Kesselsdorfer Straße

Kesselsdorfer Straße
© Kesselsdorfer Straße

Einkaufen / Shopping in Dresden Löbtau

Die Kellei – beliebte Einkaufsmeile mit Charme

Die Kesselsdorfer Straße – von den Dresdnern auch liebevoll „Kellei“ genannt – führte lange Zeit ein Schattendasein inmitten der Dresdner Einkaufsmeilen. Mittlerweile hat sich das grundlegend geändert. Ein buntes Angebot von Händlern, Dienstleistern, Handwerkern und gastronomischen Einrichtungen erwartet den Besucher.

Kurzzeitparkplätze am Straßenrand gewährleisten kostenfreies Parken für eine Stunde während des Einkaufs.

Ein wenig im Geschichtsbuch geblättert

Schon seit dem 12. Jh. bestand eine wichtige Handelsstraße zwischen Freiberg und Dresden und wurde „Freybergische Straße“ genannt.

Im Jahr 1706 beschloss August der Starke die Straße auf 5,60 m verbreitern zu lassen, um dem immer stärker werdenden Handelsverkehr genüge zu tun. Von den damals zahlreich errichteten Postmeilensäulen ist heute  leider keine einzige mehr erhalten. Anfang des 19. Jh. erfolgte ein weiterer Ausbau zur Chaussee. Fortan mussten Nutzer am Einnehmerhäuschen (Kesselsdorfer Str. – Ecke Tharandter Str.) Chausseegeld bezahlen, was jedes Jahr ein beträchtliches Sümmchen in Sachsens Kassen spülte. 1885 wurde der Wegezoll abgeschafft. Ab 1881 konnten Passanten eine Pferdebahn entlang der Straße benutzen. Ende des 19. Jh. wurde sie durch die  Straßenbahn abgelöst.

Ab 1904 entgültig in Kesselsdorfer Straße umbenannt, entwickelte sie sich zur beliebten Geschäftslage und zu Löbtaus Stadtteilzentrum. In den Erdgeschossen der Wohnhäuser siedelten Geschäfte an. Von allen  neugestalteten Löbtauer Wohngebieten erreichte man die „Kellei“. Ein Kino – die Westend Lichtspiele – und zahlreiche Kaufhäuser entstanden. Das Geschäftsleben florierte, bis 1945 auch hier eine Vielzahl von Gebäuden  zerstört wurden. Trotzdem nahm die Bedeutung der „Kellei“ für die Dresdner damals sogar noch zu. Während die Läden der Dresdner Innenstadt in Schutt und Asche lagen, waren hier einige Geschäfte noch erhalten und konnten die notwendigsten Dinge verkaufen. Trümmer wurden schnell beseitigt. Die so entstandenen Baulücken allerdings, wurden erst nach 1990 Stück für Stück geschlossen.

Artikel aus dem Magazin “Einkaufen in Dresden”

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