Kirchplatz in Laubegast

Kirchplatz in Laubegast
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Laubegast hat einen Kirchplatz – aber wo ist die Kirche?

Der Gärtner Hermann Seidel, nach dem eine angrenzende Straße benannt ist, stiftete das Land für den Platz. Als jedoch in den folgenden Jahren in Leuben die Himmelfahrtskirche neu erbaut wird, beschließt man 1898 vorerst die Begrünung des Platzes und in den darauf folgenden Jahren verabschiedet man sich allmählich von der Vorstellung, eine eigene Kirche zu errichten. Seit 1925 ziert die Mitte des Platzes ein rundes Denkmal zu Ehren der Gefallenen des ersten Weltkrieges.

Die Randbebauung rahmt den Kirchplatz in gefälliger Weise ein. Die ungewöhnliche, runde Architektur des Gebäudeensembles nimmt dabei die Form des Platzes und des Denkmals in der Mitte auf. Von 1927 – 28 wurden die Gebäude nach langen Verhandlungen durch die gemeinnützige Heimstätten A.G. Groß Dresden errichtet. In den vergangenen Jahren saniert, ist das dieses gesamte Ensemble heute wieder ein sehenswertes Kleinod.

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