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Mit VVO in die Oper und ins Theater

Erstmals gelten die Eintrittskarten von Semperoper und Staatsschauspiel Dresden am Veranstaltungstag als Fahrkarte im gesamten VVO

Mit Beginn der Spielzeit 2021/22 berechtigen die Eintrittskarten der Sächsischen Staatstheater am Veranstaltungsdatum zur Nutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). Dieses Angebot ermöglicht es den Gästen von Semperoper und Staatsschauspiel, ohne zusätzlichen Fahrkartenkauf mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im VVO zu den jeweils gebuchten Veranstaltungen hin- und zurückzugelangen.

Das neu eingeführte KombiTicket gilt jeweils ab vier Stunden vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung und bis acht Stunden nach Veranstaltungsbeginn in allen S-Bahnen, Regionalzügen, Straßenbahnen, Bussen und Elbfähren zwischen Altenberg und Hoyerswerda, Riesa und Sebnitz. Das Angebot gilt für die meisten Veranstaltungen in den Hauptspielstätten der Sächsischen Staatstheater. Ausgenommen sind kostenfreie Vorstellungskarten, Tickets für Schülergruppen, Lehrer und Studenten sowie Tickets für preisreduzierte Veranstaltungen. Alle KombiTickets sind am aufgedruckten VVO-Logo zu erkennen. 

„Damit leisten die Sächsischen Staatstheater einen aktiven Beitrag zur Verkehrswende“, betont Peter Theiler, Intendant der Semperoper. „Dank ihrer zentralen Lage sind beide Häuser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln direkt erreichbar, sodass unsere Gäste unkompliziert ohne Autofahrt und Parkplatzsuche die gebuchten Vorstellungen besuchen können. Das neue KombiTicket bietet einen zusätzlichen Anreiz, einmal auf das Auto zu verzichten.“

„Das KombiTicket ist für uns ein wichtiger Baustein unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Um möglichst vielen unseren Besucherinnen und Besuchern diesen Service im Regionalgebiet anbieten zu können, gilt es für den gesamten VVO“, ergänzt Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiels, die Vorteile des neuen Angebots.

„Der nun geschlossene Vertrag gilt für drei Jahre für fast alle Veranstaltungen in den beiden Hauptspielstätten“, so Wolfgang Rothe, Kaufmännischer Geschäftsführer der Sächsischen Staatstheater. „Wir werden zudem bei einigen Veranstaltungen an anderen Spielstätten das KombiTicket ebenfalls anbieten und dann die Resonanz der Besucher auswerten und über eine Verlängerung entscheiden.“ 

„Für die flexible Anreise können die Besucher zudem neben den 2.500 kostenfreien Stellplätzen an den Bahnhöfen in der Region auch viele kostenfreie Park+Ride-Plätze am Dresdner Stadtrand nutzen“, empfiehlt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Direkt an der Autobahn liegen die P+R-Plätze in Kaditz, Gompitz und Prohlis, aus dem Norden sind die Parkplätze an den Bahnhöfen Langebrück und Klotzsche gute Alternativen“. Die Besucher können so ihr Auto am Dresdner Stadtrand abstellen und kostenfrei mit Zug, Bus und Bahn zur Veranstaltung fahren.

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