Neue Sonderausstellung - Verschenkt. Staatsgeschenke als Zeichen der sächsischen Diplomatie

Staatsgeschenke haben in der Geschichte zwischenstaatlicher Beziehungen eine lange Tradition. Seit der Antike ist der symbolische Austausch von Präsenten unter Herrschern ein festes Ritual. Sie waren und sind Zeichen der Wertschätzung und des kulturellen Austauschs zwischen den Völkern und Nationen. Während bei Königen und Fürsten Gastgeschenke als Repräsentationsobjekte fester Bestandteil der höfischen Öffentlichkeit waren, bleiben sie heute dem Publikum weitgehend verborgen und verschwinden nach der Übergabe in der Asservatenkammer. Der Beschenkte – meistens der sächsische Ministerpräsident oder die Staatsminister – ist Repräsentant des Staates und nicht Privatmann. Geschenke bleiben deshalb in Staatsbesitz, selbst wenn sie einen persönlichen Charakter haben. Die Sonderausstellung zeigt ausgewählte Objekte aus der Asservatenkammer, vermittelt Anlässe und Hintergründe und gibt Einblick in das diplomatische Geschenkwesen des Freistaates Sachsen.

Die Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten. Erwachsene zahlen 5,00 € Eintritt, Kinder von 6 – 16 Jahren lediglich 1,00 € und Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt.

Kontakt

Schloss Rochlitz
Sörnziger Weg 1 | 09306 Rochlitz
Tel.: 03737 - 4923-10


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