Oberbärenburg & Waldbärenburg im Osterzgebirge

Kur- und Konzertplatz Oberbäre
© Martin Hentschel

Urlaub, Ferien und Freizeit im Osterzgebirge

Der malerisch inmitten von Erzgebirgswäldern gelegene Ort und heutige Ortsteil von Altenberg feierte im Jahr 2010 seinen 500. Geburtstag. Zu diesem Anlass entstand eine wunderbare Ortschronik aus der Feder  zweier leidenschaftlicher Oberbärenburger, aus der wir auszugsweise hier berichten möchten:

Bärenburg heute:

Bärenburg ist Frühlingserwachen, Sommerfrische, goldener Herbst und Winterspaß zugleich: vital und liebenswert präsentiert sich der kleine Ort in der heutigen Zeit. Viele der schönen alten Villen und Landhäuser wurden nach der Wende restauriert, neue kamen hinzu. … Gepflegte weitläufige Grundstücke … machen den Ort besonders in der Zeit der Rhododendron-Blüte zur Augenweide…

Sowohl für Ruhesuchende als auch für Familien mit Kindern bietet der Ort nahezu ideale Voraussetzungen, einen abwechslungsreichen und naturnahen Urlaub zu verbringen: Wunderschöne Wanderwege, gepflegte Langlaufloipen, Rodelhang, einer der anspruchsvollsten Skihänge des Osterzgebirges samt Skilift, Rodel- und Skiverleih, Kegelbahn, Waldspiel- und Sportplatz, Aussichtsturm, Kur- und Konzertplatz, kleine Hallenbäder in zwei Hodels … und nicht zuletzt die generelle Gastfreundschaft der Erzgebirgler laden zum Verweilen ein.

Kommt Urlaubsstimmung auf?

Bärenburg sagt Ihnen zu jeder Jahreszeit ein herzliches Willkommen!

Lage & Gliederung:
Bärenburg ist in zwei Ortsteile untergliedert: Oberbärenburg und Waldbärenburg. Das Territorium hat eine Fläche von 11,18 km², wobei die Waldfläche überwiegt. Bärenburg liegt 12 km südlich von Dippoldiswalde, 6 km nordwestlich von Altenberg und in Luflinie ca. 25 km vom Elbtal bei Dresden entfernt.

Der Ortsteil Oberbärenburg liegt als Gebirgsangerdorf auf Bergwiesen mitten im Wald (ca. 695 m bis 750 m hoch) … Schöne Landhäuser im typischen Osterzgebirgsstil mit schwarzen Schieferdächern und holzverschalten Giebeln, sowie die weitläufigen rhododendronbewachsenen Grundstücke machen das Ortsbild unverwechselbar. Die enge Waldumschließung schützt den Ort vor den sonst typischen stürmischen Winden des Erzgebirgskammes. …

Der Ortsteil Waldbärenburg liegt dagegen in 600 m Höhe im Tal der Roten Weißeritz und erstreckt sich über eine Länge von rund 500 m. …

Geschichte von Bärenburg – Oberbärenburg & Waldbärenburg

Bärenburg ist eine der ältesten sächsischen Waldsiedlungen. … alte Aufzeichnungen und über Generationen vererbte Niederschriften (weisen) immer wieder auf das Jahr 1510 als Gründungsjahr eines Vorwerkes “Bau” oder auch “Neubau” der Herrschaft Bärenstein hin. Die uralten Überlieferungen besagen, dass eines Tages Christoph von Bernstein (Bernstein = Bärenstein) mit seinem Heger westwärts hinauf auf die luftige aussichtsreiche Waldplatte ritt, die von den Tälern der Roten Weißeritz, des Fallbachs und der Biela umringt ist. Er ließ dort ein gewaltiges Stück roden und innerhalb desselben die quadratische Hofraite für ein Vorwerk abstecken, das er “Neubau” nannte. Die Rodung wurde in Wiesenland verwandelt und wie eine bayrische Alm betrieben: Nach einem Jahr graste auf der Wiesenfläche ringsum eine Rinderherde, die zuerst nur im Sommerbetrieb, später nach Ausbau des Vorwerkes auch während des Winters Stallung fand. Dieses Vorwerk und spätere Forstgut war somit die Urzelle des heutigen Oberbärenburg. Otto Eduard Schmidt schrieb 1922 in seinen “Kursächsischen Streifzügen” Band 5: “Mitten unter den neumodischen Landhäusern, die dort in den beiden letzten jahrzehnten wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, hat es seine eigenartige, altertümliche Schönheit bewahrt. Es hat manchen vornehmen Gast beherbergt.

König Friedrich August II. war gern hier, um die Orchideen der Bergwiesen zu studieren … Jeden Abend um 9 Uhr ließ er eine Rakete steigen, um seiner in Pillnitz hofhaltenden Gattin Maria “Gute Nacht” zu sagen. … Ich sah in dieser Höhe dunkelrote Kirschen und rotbäckige Äpfel über den Mauerrand nicken.”

auszugsweise entnommen aus der Ortschronik

Mein Bärenburg – Oberbärenburg – Waldbärenburg

Ein historischer Streifzug durch ein halbes Jahrtausend von Michael Seifert und Martin Hentschel.

Die Chronik beinhaltet u.a.:

  • Lage, Geographie & Geologie, Gliederung
  • Natur & klimatische Bedingungen
  • Entstehung und Historie
  • Das Bärenburger Gemeindesiegel
  • Verkehrswesen: Wege, Straßen, Eisenbahn
  • Anfänge des Fremdenverkehrs
  • Post, Schule, Ärzte, Kirche, Feuerwehr, Kultur & Vereine
  • Sport und Sportgeschichte
  • Sagenhaftes, Merkwürdiges & Kurioses
  • Bärenburg heute
  • u.v.m.

Die Ortschronik mit 126 Seiten, Ringbindung, A5 erhalten Sie bei Herrn Hentschel – Kontaktdaten über www.oberbaerenburg.de.

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Oberbärenburg & Waldbärenburg im Osterzgebirge
01773 Kurort Oberbärenburg


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