Glashütte Sachsen

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Weltweit bekannt wurde die Stadt wegen der hier hergestellten hochwertigen Uhren und feinmechanischen Präzesionsinstrumente.

Begründer der langen Tradition war wohl der Uhrmachermeister F.A. Lange, der in den 40iger Jahren des 19. Jahrhunderts in Glashütte die erste Uhrenfirma gründete. Er unterrichtete zahlreiche Lehrlinge in der Kunst der Uhrmacherei und ermutigte sie, eigene Wege zu gehen. So siedelten nach und nach mehrere Firmen dieser Branche hier an.

Moritz Großmann gründete im Jahr 1878 eine Uhrmacherschule.

Eine Blütezeit brach an. Glashütter Uhren wurden in der ganzen Welt bekannt. Ebenso wie die ersten in Deutschland gefertigten Armbanduhrenwerke, kamen auch die ersten deutschen in Fabriken hergestellten Rechenmaschinen aus dieser Stadt.

Während des zweiten Weltkrieges wurden überwiegend Fliegerarmbanduhren, Zeitzünder, Marine-Chronometer u.ä. hergestellt.

1951 wurden alle Einzelunternehmen als "VEB Glashütter Uhrenbetriebe" vereinigt.

Heute halten wieder mehrere Unternehmen die alte Tradition aufrecht und tragen den Namen der Stadt in alle Welt.

Ein Besuch im Uhrenmuseum erlaubt einen detaillierten Einblick in diese bewegte Geschichte, wegen der oftmals vergessen wird, dass der eigentliche Ursprung der Stadt auf den Bergbau zurück geht. Im 15. Jahrhundert wurde hier Eisenerz und Silber abgebaut.

Heute ist Glashütte eine attraktive Stadt inmitten des Osterzgebirges. Touristen fühlen sich wohl und kommen gerne wieder. Wanderfreunde nutzen die Stadt als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen durch die herrliche Natur.

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