Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie
© Marco Borggreve

Das Orchester der Landeshauptstadt Dresden

Ihr Chefdirigent ist seit 2011 Michael Sanderling. Die Dresdner Philharmonie steht in der Tradition der Ratsmusik, die im 15. Jahrhundert zum ersten Mal genannt wird und spätestens im frühen 19. Jahrhundert Orchesterstärke aufwies. Seit 1870, seit Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens.

Ihre Heimstätte ist der Kulturpalast im Herzen der Altstadt, in dessen denkmalgeschützter Hülle bis 2017 ein neuer, hochmoderner Konzertsaal entsteht. Bis dahin musiziert das Orchester vor allem im Albertinum, Schauspielhaus, Deutschen Hygienemuseum, aber auch in der Frauenkirche, der Kreuzkirche sowie in der Dresdner Schlosskapelle und im Kronensaal auf Schloss Albrechtsberg.

Die musikalische und stilistische Bandbreite der Dresdner Philharmonie ist groß. Einerseits hat sich das Orchester im romantischen Repertoire einen ganz eigenen, „deutschen“ Klang bewahrt. Zum anderen hat es sich eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als auch für moderne Werke erarbeitet.

Gemeinsam mit dem Kreuzchor gestaltet die Dresdner Philharmonie zu Weihnachten und Ostern die Bach-Aufführungen in der Kreuzkirche. Für die großen chorsinfonischen Werke steht dem Orchester mit dem Philharmonischen Chor ein exzellenter Partner zur Seite. Und auch die Kammermusik und die Kammersinfonik, mit dem allein aus den Reihen des Orchesters besetzten Philharmonischen Kammerorchesters Dresden, spielen traditionell eine große Rolle.

Mit Familienprogrammen, Filmmusikkonzerten u.a. gelingt es ihr, neue Publikumsgruppen für die klassische Musik zu gewinnen. Gastspiele in aller Welt zeugen vom hohen Renommee, das die Dresdner Philharmonie in der in aller Welt genießt.

Kontakt

Dresdner Philharmonie
Besucherservice Weiße Gasse 8 | 01067 Dresden


Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
i