuh, seit den 80ern in der Dresdner Neustadt zu Hause, studierte das Schreiben und die Kunst, die Musik und das Leben nicht nur an der Uni. Er kellnerte in den wilden Dresdner…

Societaetstheater Dresden
© die-infoseiten.de

Unser neuer Publikums-Liebling ist ein amüsantes Spiel über das Leben wie es sein sollte und wie es letztlich ist. Max Frisch schrieb das Stück im Jahr 1967 und im Jahr 1984 passenderweise noch einmal um.

Societaetstheater Dresden
© die-infoseiten.de

Wie sind sie auszuhalten, die täglichen kleinen Verletzungen und Enttäuschungen, woher die Kraft nehmen, einen Lebensplan zu schmieden, wenn die Lösung immer so nah liegt, nämlich auf dem Boden des nächsten Whiskeyglases?

Ein Stück für den unterdrückten Trinker in uns.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
i